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1 (1828) Auch ich war in Paris / Ulrich Hegner
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sehr unangenehmen Anblick; ich meine die Zahlen derHäuser, welche ihm die Erinnerung so vieler lästigerEinquartierungen aufrege», die seine häusliche Bequem-lichkeit stärken, oder seinen kleinen Vorrath aufzehrten,oder, wenn sie'S gut meinten, ihm das langweiligsteDetail von Scharmützeln vorrknten, oder sonst miteingebildeter Ueberlegenheit ihre Unwissenheit auskram-ten, und er bey allem dem noch die sklavische Mieneder Erkenntlichkeit annehmen mußte.

Diese Nummern sind auch an den niedrigsten Hüt-ten der Armuth angebracht, und wer kann sich dabeyenthalten, an die Drangsale des dürftigen Bewohnerszu denken, die er von den rohen Gästen hülfloö erdul-den müßte! — Wenn auch diese Gäste nicht wirklichvorhanden sind, so ist doch die Nummer der Titel dazu,und also dem ungewohnte» Schweizer immer ein drük-kender Anblick.

Den Nutzen mächten jedoch diese Zahlen haben,daß man sie als den Maßstab der ästhetischen Kultureines Ortes betrachten kann ; denn in Arau waren sieschon besser gemahlt als in Ölten, und da besser alsauf dem Lande; in einigen Dörfern aber so schlecht,daß sie auch auf der dienstfertigsten Gemähldeausstel,lung kaum einen Platz gefunden hätten.

Zm Kanton Basel herrscht schon wieder eine ganzandere Bauart der Häuser, als im Kanton Argau und