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1 (1828) Auch ich war in Paris / Ulrich Hegner
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an das Tageslicht gekommen seyn, worin jehtder„Herrîlrian" viel Wesens von seiner günstigen Aufnahmaller Orten, den Folgen seiner Empfehlungen, macht,und so umständlich über die wechselseitigen Gefällig-keiten und feinen Gespräche ist, wie Don Quixoteüber seine Abenlheuer in der Höhle von Sierra Mo-rena. Za es scheint allmählich in dem schreibseligenDeutschland Sitte zu werden, seiner eignen und An-drer guten Lebensart und Urbanität ein solches Monu-ment zu stiften. Ob aber diese Denkmale deutscherArt und Kunst, die heute gelesen und Morgen ver-gessen werden, als eine Widerlegung meiner ungefäl-ligen Bemerkungen gelte» können, ist »och die Frage.

Unterdessen möchte ich niemand seine Freude ver-derben ; wenn einer gern seinen Zeitvertreib bey derlangen Weile sucht, so kann er sich meinetwegen im-merhin mancher sogenannten guten Gesellschaft durchRecommandationcn aufdringen. Zch gebe nur meineeignen Beobachtungen und Erfahrungen an, und diehaben mich immer gelehrt, daß verständige Reisende,denen nicht mit dem leeren Aeußcr» gedient war, ebennicht viel Werth auf ihre Empfehlungen legten, unddie davon abhängenden Besuche zwar gutmüthig mit-machten, jedoch selten ohne den geheimen Seufzer derLästigkeit.

Hierfür spricht auch das Beyspiel des heiligen Ho-wards, der wohl nicht zum Zeitvertreib reiste, undgewiß nichts zu benutzen unterließ, was er zu seinemHegner's Werke. Bd. i. 2