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ihm zu danken, umarmte er beyde mit einer Thräneim Auge; man sah, der Gedanke, sie bald auf immerzu verlassen, that ihm wehe: Auf dein Fest, liebesSuschen — ich nenne dich jetzt zum letzten Mahlemit dem vertraulichen Nahmen, sprach er — sind wiralle zusammen gekommen. Wir dachten einst bey derAbrede nur an Fröhlichkeit, nicht an den Schmerz derTrennung, nicht an das, was inzwischen vorgefallen;entspricht aber auch der heutige Tag jener fröhlichenErwartung nicht, so werden wir seiner dennoch als ei«ncs Tages der Freude gedenken, weil er dein Glück b«<gründet hat. Was hindert uns aber, meine Freundealle, das Ganze unsers hiesigen Aufenthalts als einsolches Fest anzusehen, das uns in Liebe und Freund,schast vereinigte, als den kurzen Abschnitt eines un«verstellten Menschenlebens in tadelloser Freyheit undgeselligem Verständniß? eine ach nur flüchtige Stunde,dergleichen uns wohl nimmer zu Theil werden wird!
Sie fühlten alle die Wahrheit und den Schmerzdieser Rede; selbst die Frau Amlsräthin schluchzte laut.— Der Oberste verließ den Saal, Clotilde mit ihm,bald wurde auch Gustav abgchohlt, der seinen Fußnoch wenig brauchen konnte; alle drey schlössen sichein, und kamen bis Abend nicht wieder zum Vorschein.
Doch der übrigen Gesellschaft war noch manchesErgehen bereitet. Neben dem was Ehrenmänner desDorfes dem neuvermählten Pfarrherru insbesondre zugeben veranstaltet hatten, sollte ihm noch im Nahmen