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2 (1828) Die Molkenkur / Ulrich Hegner
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fund und glücklich seyst. — Er seufzte, lächelte undschwieg.

Ich setzte mich neben ihn: Clotilde wünscht esauch, sagte ich.

Weiß sie etwas von meinem Begegniß? «wie,derte er lebhaft: es hätte ihr weh gethan, wennich . . . Noch war es nicht meine Stunde. Wasmacht sie?

Ihr ernstes Verlangen ist, dich bald gesund nichtnur zu wissen, sondern auch zu sehen; darum pflegejetzt ruhig deiner Genesung, damit auch sie Ruhe habe.Wir erwarten es alle, alle von dir.

Er küßte mir die Hand: Nie hab' ich Ihre Gütemißkannt, edler Mann, und . . . wer aus den Ar-men des Todes kommt, muß frey reden . . . auch niemißbraucht. Nur der Schein der Welt mag gegenmich seyn; was ist aber dieser Schein?

Für Freunde ist er nichts, lieber Gustav, sagteich . . . und wir sind Freunde. Beruhige also deinGemüth, damit auch dein Vater erfreuliche Berichteerfahre.

Ihr guter Geist sorge für meinen Vater! Ichbin zu allem bereit, was die, so mich lieben, befried!,gen kann.

Da die Aerzte auf Beschleunigung der Operationdrangen, so wurde sie jetzt vorgenommen; und da Gu-stav den Wunsch äußerte, daß ich zugegen seyn möchte,so mußte ich es mir gefallen lassen, so nahe es mir

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