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Naler zu Genua ,> brachte es durcheinem Lehrmeisterete aber so eifrig,25. I. alt sterben>ßen und seltsamen- Don einem an-wentiner gehaltenMaria dcl Sus-hes die Seelen im
mDrescia, malteMc.
co.
, berühmter Blu-ermaler, arbeitetemdenszuLivorno,ten Bilder in viele
>. zuHarlem,649.)er bey BernhardBauerngesellscbaf-Manier; glich auchkter und in der Le-gen sind sinnreichZründen, eö seyenalles mit gleichemund nach der Na«rk und natürlich,ind geistreich; nurin der ZeichnungMland, und starbs u. s. w. haben1!. 253 .
. Brenrel.
e von Daniel
and, vonwelchemeine Tafel siehet.Er arbeitete ummalte nach seinentyrus und an eiui-er muß weder mitnit Barrholome, vermischt wer-st in zweyen Stel-ill er behaupten,n die gleiche Per-28. bi°. 3 . dieserals Bramanre). XIX. x. 271.
>lome Suardo.
, Baumeister undi Rom Er hatzectzt. Christ de-
die beßten Bild-Nailand gearbei-Werkeu ist dasl sechs Fuß hohes. Dieser Kunst-maler zu Turin ,um 1670 Mann in den dastgenlmazzo.
B e a m e r.
* Bran, er (Beniamin), berühmter Baumei-ster zu Marpurg um die Mitte des XVll. Jahrhun-derts Von ihm kennt man verschiedene, seine Kunstbetreffende Schriften.
— (Leonhard), geb.zuDclsti 5 g 6 , über-traf in Vorstellung goldener, kupferner und marmor-ner Gefässe alle seine Zeitgenossen in Italien . Inseinen großen, mehr aber in kleinen historischen Ge-mälden findet man Nächte, Feuersbrüuste, Höhlen,auch unterirdische mit Fackeln beleuchtete Gewölber.Seine kleinen Figuren sind geistreich und fein gezeich-net. I» der Färbung war er natürlich und stark,welches glauben macht, er sey Rembrands Schülergewesen. Er arbeitete und starb in seiner Geburts-stadt. P. C. Canot hat die Fabel Pyramus und Tisbenach ihm gestochen. 1>e§caM/,L I. 416.
Branca (Johann), Civil-und Kriegsbaumei-ster zu Rom , gab 1629. 4 °: HIasckine artlsi-
ciose, tsnto Zpirituall guanto animsli, lli moltoartistcio, perprollurre ekketti marsviAliogi, von1 « si^ure e (liokiararioni Istine e vol^ari. Erschrieb auch eine besondere Erklärung von den V.Säulenordnungen, welche C. P. Dieussart mit denErklärungen anderer Baumeister verglichen. SeinWerk, welches lVIanuals ll'^rc-üntettura heißt,und zu Ascoli 1629. gedruckt ist, hat Salvioni zuRom 1710. in 12N10 wieder aufgelegt. Wolf.
* Brand (Christian Hülfgott), geb. zu Frank-A fürt an der Oder 1695, lernte bey Christoph LudwigW Agricola, und beobachtete die Natur, nach welcher
er sich in Landschaften einen guten Styl erwarb.Seine ersten Gemälde sind ein wenig dunkel; aberer kam bald von dieser Manier zurück, und seineWerke haben überhaupt viel Vorzügliches. Er setztesich zu Wien , wo er Vieles für die Gesandte vonDanemark und Sardinien arbeitete. /sa§esto,»p. 224.
— (Joh Christian), geb. in Wien 172Z.wußte den Ruhm, den ihm sein Vater Christianchülfgorr hinterlassen hatte, glücklich zu erhalten.Seine Landschaften enthalten überaus viel Schönes.Die Contraste sind darin gut beobachtet, Llcht undSchatten gehörig vertheilt, die Färbung angenehmund schön, nur nicht so frey und stark wie die seinesVaters. Seine Figuren sind alle mit Geist gemaltund stehen immer am rechten Ort. Er mußte 1766.für den Hof die Schlacht bey Hohenkirchen in ziem-lich großen Figuren malen. Er war um 1770. Pro-fessor der kaiserl. Academie. A, Zinck hat zwo öster,reichische Aussichten, und Friedrich Brand, I.Schmuzers Schüler, die Geschichte Jacobs mit den
- geschälten Stäben nach ihm gestochen. Man kenntauch nach seinen Zeichnungen die Ausrüste zu Wien .Frankfurter gelehrte Anzeigen 1775. N°. 34 >
* Brande! (Peter), Maler von Prag , lerntebey Johann Schroeter. Die Kirchen zu Prag undBreßlau besitzen von seinen Gemälden, Er zog beyseiner Arbeit die Natur zu Rath und malte mit wohl-angelegren Farben. Seine Werke wurden sehr wohlbezahlt; dessen ungeachtet starb er in mangelbarenUmständen zu Kuttenbcrg 1759. 79. 1 . alt.
stor» p. 290.
