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res Aussehen, als jenem Faschinenwerk, das Ich gesterngesehen, dgch scheinen auch sie größten Theil« die Woh-nung der Armuth und sorgenloser Dumpfheit zu sey».
Allenthalben wo die Diligence anhält, kommenBettler zum Vorschein; es sind aber meisten« altehälflose Leute, da hingegen in der Schweiz mehren-theil« die Kinder betteln. Hieraus läßt sich der Schlußmachen, daß am einen Orte für die Alten und am an-dern für die Zungen besser gesorgt sey; denn wennauch in der Schweiz die Kinder bfters nur aus Muth-wille» den Reisewagen nachlaufen, und also das Bet-teln des mühsamen Alters mehr Verlassenheit und Ar-muth verräth, so zeiget sich doch darin wenig sittlicheSorgfalt für den zarten Charakter der Kinder, daßman sie so dieser alles Ehrgefühl lähmenden Gewöhn,heit überläßt, wovor sich, wie es scheint, die Franzo-sen zu ihrem Vortheil in Acht zu nehmen wissen.
Zn Combeaufontainr, wo wir über Mittag an-hielten, wollte einer von der Reisegesellschaft einemarmen Markctenderjungen, der, weil ihm sein Vaterin Schwaben ermordet worden, nun (oben im Korbeder Diligence) die Reise nach Paris zu seinen Ver-wandten macht, ein Stück Geld geben, weil er be-ständig weinte, und wenn man essen sollte verschwand;er war aber nicht zu bewegen, etwas anzunehmen; ichhabe schon gegessen, war de« armen Zungen beständigeAntwort. Wir konnten diese Weigerung nicht ander«erklären, als aus dem französischen Natjonalcharakter,