Band 
Erster Theil.
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17
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A m e ri d

welches i 5 . Fuß beträgt, und wegen der zarten Arbeitbewundernswürdig; er ward durch diesen Künstler1.422. angefangen, baer erst l 5 i 8 . vollendet. Des-cription lles I'eintures etc. ä'^nvers.

Amende, (I. H.) ein deutscher Maler, ar-beitete in Leipzig , wo man in dem Saale der Börse«in Deckenstück von seiner Arbeit findet. L. Hecke-nauer und P. van Gnnst haben Bildnisse nach ihmgestochen, wincklers «tabiner S. n>

Amendola, (Ferrantes) Maler zu Neapel ,war einer der vielen Schüler des Solimenä. Ermalte in der Kirche Madonna di Monte Verginezwey große Altarblätter und das Gewölb. Er. st-1/2-1. 60. Jahre alt. Domerrici III. 66g.

Anre nestb es. S- Mnesthes.

Amerani. S. Hamerani.

Amerigbi, (Amerigo) Sylvester und Zeno-bius dell' Avacchio, Blastus di Bona, ein Ra-gusaner. Sebastian «Lennini, Jacob «Lola, Clau-dius Fiamingho, des Benvenuko Cellini Schüler,Lorenz della Golpaja, LauriZio, Raphael delVlloro, Perer di rlino, Ealvator Dilli, MichelAngelus da vmzi di Monre, Caspar Roma-nesco, Stephan (Aalreregli, Anton di Salvi,Migliano Targherra, Johann, Peter und Nomu-lus del Tavolaccino: Alle diese Künstler werdenvon gedachtem Kenvenuro Cellini in seiner Ab-handlung von der Goldschmiedskunst als die berühm-testen Meister im Einfassen der Edelsteine, Punzen-Drach- und Echmelzarbeit angeführt.

— — (Michel Angelus). S. Merighi.

Amianrus, ein antiker Edelsteinschneider, ar-beitete zu Rom für Germaniens um das I. C. X.<Z»-Äte»'»L p. 58 Z. 5 . ^

Amici, (Anton Friedrich ) Maler von Bolog-na , lernte bey Cesar Gennari. Er verfertigte einGemälde für das alte Oratorium der P. P. Philip-piner, welches aber nicht mehr daselbst zu sehen ist.Amici malte auch viele andere Werke. De/§matrice III. 176.

— — (Dominicus). S. den Artikel AnronAiigttini.

* A m ico, (Bernhardin) Baumeister, gab 1620.eine Abhandlung von der Lage des gelobten Landes,die von Jacob Callol mit Kupferstichen geziert ist. —Johann Amico, ebenfalls Baumeister , arbeiteteum 1728. zu Palermo . — Maestro Amico endlichist der Beyname des A. Aspernno.

Amiconi (Jacob). S- Amigoni.

A >nrdan 0 ( ) Maler zu Parma , lernte bey

Franz Mazzuoli, und ahmte denselben sehr glücklichNach, welches den fremden Kunstliebhabern so wohlgefiel, daß sie bey ihrer Durchreise seine Gemäldehäufig aufkauften. Man sieht auch von seiner Ar-beit in den Kirchen St Micbclino, Quartiere undSt. Trinita zu Parma . Er lebte um die Mitte desXVI. Jahrhunderts. Daarienti.

Amiens , (Donaventura) ein Capuziner, übteju seinem Vergnügen die Malerey. Die geistlichenBilder, die er in seinem Vateriande gemalt, habenihn berühmt gemacht; er war auch der Lehrmeisterdes O.uintin Darin, welcher in der Künstlergcschichtewohl bekannt ist. Darre p. 197.

Amigazzi, (Joh. Baptist) ein Maler zu Ve-rona , lernte bey Claudius Ridolfi, und machte sich inseiner Kunst berühmt. Seine angenehmste Arbeitwar, die Gemälde seines Lehrmeisters zu kopiren,und er wandte so großen Fleiß daran, daß sie vonden Originalen schwer zu unterscheiden sind Er malteauch aus eigener Erfindung für die Kirchen seiner Ge-burtöstadt, und lebte um i6Zo. DoLLo 9 z.

