wie man mir gesagt hat. Von außerordentlicher Wir,kling war jedoch am Ende des Stückes (Hecube) derBrand Trojas. Obgleich eine sinnliche Täuschungauf dem Theater nie statt hat noch haben soll, weildie Theaterwelt eine eigne und nicht die wirkliche Weltseyn und lhre Wahrheit immer in den Grenzen derschönen Kunst bleiben muß, so empfand ich doch un,erwartetes Schrecken bei diesem Chaos der Zerstörung.Rauch stieg au« den Häusern empor und verzehrendeFlammen. Tempel und hohe Palläste stürzten krachendein. Zerstreute Krieger liefen ängstlich oder wülhendzwischen den brennende» Trümmern umher, und vonfern entfloh der fromme Aenea« zu seinen am Meerewartenden Gefährte». Es war ein lebendiges Ge»mähide im Kleinen von der schrecklichen Begebenheit,dessen Wirkung noch durch künstliches Geräusch undda« laute Erstaunen der Zuschauer vermehrt wurde.Freylich nur für Augenblicke täuschend, aber auch nurAugenblicke dauernd. So mannigfaltigen und großenEffekt, mit so viel Geschmack dargestellt, hätte ich ineinem so beengten Raume nicht möglich geglaubt.
Zum Beschlusse wurde da« Ballet Psyche gege-ben, wo ich also beym ersten Besuche schon da« Be-rühmteste in seiner Art, den Vestris als Amor, sahe.Zch mochte aber sehen wie ich wollte, so konnte ichjetzt noch keine Vorzüge vor den andern Tänzer» anihm bemerken, vielmehr fand ich mehr Behagen anandern, vielleicht nicht so künstlich schnellen, aber schör