23t
ungleichartigsten Sachen, wie bey einer Versteigerung,überhäuft, überladen und überhängt ist. Von den ge-waltigen Quaderstücken mit Znscriptioncn aus denältesten Zeiten Griechenlands , über die man auf demBoden hinstolpert, his zum modernen FauxbrtllanlDoucherfcher und Natoirefcher Gemählde, die hoch ander Wand hängen, füllen Merkwürdigkeiten aller Zwi-schenzeiten jedes Räumchen aus. Raritäten aus Ost -und Westindien, Qtaheite, China und Egypte», Ge-schmeide und Waffen ferner Nationen, der Schild desScipio und das Schwert Heinrichs IV. Man sagt,daß ersterer das nicht sey, wofür er gehalten wird,wenigstens kein tragbarer Schild, denn so eine Lasthätte kein Sterblicher gehoben. Aber auch HeinrichsSchwert würde mir verdächtig vorkommen, wenn mannicht so bestimmt wissen könnte, dqß es das feinigegewesen, denn es ist von so steifer und unbehülHicherForm, daß es wenigstens das nicht seyn kann, welcheser schwang, als er feinen Freunden in der Schlachtzurief: ne in’olliisqiiez pas, je veux paraître! Oderals er auf einen tapfern Gegner (Casteau Regnaicl)mit den Worten ansprengte: Rends loi pjiilistin IOpfergerâlhe, Götzenbilder, Hctruriscke Gefäße,welche letztepx ich bisher nur aus den d'Hancarville-sche» Abbildungen kannte, die aber, wie ich jetzt sehe,sehr gut nachgemacht sind. Eine schöne Sammlungvon geschnittenen Steinen, worunter mir besondersein Dutzend Cameen, auf denen Hunde, Tiger und