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1 (1828) Auch ich war in Paris / Ulrich Hegner
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den, sondern auf eignen Flügeln, sich an der großenErscheinung und durch sie emporiuschwinge». Wäree« mir möglich gewesen, in dieses Heiligthum hinein,zutrete», zwar mit gerechter Verehrung für alte Kunst,aber ohne diese Statuen anders als dem Nahmen nachzu kennen, wie mannigfaltig hätte mich der Anblickdieses schlangenumwundenen Vater« beschäftigt, andem der Ausdruck des körperlichen so wohl als desgeistigen Schmerzes mit bewundernswürdkger Kunstanschaulich gemacht ist, da der ganze Körper sich aufdas heftigste von dem Bisse der Schlange wendet, ohneunedel zu werden, indessen der emporgedràngte Kopfvergeblich nach Hülfe von oben schreyt! Wie hättemich jener junge Held, der als König des Tages stolzin sein Lichtreich hervortritt, angezogen! Er sendetseine Strahlen wie Pfeile in die Weite der Schöp-fung, und vor ihm biegen sich in Lobpreisung die Knieeder Völker!

Zch hätte mich vor den hohen idealischen Gebil-den dem wirksamen Streben meiner Seelenkräfte über-lassen, und in geisterhebender Betrachtung nach Er-kenntniß dieser erhabenen Kunst gerungen — aber jetztzwang mich ein überlâstiges Gedächtniß unwiderstehlich,vorher den Winkelmannischen Lobgesang abzubethe»,der mich freylich durch seine Begeisterung auf eineHöhe der Anschauung hob, wohin ich allein nie ge-langt wäre. Aber es war nicht meine eigne selbster,wordene Erkenntniß, sondern fremdes Gut, wodurchHeener'k Werke. B». I. g