Band 
Erster Theil.
Seite
69
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zu Paris umnigl. Academie.

) Alphonsus),von Paredes deig, studirte zuunterhielt ver-ldinelli und An-trlraute ihm diekönigl. PallästeKammerherrnblüssel. ErstarbSeniro zu Vala-c- und Baumei-Bildhaucrstückczusehen, Pu-ffer vortreflichein hohem Alteritergemache des: historische Ge-ruginere, Al-

'cher Kunstgies-«ach des Julian

, geb. zu Pavia malte zu Rom Besässe u. s. w.

?ogl. Maler unduliusRomano,nach. ErbautestuvoiiderBau-die Bogen der, welche Hand-AndemHaupt-HauseszuMan-sch er Ordnung,e aber durch diePtern man dasetrachten kann.rrm der Kircher Werke seinericus Ritti, ge-ch seiner Zeich-tter geetzt, undrfindung gesto-legungen über's geschrieben,die Temanza S. 49 - anqe-auch als Bild-i 55 o.

zö Asches Frau-e Blätter nach

um 1620. her-und wird vonllgardi S.24g.

ertrand.

hei.

chlechke findetedig gearbeitet10 im Herzog-ach Anton daulius Romansie Sammlung'en feyerlichenTurin . 5. undverlegten umnter Künstler;rreggio«. s.w.

B e r t e n s.

Berten« (Michel). Von diesem niederlän-dischen Bildhauer zeigt man in der BcnedictiucrkirchcPraglia zu Padua ein Kruzifix. /kokett/ p 3 )',-

Berrbelor (Wilhelm), französischer Bild-hauer, arbeitete;» Rom für dic Päbste Clemens VII I. und Paul V. und verfertigte einige Statuen für öffent-liche Gebäude dieser Stadt. Nach seinerZurückkunftnach Paris zierte er in Gesellschaft Simon Gn-llain'sdas Portral der Sorbonnckirchc mit Bildern undandern Ornamenten. Daselbst starb er rOrh. S.denArt. Doi»itiicuö ^ferrerro. Lu§stonr p. 22 s.

Berlin (Dominicus), Baumeister von Paris ,arbeitete zu Toulouse . Er machte mit Johann Wur-det einen Auszug von des Vi'truvius Werken, die siemit Anmerkungen r 55 g. zu gedachtem Toulouse iu4to drucken ließen. Die zur Erläuterung dienendenBlatter werden ebenfalls für ihre Arbeit gehalten.Qa»äe/stm.

* — — (Niclaus), Maler zu Paris , lerntenacheinander bey Guido Ludwig Vcrnansal, JohannIouvenet und Bon Bonlogne. Er malte für dieAbreykirche St. Germain des Prös auf einer großenTafel den Lauf des Kämmerlings aus Mohrenland,mit einer starken , angenehme» und wohlausgearbci-teten Manier. Auch findet mau von seinen Bildernin den königl. Pallästen zu Meudon , in der Mena-gerie und zu Trianon. Er kam in die königl. Aka-demie 170-j.ward Professor 170h- und nachher Rec-tor-Adjunctus. Der König ernannte ihn noch beyLebzeiten Poerson's zum Director der französischen Academie zu Rom , was er sich aber verbat. Ler,tin starb ixZö. 89. I. alt. Er war einer der ange-nehmste» Zeichner seiner Zeit, und niemand wußtedie Kreide mit einer so markigten Manier zu behan-deln. Dieser Künstler war besonders glücklich inkleinen Cabiuetstücken, wobey die Verschiedenheitder Gegenstände seiner fruchtbaren Einbildungskraftwenig Mühe verursachte. Chereau, Tardicu, Du-change, Duflos, Picart, Horchemels, Eochin u. s. f.haben nach ihm gestochen. — Sein Vater und seinBruder, beyde Bildhauer, haben ebenfalls für diekönigl. Palläste und Gärten zn Versailles und Marlygearbeitet. DerVaterst. 1671.uudderBruder 1700.

"Bert in er ( ), Medailleur in Frankreich

um 1700. Er arbeitete mit einigen andern an derHistoire motalligns <le Uouis XlV.

Verrini (Johann), ein geschickter Baumeisterzu Florenz , lebte um -470. Die schone Facade derKirche St. Maria uooella ist nach Bottari's Vermu-the» (I. Z2/,. Kot. 1.) diesem Künstler, uud uicht,wie vasari meint, dem L. B. Alberti zuzuschreiben.

Berroja (Hiacynth), Maler von Parma,lernte bey Franz Mazzuoli. Er arbeitete für cffent-liche und Privakgebäude, und suchte die Manier sei-nes Lehrmeisters nachzuahmen Von seiner Zeich-nung find die Fenstergemalde der Domkirche zuParma . Er starb i 538 . 6»mrentr.

*— — (Jacob), malte an der Decke der KircheSt. Dominicus zu Bologna die vier Evangelisten,und in verschiedenen Abtheilungen kleine Figuren auffrischen Mörtel, ^coro.

