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2 (1828) Die Molkenkur / Ulrich Hegner
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213
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hcit nannte, in weitere Klage» ergießen konnte, tratenschon die Verunglückten, die sich beeilt hatten, demGerüchte zuvorzukommen, freudig ins Zimmer: Es istweiter nichts als ein Loch im Kopf, rief der Verwun-dete. — Und aller Schrecken verwandelte sich inFreude und Frohlocken; der arme Hiob fühlte sichwieder reich, und halte seine Lust an dem wackernGustav, der sich so für die Freundinnen hingegeben.Er mußte sich bey Tische zwischen sie hinsehen, und siesollten ihn als ihren Retter bedienen, denn eine leichteVerstauchung, die er erst jetzt empfand, machte ihmden Gebrauch des Armes schwer; sie ließen es auchan treuer Bedienung nicht ermangeln, und der dro-hende Vorfall, der so schonend vorübergegangen, gaballen Herzen Heiterkeit, mehr als wenn ein unbeding-tes Glück ihnen zu Theil geworden wäre. Man be-dauerte nur die Abwesenheit der Chanoincsse, die auchihren gehaltreichen Beytrag zu diesem Freudcnwahlehätte liefern können.

Alles was einen Jahrmarkt verherrlichen hilft,mußte nach dem Willen des Obersten vorgelassen wer-den : Musikanten, mcchaniscbc Kunststücke, und Judendie taschcnspioltcn; wenn Blinde und Lahme gekommenwären, er hätte sie in diesem frohen Uebcrgange von»Schrecken zur Freude bewirthet. Zuletzt ließ sich nochgar ein Zigcuncrwcib um Zutritt melden, die den ho«