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terlandes vermißte. Freylich gewähren diese flachenFelder einen Ueberfluß an Getreide, wenn unsre ar-men Hügel und Berge nur Gras hervorbringen, odernur nackte Felsen zeigen; sie haben also den Vorzugder Fruchtbarkeit, die den Leib nähret, und jene dender Schönheit, die die Seele erfreut und auch in derArmuth gefällt.
Dar scheint ein armes altes Städtchen zu seyn,das, so wie alle Städte in Frankreich, Paris etwaausgenommen, die Nachtheile der Revolution empfindetund ihre Vortheile erst noch erwartet. Leere Pallästeund zertrümmerte Kirchen, die man immer häufigerantrifft, je weiter man in Frankreich hinein kommt,sind dem Wanderer Fingerzeige der Armuth, die keinGeschwätz des neugesinnten Einwohners von ander-weitigen Vortheilen zu verhüllen vermag. Es begeh-ren aber auch nicht alle Einwohner das Unglück Glückzu nennen, wenn man es ihnen nur nicht zum Na-tionalvorwurf macht, denn in dem Falle würde derFranzose mit der Göttin der Wahrheit selbst hadern.Ich hörte in einem öffentlichen Hause, wo von derRevolution die Rede war, laut sagen: Personne n’ya gagné que ceux qui u’avaient rien a perdre, undkein Mensch hatte etwas dagegen; als aber ein Frem-der daraus den Schluß zog, sie mache also Frankreich keine Ehre, belehrten ihn sogleich zehrn Stimmen,daß die Revolution ein großes Werk, und nur durchdie Selbstsucht einiger Bösewichter ausgeartet sey. —