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1 (1828) Auch ich war in Paris / Ulrich Hegner
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ist seine Arbeit nicht lobenswerth, so verdient der Bewe-gungsgrund derselben Schonung, sagen die Franzo-sen , und -eigen darin einen edlen Sinn. Desto lauterspotten sie aber über ein paar Deutsche , die unlängsthierher gekommen, und mit einer Wuth, wie der Wolfdas Lamm zerreißt, über alles herfallen, was einenNamen hat, und Rubens und Rembrandt zu Duhen-den wegptnseln, mit einer Practik, die ganz Paris inErstaunen sehen sollte.

ES sind auch mehrere junge Frauenzimmer da, diemahlen, ich kann aber bey keiner dazu kommen, zu sehenwas sie mache; denn durch daö seltsame Ungefähr, wel-ches beym schönen Geschlechte so oft andre Gründe ver-tritt, arbeiten sie jetzt alle in der Höhe, wo sie aufeigens dazu eingerichteten Gerüsten sitzen. Sieht manindessen ihre Arbeit nicht, so gewährt doch einigerMaaßen die mahlerische Lage, die sie sich auf dieserleichten Bühne zu geben wissen, einen schadloöhalten-den Anblick. Es geschieht dann freylich manchmahl,auch von Ungefähr, daß sie in der Zerstreuung desNachdenkens etwa ein niedliches Füßchen über das Bo-denbret hinaus strecken, wodurch manches Auge irregeleitet wird, das nur gemahlte Formen zu betrachtenhierher kam; allein keine Schnecke zieht ihre Hörnerschneller ein, al« sie daö Füßchen, so bald sie sich ih-rer Zerstreuung bewußt werden. Gewöhnlich steht beyjedem dieser Palladischen Mädchen ein Bekannter, dersich mit nachlässigem Liebreiz auf den Stufen des Ge,