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Padua . — * Justus, Maler in der kombardie,wird auch unter die Künstler dieser Familie gezählt;es ist aber ziemlich ungewiß, und ist er vielleicht ebender, welcher unter seinem Taufnamen angeführt ist./^Mri II. 5 - 8 .
*Campan<r (Andreas), geschickter Maler znModena , blühete um rfou. y 5 /.
— — (Ferdinand). S, den Art. vincenzCampana.
— — (Franz), Maler zu Genua , lernte beyDvminicus Parodi und Franz Solinieua. Er arbei-beitete in Gesellschaft fremder und einheimischerKünstler im Pallaste des Prinzen Doria auf frischenMörtel, und blieb unter so vielen Mitarbeitern iuAbsicht der Kunst nicht zurück, Campana malteauch viele Alkarblätter für die Kirchen zu Genua undder umliegenden Orte. Er lebte um 1740- 6 «arrc»tr.
— — (Hiacynth), Maler zu Bologna , lernte
bey Franz Brizio und Franz Albani. Der Kardi-nal von St. Croce sandte ihn in Polen , wo er Hof-maler des Königs Udislaus IV. wurde; aber Hia-cynth konnte dieses kalte Klima nicht lange ertragen,und st. daselbst. Man findet in der Kirche des kleinenSpitals St Franciscus und in der Kapelle Zopider Servircnkirche zuDologna von seinen Gemälden.Dieser Künstler lebte nm 1620. I. 547 -
— ^ (Johann), malte in der Kapelle Desidcryder Servitenkirche zu Bologna einige Verzierungen,welche von Anton Roßi mit Figuren staffirt wurden.Er blühete um 1750. ^Lcoxo.
— — (Johann Baptist ), Geschichtsmaler zuNeapel, wird von OoE »rici II. 120. angeführt.
* — ( Peter), Maler von Brüssel, lernte inseinem Vaterland. Er reiste nach Rom und stu-dirte in Raphaels Schule, wo er in der Kunst sowohl zunahm, daß er auf den Einzug Kaiser Karl V. zn Bologna einen Triumphbogen malte, Campanaward in Spanien berufen, und malte für die Haupt-kirche zu Ecvilla dic Reinigung Mariä und die Ab-nehmung Ehristi vom Kreuze; in der Kirche St.Laurenkius die Geburt Maria und die BcschneidungChristi. Dieser Künstler zeigte sich in diesen Gemäl-den als einen würdigen Schüler Raphaels. Er kamin sein Vaterland zurück, und st. daselbst U1111H70./ÄaLco 16.— * Ein anderer perer Campana,Kupferstecher von Soria, lernte bey Rochus Pozzi,und arbeitete um 17)0. zu Rom . Man findet unterseinen Blattern die Erlösung des Apostels Petrus aus dem Gefängnisse nach Matthias Prcti für diechurfürstl. Gallcrie zu Dresden . Auch sieht man vonseiner Arbeit in den beyde» Museis, Florentino undHercolano- S. den Art. Joseph AUoja.
* — — (Thomas), Maler von Bologna ,lernte bey den Carracci und bey Guido Reni . Ermalte in dem Kreuzgange des Klosters St. Michcledel Bosco nahe bey Bologna zwey Geschichte» derH Cecilia, und lebte nm die Mitte des XVIl. Jahr-hunderts. Ma/vaLia I. 578.
— — (Vincenz und Ferdinand), Kupferstecher,wurden nebst verschiedenen andern, die in dem Art.Joseph Alloja angezeigt sind, ausgesucht, die unterden Trümmern der Stadt Ercolano hervorgegrabc-nen Gemälde und Büdhaucrstücke des Alterthumsin Kupfer zu etzen. 6u«äe//i»i.
Campanajo (Lorenzo di Lodoviko), Bey-name des L- Lorro.
* Campanaro (Peter Johann), Bildhauer,lebte um r 5 i 5 . Man findet von ihm drey vortrefli-che, mehr als lebensgroße Figuren von Erz, welcheden Altar der Kapelle des Kardinals Zcno in derSt Marcuskirche zu Venedig zieren. Xau-ovinox. 62 b.
* Campaneila (Vincenz und Ferdinand),Anton Capellan. Dominicus Cunego, FranzLon-sing, Canrillus Tinri, Joseph verini und Johannvolpari. Alles Kupferstecher zu Rom , arbeitetenan der dcüolsicslicu plvturae, dieiöavin >Jami1-roir »7,-5. ans Licht stellte.
Campi.
