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könnte diese Form nocli für ein einzelnes Individuum der Uvella Glaucoma oder des Polytoma Uvella derselben Tafel I. zu haltengeneigt seyn, allein diese pflegen nicht in so klarem Wasser und nicht ohne zahlreiche Gesellschaft von ihres Gleichen zu leben.

Erklärung der Abbildung Taf. I. Fig. XII.

Das Individuum ist 525mal im Durchmesser vergrössert. Im Innern sind Spuren von Organen sichtbar, welche damals nicht so scharf alsjetzt aufgefasst worden sind.

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Monas Tiyalina, wasserlielle Eimonade. Tafel I. Fig. xiii.

M. corpore ovato, utrinque aequaliter rotundato, parvo,/joo l la o lincae longo, hyalino, divisione spontanea, utplu-rimum bipartito, aequabili, motu vivaci et saepe saltatorio.

Monade hyaline, a corps ovale, egalement arrondi auos deute bouts, pctit, I 2 5o ' l *° m dlimetre enlongueur, souvent double par division spontanee, couleur d eau, surface vcgu tere , mouvementvif ei souvent sautillant.

Ahhandl. der Akademie d. Wissensch. zu Berlin , 1830. (1832.) pag. 64 , 68 70.

- - 1831. 11832.) pag. 58.

Aufenthalt: Zuerst beobachtet 1829 in Tobolsk in Sibirien , dann in Ilezkaja Saschtschita bei Orenburg als Bacterium Monas imSalzwasscr, und später auch im Newa -Wasser zu St. Petersburg .

Dieses sehr kleine Thierchen fand sich in grosser Menge im Wasser, welches in Gläsern einige Zeit in der Stube gestandenhatte. Es hat einige Aehnlichkeit in seiner Grösse und Bewegung mit Bodo didymus und Bodo satt ans , allein es liess sich nichtwie bei diesen ein griffelartiger Fortsatz am Hinterleibe erkennen. Seine Sprünge mögen daher wohl mit einem feinen Rüssel am Vor-dertheile bewirkt werden. Die folgende bei Berlin vorkommende ähnliche Form springt nie, und der ebenfalls ähnliche bei Berlin vor-kommende Bodo saltans ist von mir noch nicht in der Selbsttheilung gesehen worden. Alle diese russischen Formen sind nicht mitfarbiger Nahrung und nicht mit der neueren Schärfe geprüft worden, welche die vermehrte Uebung erst später gewonnen hat. Enche-lys constricta des Seewassers und E. intermedia des süssen Wassers von Müller sind vielleicht beide dieselbe Form aus Dänemark .

Erklärung der Abbildungen Taf. I. Fig. XIII.

Fig. a. sind 7 in Queertheilung begriffene Individuen der in Tobolsk im stagnirenden Wasser des Tobol beobachteten doppelten 1 / Soo Linie grossenFormen, 525mal vergrössert.

Fig. b. sind 20 Individuen aus dem Newa -Wasser in St. Petersburg , von 1 J 24o bis l / 5oo Linie Grösse. Die eingeschnürten oder doppelten sind in derQueertheilung begriffene Individuen.

14. Monas gliscens , gleitende Eimonade. Tafel I. Fig. XIY.

M. corpore ovato utrinque aequaliter rotundato, parvo, singulo l l 3st lineae aequante, hyalino, divisione spontanea ut-plurimum bipartito, interdum quadripartito, aequabili, motu gliscente nec saltatorio.

Monade glissante, d corps ovale, egalement ärrondi aucc deute bouts, pctit, '/m millim'etre en lon-gueur, souvent double quelquefois quadruple par division spontanee, couleur deau, surface re-guliere, mouvement glissant, jamais sautillant.

Aufenthalt: Bei Berlin .

Diese bisher ganz unbeschriebene Form fand sich zuerst am 18. April 1835 iw grosser Menge mit Stylonychia pustulatain einem Gefässe, worin frische Brennnesseln (Urtica dioied) zerquetscht mit Wasser übergossen worden waren, wobei aber nicht noth-wendig an generatio spontanea zu denken. Sie mögen sonst mehr einzeln im Wasser seyn und sich bei so guter Nahrung zuwmlenschnell sehr stark vermehren. Es mochten wohl viele Millionen in jedem Tropfen seyn. Gleichzeitig war Spirillum Undula m gros-ser Menge. Die Bewegung der einzelnen Thierchen war ein fortwährendes Durcheinandergleiten der zahllosen Mengen. Am or er-ende des Körpers der einzelnen war ein kleiner Wirbel in gefärbtem Wasser sichtbar. Ein höchst wahrscheinlich vorhandener ieinerRüssel liess sich nicht direct erkennen. Ein mittlerer heller Fleck in jedem Individuum mag wohl die Samendrüse bezeichnen, vund hinter diesem Flecke erkennt man einen Gürtel feiner Bläschen, welche Magenzellen seyn mögen. Sichtliche Aufnahme von ^stoffen fand nicht statt oder war der Kleinheit der Behälter halber nicht sicher zu bemerken. Eier waren wohl zu fein, umkannt zu werden. Besonders auffallend war die Selbsttheilung, welche etwas der Familie der Monadinen rem esdie Familie der Vibrionien tretendes zeigte. Die Theilung der Monadinen ist nämlich immer vollkommen abgesci ,neue eintritt, daher bilden sich nie Gliederfäden oder Ketten von Thieren, dagegen ist sie in der Vibiionen aml , , »nwpilpTi 3ohne vollendeten Abschluss. Da aber doch hier nur höchstens eine doppelte Selbsttheilung ohne Abschluss vor am,bis 4 Individuen zusammenhängend ergab, und da es nicht Regel, sondern Ausnahme zu seyn schien, so scJ* 0 " C .die Form bei den Monadinen zu lassen. Allerdings bildet sie aber einen Uebergang zu Bacterium er i rionien.

Erklärung der Abbildungen Taf. I. Fig. XIV.

lig. «. stellt eine Gruppe von 20 Thierchen in verschiedenen Graden der Selbsttheilung und auch einzelne einfache bei einer Vergrösserung von 290malim Durchmesser dar. °

ig^ b. sind 5 Thierchen 820mal vergrössert. Von diesen ist eins einfach, die übrigen bilden durch einfache oder mehrfache Queertheilung ohne völlige^ rennung der Thede stabartige gegliederte Monaden-Stöcke. Zwei derselben sind im Begriff sich einfach zu theilen, daher doppelt; eins hat im Zu-s an e der ersten Theilung, V or Vollendung derselben, sich in einem der Theile von neuem zu theilen begonnen; so sind 3 aneinanderhängende Indi-i uen entstanden. Eins endlich hat, in der ersten Theilung begriffen, vor deren Vollendung, in beiden Theilen neue Selbsttheilung begonnen; soFi * noc b zusammenhängende Thierchen, oder ein bewegliches Gliederstäbchen entstanden.

' s * e * n * n der Queertheilung begriffenes Thierchen bei 2000maliger Vergrösserung des Durchmessers.

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