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beyde hocherfreut waren. — Gustav sollte bis zu seinergänzlichen Wiederherstellung noch auf dem Schlosse blci,den, und dann mit dem Engländer, der sich nicht vonihm trennen wollte, auf Reisen gehen: Vielleicht tref-fen wir einander in Italien , hieß es; und dieses viel-leicht war bey den Jünglingen schon ein bestimmterVorsatz. Hingegen wollte die Chanoinesse, die sich vielmit der Bildung von des Hauptmanns Töchterchenabgab, noch einige Zeit in der Schweiz bleiben, unddann ihr Stift besuchen.
Und so kam die Trennung. Erst aus den ArmenGustavs, und von dem nun auf immer zurückbleiben-den Tuschen; wer will ihre Schmerzen beschreiben? —In Constanz (der Hauptmann war schon früher ver-schwunden) schied die Chanoinesse und der Engländer;dieser im Gefühle des Glücks, nach einer seinen Wün-schen antwortenden Unterredung mit der Base, die inGegenwart des Obersten vorging. Die Chanoinessenahm gar nicht Abschied, so war sie mit dem Oberstenübcrcin gekommen; allein sie trat den Rückweg mitzerrissenem Herzen an, denn Achtung und Liebe fürden Alten hatten sich in ihr, je näher sie ihn kennengelernt, immer tiefer gewurzelt; sie liebte ihn selbst inseinen Schwachheiten.
In Bern blieb die Schweizerin zurück, und fühltesich wie verlassen mitten im Kreise der Ihrigen; unddie Reisenden weinten lang um diese Seele voll Recht-lichkeit und Treue.