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Sie lag a»f dem Bette, blaß und erschöpft; standjedoch hastig auf, als sie mich erblickte, und schlangihre Arme um meinen Hals, und netzte meine Brustmit Thränen: Mein Vater! mein Wohlthäter) . . .jetzt erst kann ich weinen . . . Was macht Er? . . .Soll ich mich schämen? darf ich Ihn nennen? Ister todt?
Nenn' ihn, nenne ihn wie du willst, liebe Seele,rief ich tief gerührt: Aber crhohle dich, Gustav lebt,du wirst ihn bald wieder sehen. Sey stark, seygetrost!
Wird er nicht sterben? sagte sie in gebrochenemTone . . . Gewiß nicht? . . . und sahe nach mir aufmit einem Blicke zweifelnder Wchmuth.
Könnt' ich meinem Hcrzcnskindc Unwahrheit vor.'geben, in diesem Augenblicke? sagte ich, und führte siezu einem Ruhesitze, mich neben sie niederlassend: UnserGustav ist außer Gefahr; sey nur ruhig!
Aber ihre ganze Seele war bewegt; sie fiel aufdie Knie, ergriff meine Hand, ein Strom von Thrä,ncn floß darauf. Ich wollte sie aufrichten: LassenSie mich, sagte sie, es ist mir Erleichterung . . .Aber warum gibt mir mein Vater keine Verweise?Warum zürnt er nicht dem ungehorsamen Kinde, dasihn hintcrgangen, das an dem Unglück Schuld ist? —Sie bog ihr Gesicht auf meine Knie.
Ich nahm sie in meinen Arm, drückte sie an meinHerz; das Sprechen kam mir schwer an: Du bist an
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Hrankr'S Merkc H.M.