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2 (1828) Die Molkenkur / Ulrich Hegner
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scn, und verhieß ihm nicht nur eine reichlichere Aus-stattung, sondern gelobte auch den ganzen Verlauf an

hohe Personen zu berichten.

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Leuchtete aber dort das Licht des frohen Muthes,so schwebte hingegen über Clotilde und ihren Geliebtendäs Dunkel banger Erwartung, denn die unvcrmutheteAbreise des Oheims hatte die Besorgnisse des Fräuleinsvermehrt; und obgleich die Chanoincsse und der Pro,fcssor noch nichts verlauten ließen, weil dieser ohneNoth nichts zu sagen sich vorgenommen, jene abereine schonende Gelegenheit abwarten wollte, so sahe dieahNcnde Seele doch einen Sturm voraus, dessen Heb,annahcn sie ängstigte. Zwar wollte sie den Geliebtenihre Beklemmung Nicht merken lassen; doch Gustav-dessen Auge an ihr hing- wie der Lichtstrahl an demGestirne — wie hätte ihm auch nur ein WölkcheN-das über ihe Angesicht fuhr, verborgen bleiben können?Allein auch er wagte keine laute Vermuthung- undtheilte stillschweigend ihren Kummer.

Nur zu bald enthüllte sich der düstere SchlcyeLihrer Sorge. Der Oberste meldete aus Scnnwald mitkurzen Worten- er sey gcsinnct- den verwundeten Eng-länder nach Grüncnstcin zu bringen, weswegen ernothwendig finde- daß Gustav sich für einige Zeit ent-ferne. Der Professor war beauftragt- ihm dieses aufbeliebige Weise kund zu thun- und zugleich die nöthi-gen WiNke über die Unmöglichkeit einer VereinigungHeaner't Werke N. B». 17