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und des Ruhmes seines Meisters, also um der Kunst-geschichte willen-, aber es möchte schwer halten, eine»Grabstichel zu finden, der dieser ernsten Vollendunggetreu bliebe, ohne von dem saftigen und kräftigenTone, den das Original hat, abzuweichen! Es ist nochsehr gut erhalten; dle Farben müssen mit außerordent,licher Reinigkeit und Kenntniß gemischt worden seyn,um diese Frischheit nicht zu verlieren, die auch demWiesengrunde, durch den das Wasser des Lebens fließt,zur geistigen Bedeutung nothwendig ist. Diese para-diesisch grüne Flur dient zugleich zum Grunde für dieglänzenden Gewände, und bringt sie in eine unblen-dende Harmonie.
Es stand ehemals ln der St. Johannes,Kirchez» Gent , und wurde, wie Sandrarl im zierlichen Toneder fruchtbringenden Gesellschaft sagt, „daselbst wohl„verwahrt und verdeckt, und nur von den höchsten Po-tentaten der Welt mit ihren Gnadenblicken bestrah-„let, oder um große Verehrungen und auf hohe Feste„gezeiget, dabey allezeit ein solch Gedräng von Kunst,„liebenden entstanden, daß es nicht anders geschienen,„als ob die Kunstbegierigen Immen, bey diesem Im,„menkorb umschwärmend, sich über die Süßigkeit des„Kunsthonigs ergötzten."
Außer diesem berühmten Gemählde sind noch ei,nige andre von dem gleichen Meister, als ein St. Jo-hannes, eine heilige Jungfrau, und ein Gott Vater,hier, die dasselbe in meinen Augen noch übertreffen,