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sehr unangenehmen Anblick; ich meine die Zahlen derHäuser, welche ihm die Erinnerung so vieler lästigerEinquartierungen aufrege», die seine häusliche Bequem-lichkeit stärken, oder seinen kleinen Vorrath aufzehrten,oder, wenn sie'S gut meinten, ihm das langweiligsteDetail von Scharmützeln vorrknten, oder sonst miteingebildeter Ueberlegenheit ihre Unwissenheit auskram-ten, und er bey allem dem noch die sklavische Mieneder Erkenntlichkeit annehmen mußte.
Diese Nummern sind auch an den niedrigsten Hüt-ten der Armuth angebracht, und wer kann sich dabeyenthalten, an die Drangsale des dürftigen Bewohnerszu denken, die er von den rohen Gästen hülfloö erdul-den müßte! — Wenn auch diese Gäste nicht wirklichvorhanden sind, so ist doch die Nummer der Titel dazu,und also dem ungewohnte» Schweizer immer ein drük-kender Anblick.
Den Nutzen mächten jedoch diese Zahlen haben,daß man sie als den Maßstab der ästhetischen Kultureines Ortes betrachten kann ; denn in Arau waren sieschon besser gemahlt als in Ölten, und da besser alsauf dem Lande; in einigen Dörfern aber so schlecht,daß sie auch auf der dienstfertigsten Gemähldeausstel,lung kaum einen Platz gefunden hätten.