Band 
Erster Theil.
Seite
81
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er von Brügge ,int. Er war inran kennt seineer für sein Zei-: besondere Ge-lebände abzubil-'misten^ Dieserterc Peter Por-I.

hmter Baumei-irPicardie, undch seinen Zeich-lntoine und St.mgen über Sa-dere Bücher vonctor der königl.imatiker Erun-issenschaA, undGeschäften ge-, eines Feldmar-Lr starb zu Paris e Stücke, jedesan, Aufriß undi Claudius Per-urxä'^rckitec-ruckl wurde, ist

bigen Vetter undkig, und wurdeichnungcn zu den5 t. Sauveur undrn zierte er auchschmücke. Blon-LusthausesJouye, Wasserwerkenes Werk von Er-i Theilen in cjR»kunstkurz, aberld Arckitecturer ss 91-I.sch. X. 217.

von Antwerpen ,irländische Schil-auflegte. //c>«-der obige Blon-! s. in dem Art.

iversationsstücke.Heisters sind nichtno nicht, weil sieatcabinetten sorg-»egenstände seinerftdcn genommen;Kastereyen, Zan-reilen auch Bau-creuer und nur zu. Alle Fehler so-ors Landslcuten,rorgethan haben,plumpe, unange-stchtig gezeichneten sanftes Eolorit,lusarbeitung. Er

teling (AntonKupferstecher nistbesonders aber inldnisse, vornehm-et. Man hat auchführt, aber mehrc als des geistrei-Llooreling ar->elst, C-Necscher,ieris, Lely rc. undicombv.

' Stahlschneidcr,Haumünze auf dennner, wovon Lod-ert, und X. r, 5 -

B l y h 0 f.

findet man von ihm eine Medaille mit der StadtBremen , vielleicht Blunrs Geburtsort. Erarbei-tete vornehmlich für die Geschichte Gustav Adolphs,Honigs in Schweden .

* Blyhof (Z.), holländischer Bildnißmalerum das Ende des XVll. Jahrhunderts. I. Mu-nikhuysen, I. de Jongh u. s. w. haben nach ihmgestochen.

Bobadlgii'a. S. Bovadllka.

Boblinger (Matthäus). S. den Art. D-Heschler.

- Bobrun. S. Beaubrun.

Bocalero; Name, den Lonrazzo dem Joa-chim Buecklaer giebt.

* Boccacci (Boccaccino ), Maler von Cre-

niona, arbeitete nach des Peter Perugino Manier.Er hatte durch die ganze Lombardie den Ruhm einesder vortreflichsten Maler, woraufer nach Rom gicng,um die Werke des Michel Angelo zu sehen, die ersehr verächtlich hielt. Da ihm aber eine Kapelle derKirche St. Maria Transpontina zu malen bedungenwurde, und man steh Wunderdinge von seiner Kunstversprach, gerietst diese Arbeit so schlecht, daß sie,anstatt der Bewunderung, das Gelächter seinerKunstgenossen erregte. Ganz beschämt kehrte er insein Vaterland zurück, und malte daselbst in derDomkirche die Geschichten der H. Jungfrau Maria,welche Arbeit seinen Mitbürgern sehr wohl gefiel.Er starb um r 5 chi. 58 . I. alt. III. rZ 5 .

* (Camillus), des Boccaccino SohnUnd Schüler, verdiente den Ruhm eines guten Ma-lers durch durch seine vortrefliche Arbeit, die manhin und wieder in den Kirchen seines Vaterlandessieht; vornehmlich an dem Gewölbe der Kirche St.E'igismund, wo er den Heiland mit einigen Engel»,die das Kreuz kragen, abbildete. An den Seitenmalte er die Auserweckung Lazarus , und die Ehe-brecherin. Er st i 5 /, 6 . 50 . I. alt.. /Umstlll. 122.

(Vincenz), Kriegsbaumeister, wird un-ter des Ludwig Cardi Schüler gezählt.

Boccadi Lupo (Benedict), ein alter Malerjn Bologna , von welchem man die Bilder der HH.Petrus und Paulus an dem Franciscanerkloster, unddas Bildnis? des H. Antonius an einem der mittlernPfeiler der Kirche St. Petronius sieht; beyde inDel. Er lebte vermuthlich im XV. Jahrhundert,^l/a/ran'a I. 22.

Boccadoro (Domini'cus), genannt da Lor-rona, ein italienischer Baumeister, ficng um i 51 g.unter der Regierung Franz 1 . den Bau des Ralh-hauses der Stadt Paris an, der aber erst i 6 c> 5 . vol-lendet wurde, ürice.

Boccali (Salomon) , Landschaftsmaler zuRom , lebte um i 05 c». S- den Art. Ludwig Garzi,seines Schülers.

Boccali no (Johann>, Baumeister vonCarpi,arbeitete zu Loretto, wo er nach dem Absterben desJacob Sansovino und des Anton da St. Gallo, um> 505 . an dem Pallast der dastgen Chorherren nachden Zeichnungen des Bramante Lazzari baute. Lot-tavi II. 172.

