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«Milderung einzelner Kenner willen, die ihre Forde-rungen nach Zdeen des Alterthums bestimmen, nochnicht geeignet, dem Volke, das nur sich selbst kennt,als ein Gegenstand ästhetischer oder sinnlicher Vereh-rung aufgedrungen zu werden. Die Kunst muß sichweise den Sitten nähern (ich sage nicht, unterwerfen),wenn sie an wohlthätigen Einfluß auf die Menge An-spruch machen will; durch allzu große Entfernung da-von wird sie nur angestaunt, nicht empfunden.
Uebrigenö weiß man nicht, soll man lachen oderweinen, wenn man die Göttin der Freyheit in griechi-schem Costüme oben auf der Spitze eines römisch-ka-tholischen Kirchthurmö angebracht sieht. Soll es, dajede Allegorie noch eine Nebendeutung zuläßt, etwadie schwindelnde Höhe anzeigen, worauf sich die wil-den Anbether dieser Göttin, Recht und Wahrheit zumTrotze, geschwungen haben? — Heiliger Petrus aufder rrajanischen Säule, bitte für sie und alle ihre sirl,lichen Zdeen!
Mein neugieriges Herumwandern in dieser ru-higen und lermlosen Stadt, die hierin sehr von Vesoul absticht, machte mich das Nachtessen versäumen. Wirwurden sogleich wieder in unsern Käfich gesperrt undfuhren unter dem Geleite von zwey Gened'armes wei-ter, die uns aber bald unserm Schicksal überließen,weil sie, wie es geht, ihre eigene Ruhe mehr liebten,