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Zu dem Vorzimmer zieht ein Man» das Geldei», und gibt dafür eine gedruckte geschichtliche Erklä-rung des Gemähldes. Zch gestehe es, daß ich mehrhinging, um gesehen zu haben als zu sehen, mehr ummit Za antworten zu können, wenn man mich künftigfragen würde, ob mir auch etwas von David zu Ge-sicht gekommen; denn auch von dem geschicktesten fran-zösische» Künstler wagte ich nicht etwas zu erwarten,dessen Anschauen »ach den Meisterwerken, welche dasMuseum umsonst darbietet, mit Geld bezahlt zu wer-den verdiente. Aber hier hatte ich ein Mahl dieFreude mehr zu finden, als ich erwartete. Gleich beymeinem Eintritte, als ich das Werk ansichtig wurde,verschwanden alle Vorurtheile, die ich von David, alseinem Meister aus der französischen Schule, hatte, und,man erkläre es wie man wolle, auch die nachtheiligenVorstellungen verschwanden, so ich von ihm als Menschwegen seiner vormahligen politischen Excesse bekom-men. — Zch sahe ein Gemählde vor mir von großerlebendiger Wahrheit, der richtigsten vom Genius desAlterthums geleiteten Zeichnung, und einer großenKunst im Colorit, ich meine die gelungene Bemühung,widersprechende Partien desselben in gefällige Harmo-nie zu bringen.
Zch hörte freylich einige Anwesende über Dishar-monie der Farben klage», weil sie glaubten ein grau-licher Ton einiger Theile steche gegen die kräftige undreine Wärme der Figuren des Vorgrunds zu stark ab;