Boccanegra (Marinus), Baumeister zu Ge-nua um 1270, verfertigte Modelle zu Pallästen undandern öffentlichen Gebäuden. Er baute den Meer-chafen, und hatte die Aufsicht über den Bau der Ga-leere» dieses Freystaales. Lo/nani p. 7.

Beyname des leerer Anastafio.

Boccardino( ), Miniaturmaler zu Flo-renz , lernte bey Gherardo. Er malte einen großenTheil der Bücher in der Abtey z» Florenz , und blü-het« um t 58 o. S. den Art. Srefano. /ftrrairII. tpb.

Bocchi (Faustin), geb. zu Drescia 1629, lerntebey Angelus Everardi. Er malle Feldschlachten mit

Bockhorst. 8r

kleinen Bildern, und lächerliche Figuren, welche dieItaliener Carricakuren nennen; in diesen letzter» er-reichte Bocchi die höchste Vollkommenheit. Er be-saß auch einen außerordentlichen Talent im Ausdruckeder Leidenschaften, und malte die Landschaft mitguter Haltung, ^vero/sto.

Boccia; Beyname vomHieronpinus fZegri.

* Bocciardo (Clemens), Maler zu Genua ,lernte bey Bernhard Strozzi. Er gicng mit I. Be-nedict Castiglione nach Rom die dasige Manier zuerlernen. Nach seiner Zurückkauft zeigte er Probenseiner Geschicklichkeit in Zusammensetzung, Zeich-nung und Colorit. Allein damit noch nicht zufrie-den, reiste er nach Florenz , wo er in der Schuledes Jacob da Empoli vollends sich geschickt;« machenden Vorsatz faßte, sein frühzeitiges Absterben (1628.38 . 1 . alt) aber seiner Wisscusbegierde ein Ziel setzte.Xo/nn/ft p. 82.

Bschier, vielleicht Baugier (Joachim),vortreflicher Baumeister von Paris um 1720, arbei-tete viele Jahre in Diensten einer Gesellschaft vonEngländer», für welche er die schönsten geist- undweltlichen Gebäude m Europa abzeichnete, die manin Kupfer zu geben gedachte. x. i 85 .

Bocdan (Andreas), Maler, lernte zu Bakelbey I. Rudolph Werenfels, und ahmte seine schöneund fleißige Manier vortreflich nach. Er starb nichtlange nach seiner Ankunft zu Rom . Mßli lk. 190.

* Bocholr (Franz van). S. den Art. Israel van Mecheln .

Bock (Hans oder Hieronymus), Maler zu Ba-sel um ic?8o. Diesem Künstler wird von einigenSchriftstellern der Todtentanz au einer Mauer desdasigcn Kirchhofes der Predigerkirche zugeschrieben,der sonst gewöhnlich für Holsteins Arbeit gehaltenwird. Joas Dennekcr, Kupferstecher zu Augspurg,hat ihn i 54 ss und Matthäus Merlan 1621. ans Lichtgestellt. Was Hans Holsteins, von obigem ganzverschiedenen Todtentanz bctrift, so ist solcher nichtanders als durch kleine, aber überaus schöne Holz-schnitte , und ziemlich gute Kopien derselben bekannt.Papillon haltet für ganz gewiß, Holstein habe so-wohl in Kupfer als in Holz gestochen. Seine Holz-schnitte sind von so vortreflicher Schönheit, daß keinanderer, als der so die Zeichnungen selbst verfertigt,diese so richtig und mit solcher Musterhaftigkeit aus-zuführen vermochte. Es ist auch bey diesem Anlaß zubemerken, daß, da die Holzschnitte eines Hans Hol-steins, (I. Sebald Boestms und einiger andereralten Formschncider so zart und frey behandelt sind,daß sie alle Begriffe von solcher Arbeit übersteigen,man beynahe bewogen wird, einiger Kenner Mey-nung beyzufallen, die behaupten, daß viele von die-sen vermeinten Holzschnitten erhoben in Metall ge-stochen find. Diese Meynung ist um so viel glaub-würdiger , als man dergleichen Platten in altenDruckereyen findet, die mit den Schriften zugleichgedruckt werden können, da die Abdrücke das gleicheAussehen, wie Holzschnitte, haben. S. den Art.Hans Blauster. Leyßler Brief XVIII.

(Jacob). S. Poch.

(von), ein unbekannter Maler, von wel-chem man in der churfürstl. Galerie zu Dresden einenalten Mannskopf sieht. Ein neuerer KupferetzerdicsesNamensradirte i8.Landschaften nachBemmei.

Bockhorst (Johann van), genannt Lang-jan, geb. zu Münster um 1610, lernte bey JacobJordaens - und malte viele Altarblätter für die Kir-chen zu Antwerpen, Lille, Gent u. s. f. Ercompo-nirte und zeichnete sehr wohl; seine Weibsköpfe sindangenehm, und die MannSköpfe von großer Manier.In dem Colorit ahmte er bisweilen den Rubens,noch mehr aber den Vandyk nach, da er dieFarben,wie dieser, wohl in einander schmelzte. Er malteviele Bildnisse, die sich mit Vandyks gar wohl ver-gleichen lassen. I-ercampL II. 170. Ein andererJohann van Bockhorft, Maler von Deurekom,