Berroldo, ein Bildhauer zu Florenz , lerntebey Donatello . Er goß viel schöne Basreliefs undkleine Figuren in Erzt. Die Geschicklichkeit diesesMannes gefiel dem Loren; vonMedicis sowohl, daßer ihn zum Aufseher seines prächtigen Gartens aufdem St. Marcuöplatze verordnete: I» diesem stan-den schöne griechische Statuen und viele andere Al-terthümer, welcher dieser großmüthige Befördererder Künste mit großem Fleiße und unglaublichen Ko-sten gesammelt hatte, und durch Berrold ergänzenlassen. Er ward auch zum Vorsteher der Akademieerwählt, welche von vielen lernenödegierigen Jüng-lingen besucht wurde; unter diese zählt man M. A.Bouonaroti, Franz Granacci, Torregiano u. v. g.Derroido blühete um rüuo. i 111. 336 .

Bertusio. 69

* Verroll (Anton Daniel) von Udinein Friaulgebürtig, kam an den kaiserl. Hof nach Wie», woer unter Carl VI. die Stelle eines Cabinetzeichnersbekleidete ^ Er fieng auf Befehl dieses Kaisers an,die in dasiger Galerie verwahrten Alterthümer zuzeichnen, die in Kupfer gebracht werden sollten; aberdieses Vorhaben ward nicht ausgeführt. Verrollstarb zu Wien um 174). Sedelmayr, Mass!, Zucchiu. a. haben nach ihm in Kupfer gearbeitet. Verrollhat nach P. Caliari eine Kreuzigung Christi gcetzt.Marrette /'re-ieL §rar-öe§ l. 354 -

Berrolla (Anton), Civil-undKriegsbaumei-ster von Biella, baute die Augustiner -NonnenkjrcheSt. Crocifisso zu Turin , das Heiligthumsgehäuse,den marmornen Altar, die Treppe und derselben Ge-länder in der dasigen St. Johanneskirche. Fai tost.

Berr 0 l 0 r. S. Berrhekor.

* Berrokortl (Philipp), Maler zu Genua ,legte sich aus Mangel anderer Arbeit auf das Bild-nißmalcn, bey welchem er seinen ehrlichen Unterhaltfand. — Sein Sohn, Michel Angelus, machtesich ebenfalls in seines Vaters Kunst berühmt, undlebte um 167-j. ä'oxnani p. 90.

*Berron( ), Bildhauer von Desan^on,studirte in 1758. in der Maleracademie St. Lucas znRom , wo er den vornehmsten Preis in der erstenClasse bekam. OÜLe-i-ntronL rnr /'/taste 11 . /,(>).

Berr 0 ne; Bcyname von n. rI. Bianchl.

* Berrosi (Franz). Von diesem Künstler siehtman in der Kirche St. Maria in Araccli zu Rom ei» Gemäld, welches den seligen Johann de Pradovorstellt. Ditr.

Berts si (Joseph), Kunstgießer zu Rom um17s« Er verfertigte die Statue Pabst Alexander VIII.auf seinem Grabmal in der St. Pcterskirche, nachder Angabe des Grafen Sanmartino. Koma mrt/csL «-oäe-ua.

Vertrau (Herman Dominicus). S.Belrran.

Berrrand (Philipp), Bildhauer, von Paris gebürtig, lernte bey Ludwig le Comle, und ward170c. Mitglied der königl. Akademie. Die KirchenU. L. Fr. und des Soldalenspithals samt dem Brunnauf der neuen Brücke, la Sainarilaine genannt,sind mit seiner Arbeit geziert. Von ihm ist die Sta-,tue der Luft iu dem königl. Garten zu Marly. Ber-rrand ward Professor der Academie, und st. 172(1.üu. I. alt. ö/k-rrst-. — Ein anderer Bildhauer diesesNamens arbeitete um 1780. zu Marseille . — * Ber-rrand , ein Frauenzimmer, malte um 1770. zu Pa-ris Figuren, Blumen u. s. w. S. .s. ü). Beyer,ihre» Ehemann.

Bertucci (Jacob), Maler vonFaenza. S.den Art Julius Tonducci. — Loren; Berrucci,ein Florentiner, lernte bey Philipp Furin,, war eingeistreicher Figurenmaler, verließ aber diese Kunst,legte sich auf die Musik, und starb zu Rom um 1680.du. I. alt. LriM'Mrtr. Ludwig Berrucci,Maler des XVII. Jahrhunderts, von Modena ,arbeitete zu Rom , wo er wegen seiner Talente undangenehmem Umgang hochgehalten wurde Donda gieng er nach Mantua , und arbeitete daselbst fürden Herzog, der viele von seinen Gemälden dem Kai-ser zum Geschenk übersandte. Endlich kam er mit zwoTöchiern, die er in der Malerey unterwiesen hatte,in sein Vaterland zurück, p. 126.

Berrusi 0 (Joh. Baptist), Maler zu Bologna ,lernte bey DionysiuS Calvart und den Carracci , ver-ließ aber diese bald, indem er sich viel auf seine zarteManier einbildete,und behauptete,daß sie des G Reistseiner gleichkomme, und er der einige Erb seiner Kunstsey. Seine Gemälde Ware» auch in der That gefälligund zieren verschiedene öffentliche Gebäude. Zweykleine Tafeln von Engel», die man von ihm in derKirche de Mendicanti di dentro zu Bologna sieht, sindvon einem schönen, frischen und starken Colorit, undscheinen eher nach den, Geschmacke des Parmegianin»