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1 (1828) Auch ich war in Paris / Ulrich Hegner
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ihnen eben mehr zu thun zu seyn, als um das Ver-gnügen des Spiels selbst.

Beym Barres -Laufen (dem ehemaligen Rennender Appenzeller) fliegen sie zwar, wie die Winde, abersie mögen nicht warten, sie brechen zu bald alle aufEin Mahl los, und stürzen sich unter die Zuschauer,und dann endigt sich die ganze Sache damit, daß sichalle einzeln, uneingedenk der Kampsgesetze, in verwirr-tem Laufe einander jagen, zufrieden wenn das schöneGeschlecht ihrem behenden Fluge mit Blicken warmenBeyfalls nachfolgt.

Um ihrer Unregelmäßigkeit willen gefielen mir da-her diese gymnastischen Uebungen nicht recht, und eöthat mir leid, daß die schönen, starken und gewandtenJünglinge ihre Kraft und Kunst so ganz nur einemvorübergehenden sinnlichen Beyfall aufopferten, undnicht zu jedem Spiele einen Aufseher unter sich wähl-ten, der sie zur Ordnung und Gesetzlichkeit anhielte,wodurch gewiß das Schauspiel weit interessanter würde.

Am sehenöwürdigsten aber, und mich immer mitneuem Liebreize bezaubernd, kamen mir die zahlreichenKinder vor, welche heute wegen des Feyertags in nied-lichem Putze von ihren Eltern hieher geführt wurden.Wahrhaftig, wenn man die bejahrten Franzosen, welchedas Alter zur Vernunft zurückgebracht hat, als dieliebenswürdigsten Menschen lobt, so muß man ihrenKindern, welche noch in ihrer muntern Unschuld vonVernunft und Unvernunft nichts wissen, die gleiche