* Amigoni, (Jacob) Maler von Venedig ,lernte in seinem Vaterland. Nach einigen Reisen hielter sich einige Zeit zu London auf, und malte Ge-

Amorosi. t-f

schichten und Bildnisse von mittelmäßiger GrößenZu Venedig verfertigte er zwey Altarblätter für dieP. P. des Oratobii, welche so viele Zeugen seinerTalente abgeben; denn man bemerkt darin einevottrcfliche Färbung und zärtliche Ausdrücke. EineTafel, die er für die Kirche St. Eustachius gemalthat, stellt die H. H. Catharina und Andreas vor.Es ist gut gezeichnet, und mit einer gelinden aberverzärtelten Manier und einer gelblichten Farbe ge-malt. Zuletzt gieng er in Spanien , wo er mit gros-sem Beyfall arbeitete. Er starb zu Madrid 17H2.77- Jahre alt. Er hat zu seinem Zeitvertrieb auchgeekt. Wagner-Vertue, Peyroleriund andere habenverschiedene Stücke nach seinen Wercken in Kupfergebracht. Man kann von denselben einen ansehn-lichen Band zusammenbringen. Don§Lr 7.

— — (Octavius) Maler zu Brescia , lernt«

bey Anton Gandino. Man sieht in dein Chöre derCarmeliterkirche seiner Geburtsstadt schöne Arbeit auffrischen Mörtel von ihm, wo er der Manier des PaulCaliari folgte; er malte auch in andern Kirchen die-ser Stadt sowohl in Oel als in Fresco. Amigoni st. 1661. 56 . Jahre alt. p. 2ir

Amling. S- Ambiing.

Amman. S. Amann.

* Ammanari, (Vartholome) BildhauerundBaumeister zu Florenz , lernte bey BaccioBandinelllund Jacob Tatti, genannt Sansovino Er war desGroßherzog Cosinus I. Baumeister, und baute dieBrücken über den Arno, die durch Ueberschwemmun-gen Ao. i557- eingestürzt waren, wieder auf. Unterdiesen wird die Dreyfaltigkeitsbrücke zu Florenz fürdie schönste und künstlichste unter den neuern gehal-ten , indem sie sehr leicht, die Joche ganz schmal, unddie Bogen breit, folglich sehr flach sind; gleichwohlist sie so feste, daß sie bisher den größten Ueberschwem-mungen widerstanden hat. Ueberhaupt wird Amma-nati für einen größer» Baumeister als Bildhauer gcrhalten, weil er in dieser letztem Kunst von Vielenübertroffen worden, in der Baukunst aber es dengrößten Meistern gleich gethan hat. Er diente auchden Päbsten Paulus III., Julius III., und Gre-gor XIII . mit Bildhauerarbeit und verschiedenen Ge-bäuden ; besonders machte er die Zeichnungen zu demCollegio Romano . Unter seinen Bildhauerstückenbemerkt man einen Hercules von 1o. Schuhen, derzu Padua gezeigt wird. Man hat von dieser Statüeeinen Stich, den Anton Lafreri - 553 . gab. EinBrief, über unehrbare Gemälde von ihm, isti582. gedruckt. Der Ruhm, den er sich durchseine Kunst und Tugend erworben hatte, brachteihm eine vortheilhafte Heyrakh mit Laura Barri-ferri, einem eben lo gelehrten als schönen Frauen-zimmer zuwege, die er 1560. vollzog. Dieser Künst-ler st. 1692 8r. Jahre alt, und ward in der St. Jo-hanncskirche zn Florenz begraben. Da/st»r«cci 80c.IV. p. i. — vincenz Ammanari, ein Baumei-ster, arbeitete zu Rom .

* Ammon, (Clemens) ein deutscher Kupfer-stecher, des Theodor de Bry Schwiegersohn, undvermuthlich sein Schüler.

— — (Conrad) ein geschickter alter, vermuth-lich deutscher Maler, von welchem Uffenbach II.20/z, ein schönes Stück, welches die Eitelkeit vor-stellt, anführt.

— — (Johann), Buchdrucker und Formfchneirder zu Hanau um 16I0. Er muß nicht mit IobannAmmann verwechselt werden. Da/sti/on 1. 20Z.

Amm 0 n i u s. S. den Art. phidias, seinesVaters.

Amnestus. S- Mnesles.

* Amorosi, (Anton) ein römischer Maler,lernte bey Joseph Ghezzi, Er malte den Saal desStadthauses zu Civitavechia, und verschiedene histo-rische Stücke in den Kirchen des päbstlichen Gebiets-Aber seine vornehmste Neigung gieng auf Vorstel-

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