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2 (1828) Die Molkenkur / Ulrich Hegner
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die Schweizerin und die Base, allein in einen Wa-gen, und fuhren unter Gesang und Scherz fröhlichihre Straße.

Was wird der liebe Oheim sagen? hieß es unterWeges. Einen Freudensprung wird er machen, auchwenn er wieder das Podagra hätte, rief die Base.Und der Engländer, sagte die Schweizerin, der wirdEine von »ns ansehen und roth werden, und die bey-de«. Andern fragen, wie sie sich befinden. — Und danndie Krystallhöhle, hieß es weiter; das muß unvergleich-lich seyn, wenn wir mit Fackeln in ihren Schimmer,wie in einen unterirdischen Fecnpallast treten l — Siemochten den Augenblick kaum erwarten.

Allein wie groß war ihre Bestürzung, als sie er-fuhren, die beyden Herren wären seit gestern schonwieder fort. Sie konnten es nicht glauben, meinten,man habe sie kommen sehe«, und wolle sie zum Bestenhaben; sie durchsuchten das ganze Haus, aber wegwaren sie: Den Bergen zu, wohin sie einen Führergenommen haben, wicdcrhohltc der Wirth. Zum Glücktrafen sie einen Bekannten des Schlosses an, der hierdas Bad gebrauchte; dieser konnte ihnen sagen, derOberste habe sich geäußert, er wolle den Kamor zuPferde besteigen, und dann über Gais, das er nocheinmahl sehen möchte, ins Rheinthal zurückkehren.

Wenn er nicht vorher den Hals bricht, that einAnwesender hinzu. —