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röthend; die Frau Amtsräthin aber bezog es, ganz ge,gen die Absicht des Obersten, auf sich, dankte gar scbön,und erklärte, was alle schon wußten, daß heute wirk-lich auch der Tag sey, an dem sie Hand und Herz demHerrn von L. schriftlich zugesichert habe, auf dessenSchloß sie künftig ihre Wohnung aufschlagen werde;sie empfahl sich ebenfalls zu fortdauernder Freundschaft.
Auch das wurde mit Liebe aufgenommen, und imNahmen aller verbindlich von Gustav beantwortet.Zwar stimmte es den Flug der Begeisterung ein wenigherunter, doch der alte Professor fand es nicht außerder Ordnung: Denn, sagte er zu seinem Nachbar, esgehört zum irdischen Wohlseyn, daß der Mensch nichtzu lange in den Lüften der Empfindung verweile.
Mit diesem Tage, dem die Trauer nur das Ge-räusch, aber nicht die Innigkeit der Freude genommenhatte, war die Wechselhöhc der Gastgenossenschaft er-reicht; man fühlte das, und mit diesem Gefühle, wennauch schon die Neigung zum Bcysammcnseyn noch vor,herrschte, war ohne Täuschung kein Bleiben mehr.
Der Oberste, dem wenig andre Wahl übrig blieb,wenn er weder nach Hause zurückkehren, noch in derkalten Schweiz bleiben wollte, halte dem Ermähnender Mehrzahl nachgegeben, und sich entschieden, denWinter jenseits der Alpen zuzubringen. Da die Schwei-zerin hieran keinen Antheil nehmen konnte, so wurdebey der Frau Amtsräthin ausgewirkt, daß die Base alsGesellschafterin Clotilde's mitgehen dürfte, worüber