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1 (1828) Auch ich war in Paris / Ulrich Hegner
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Die Theophilanthropen, welche hier in großen Ta-feln einige ihrer Sittensprüche aufgestellt haben, woll-ten dem sinnlichen Ceremoniendienste ihren Natura-lismus substituiren, und die Lehre der Tugend, alswenn diese eine Gottheit außer u»S wäre, zu einemiffentlichen Cultus erheben; sie erschöpften sich daherln erhabenen Gemeinsprüchen, die sie auf schwarzeTafeln mahlen, und als heilige Texte zu moralischenReden in die Kirchen aushängen ließen. Sie brach,len es aber nicht weit, weil die Sache frtt den großenHaufen zu abstract und für die gebildete Klasse zulangweilig war, vielleicht auch, weil die Stifter selbstdurch ihr Vorbild dem Sittengesehe keine dauerndeEmpfehlung verschaffte». Einmahl jetzt ist ihr Lust,schiff schon wieder stark im Sinken, und ihre erste Be-schäftigung, wenn sie noch mit heiler Haut herunter,kommen, wird wohl seyn, sich mit ihren zierlichen All,tagssentenzen nach Hause zu begeben, und einem an,decn politisch, theologischen Schauspiele Platz zu ma,chen; denn jetzt, sagt man hier, sey noch alles derPolitik untergeordnet, und die Wasser der Trübsal,welche auch die Kirche überschwemmt haben, fangenkaum merklich an, sich wahrhaftig zu läutern. — Schadeist'S, daß man die schöne Außenseite dieser Kirche vorden zu nahen Häusern nicht recht sehen kann.

Durch die Halle SUX liier, eine zierliche Rotunde,welche wegen der einfachen und regelmäßigen Slruc-lur, und Erleuchtung von oben herunter, ein würdiger