^ * Brandenberg (Johann), Maler von
Zug in der Schweiz , lernte bey seinem Vater Tbo,'4 inas. Man sieht hin und wieder in Kirchen und Klö-stern in der Schweiz historische Gemälde von Jo-hanns Arbeit, in welchen man gute Erfindungenund eine große Erfahrenheit in der Kunst bemerkt.In seiner Jugend malte er mit großem Fleiß undZärtlichkeit, nachher aber nahm er eine stärkere undleichtere Manier a»; man muß diese Veränderungseinen Glückeumständen zuschreiben. Brandenbergstarb in seinem Vaterland? 1729. 69, I. alt. E- C.Heiß hat ein Bildniß nach ihm inSchwarzkunstgear-. bester. Füßli II. 121.
Brandt (Cajetan), berühmter Ornameutma-lcr zu Neapel , arbeitete in Kirchen und Pallästendieser Hauptstadt in Wasserfarben und auf frischenKalk. Man sieht neben Andern, von seiner Arbeit
Brassau.
in dem Chöre der Kirche St. Diego d'Alcala. Erblühet? um den Anfang des X VIII, Jahrhunderts.— Sein Sohn Angelus lernte bey seinem VetterNiclaus Rossi, und kopirte seines Meisters Gemäldesehr gut. — Dominicus, Cajetans zweyter Sohn,ward auch des Niclaus Rossi Schüler, und studirtezu Rom bey Benedict Luti. Er war ein guter Zeich-ner und vortreflicher Colorist. In kleinen Figuren,Vögeln und Thieren behielt Dominicus die Ober-hand über alle seine Zeitgenossen. Der Grafvon Har-rach, Vicekönig von Neapel , nahm ihn in seineDienste. Dieser Maler st. 1706. 53 . I. alt. Oome-mer III. 56 o.
* Brandt (Hiacynth), Maler von Gaeta oderPoli, war einer von Lanfrancs beßten Schillern.Von seiner Geschicklichkeit geben die schönen Ge-mälde an den Gewölben, und Decken der Kirchenund Palläste zu Rom genügsame Anzeigen Hia-cynth erhielt wegen seinen Verdiensten den Ritter-stand. Er st. 1691-, I. alt. Eine lebhafte Ein-bildungskraft, schöne Anordnung, große Frucht-barkeit , leichte Pinselzüge, ein zuweilen etwasschwaches Colorit und unrichtige Zeichnung sind dieMerkmale, woran man seine Werke erkennt. Bossu,Frey, Fariat und Caylus haben einige wenige Blät-ter nach ihm gestochen. /ÄLco/r I. 129.
— — (Thomas) und Gabriel Mercari er-neuerten und verbesserten im XVII Jahrhundertdie alte Musivarbeit der Hauplkirche zu Orvieto .Imirtti L. VI.
Brandimarre (Benedickt), Maler vonLucca , ward 1592. von dem Fürsten Doria nachGenua berufen, in der Kirche St. Denedictus zuarbeiten. Man findet auch Gemälde von ihm in denKirchen zu Lucca und den Gegenden dieser Stadt.Xo/n'Mrr p. 29g.
Brandt« (Ludwig), Maler, den der RitterMarine in seiner (lulleria anführt. Man sieht vonihm einen Kindermord in der Kirche St. Dominicuszu Turin , lartoll 9 ?. I.
Brand ini (Thomas), Bildhauer zu Rom um 1780. Von ihm ist die Statüe der H. Helena fürdie Vorderseite der dasigen Kirche St. Croce in Gie-rusalemme. a»trcn e Moste>-»n.
— — Beyname von Baccio BandineUi.
* Brand müller (Gregorins), Maler vonBasel , lernte bey I. Caspar Meyer, und studirte zuParis unter Carl le Brun, dem er in seinen Werkenbehilflich war. Er erlangte in der königl Academiezum dritten Male den Preis, und malte Geschichteund Bildnisse. Man sieht in seiner Arbeit einerichtige Zeichnung, eine lebhafte, kräftige, zugleichaber auch zärtliche und dauerhafte Färbung, mitwelcher er das Nackte sehr natürlich nachahmte. Inder Kapuzincrkirchc zu Dornach sieht man die Abneh-mung von, Kreuz in lebensgroßen Figuren von sei-ner Hand. Er st. ,690. 3 ». I. alt. I. I. Thourn-eiser hat nach seiner Zeichnung die Aufnahme derfranzösischen Flüchtlinge durch Friedrich Wilhelmden Großen, Churfürsten von Brandenburg , aufeine sehr große Platte gestochen. Füßli II. 124.
* Branden (Joh. Heinrich), französischerMaler, ward 1696. Mirglied der Academie in Haag.Man sieht daselbst in der Treveskammec die Bild-nisse der vier ersten Statthalter von Holland . Ecmalte auch viele Srandespersonen nach dem Lebe»,begab sich ,708. nach Utrecht , und starb daselbst17,5. I. Houbraken, P. van Gunst u s. f. habennach ihm gestochen. Look I. 290.
Branquier. S. den Art. Telliev, feinesSchülers.
Brasch. S. Prasch.
Brassau (Melchior), geb. zu Mecheln 1709.malte GeseUschafisstücke, und arbeitete zu Antwer pen . p. 7,4.