Campellio ( Johann), Baumeister und Bild-hauer von Bergamo , baute die zwey vornehmstenPorten an der hasigen Kirche St. Maria maggiore ,die er auch mit Statuen von seiner Arbeit zierte, undblühete um 1Z60. §er/e etc. V. 17».
* Campello ( ), Maler in Portugal !, lernte
in der Schule des M. A. Bonarvli. Er machte stch soberühmt, daß König Johann lll. ihn zu seinem Hof-maler ernannte. Campello malte in dem großenKreuzgange der königl Kirche zu Belem einige Ge-schichten des Leidens Christi, in welchen man einegute Zeichnung und große Manier wahrnimmt, dieseinen Lehrmeister deutlich anzeigen. Er lebte umi 54 o.
* Campen (Jacob van), Herr von Ram-droeck, ward der unvergleichliche Baumeister
enannt. Er war von Hartem gebürtig, und lernte
ey Johann Dronkhorst und P. P. Rubens . DieserKünstler studirte die Malerey und Baukunst in Ita-lien Nach seiner Zurückkunft verfertigte er dieZeichnungen zu dem prächtigen Rakhhause zu Am-sterdam. Er malte nach Rubens Manier , kam ihmaber in dem schönen uud lebhaften Colvrit nicht bey.Er lebte als ein großer Herr, und schenkte seine Ge-mälde an gute Freunde, van Campen starb, lautseiner Grabschrift, zu Amerswrt 1657. Sein Buchvon den schönsten Gebäude» zu Amsterdam ist 1661.bey DanckcrlS gedruckt. //^er»ru,ur lll. 217. —Dann findet man Scestücke von einem Maler Na-mens van Campen, vielleicht derselbe, welcherum 1680. zu Venedig einen Kunsthandel trieb.
* Campi (Andreas), Kupferstecher, arbeiteterlach Tirian u. s. f.
* — — (Amon), Maler und Baumeister vonCremona , lernte bey seinem Vater Galearius undseinem Bruder Julius. Papst Grcgorius Xlll.machte ihn wegen geleisteter Dienste in der Baukunstznm Ritter des Christusordens . Man sieht von ihmGemälde in Leimfarben in dem Rathssaale zu Dies-em, welche in einer ziemlich guten Manier verfertigtsind. Er schrieb eine Geschichte von der Stadt Cre-mona , die er König Philipp 11 in Spanin zuecignete,zu welcher Aug Earraccio die Blätter gab. Manzeigt eines seiner Gemälde in dem EScnrial. M. Pic-cioni, D. de Laudis u. s. f. haben nach ihm gesto-chen. S. den Art. Cremona. ^ararr 111. 56 -.
* — — (Bernhardi'n), geb; zu Cremona 1622.lernte bey seinem Vater Julius, bey HypolithusCosta, und bey EamiUus Boccacino,von welchem erdie schöne und angenehme Manier begriff, oeren ersich bey sehr vielen Anlassen bediente, besonders andem Gewölbe der Kirche St Sigismund zu Cre-mona , welches 56 . Ellen im Umfang, und so viel inder Höhe hat, da die vordersten Figuren 7. Ellen hochsind Er malte auch schöne Bildnisse, und wurdevon Fürsten und Königen an ihre Hofe berufen. DiePrinzeßin Hypolitha Gonzaga sandte ihn gen Como ,wo er die von Paul Jovius gesammelten Bildnissegelehrter und berühmter Leute kopiren sollte; hiertraf er den Christoph del Alrißimo an, welcher vondem Großherzoge von Loscana in gleicher Absichtdahin gesendet war Campt erhielt den Befehl, die-sen Künstler an seinen Hof einzuladen. Alrißimomalte zweymal, Campi aber einmal das Bildnißbemeldter Prinzeßin, welche von Kunstverständigengegeneinandergehalten, und der Vorzug diesem les-kern zuerkannt wurde, woraufBernhardin die zweyBildnisse semes Gegners zur Belohnung bekam. Erhielt eine zahlreiche Schule, und schrieb ein Buchvon der Malerey. Man weiß die Zeit seines Adstcr-bens nicht, wohl aber, daß er - 585 . zu Sabioueltagearbeitet habe. I Valegio. B Torvido u. s. f.haben nach ihm gestochen. Alexander Lamo hatsein Leben beschrieben, und seinem Discurse über dieBildhauer- und Malerkünste, angehängt. La/äi-mecei deo. 4 l'- ll- p 61.
* — — (Galeatius), Maler von Cremona ,wird für einen Schüler des Boccacino Boccaci,