Band 
Erster Theil.
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182
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igr Crabeth.

dieser, Feldschlachten. Man sieht von seiner Arbeitin den königl. Schlössern zu Versailles und Choisy.Er lebte um 1760. cie -

Crab erh (Adrian), holländischer Maler, lerntebey Johann Schwarz. Er reiste durch Frankreich ,mit dem Vorhaben in Italien zu gehen, wurde aberdurch einige Arbeit zu Autun aufgehalten, wo er zugroßem Leidwesen der Liebhaber in blühender Ju-gend starb. Seine Arbeit ward für schön gehalten,ob er gleich niemals zu Rom gewesen ist. Er lebteum das Ende des XVl. Jahrhunderts. DM««/»1. 208.

(Franz), malte mit Wasserfarben so kräf-tig, als ob es Oelfarben waren. So z. B. dasgroße Altarblatt der Barfüßerkirche zu Mecheln :Christus am Kreuze, und auf beyden Flügeln andereTheile der Leidensgeschichte. Crabeth folgte in denKöpfen dem Geschmacke des Lucas van Leyden undin den übrigen Theilen dem O.uintin Messis. Erstarb zu Mecheln sehr reich 1648. Deren«/» I. 90.

* (Walther), Glasmaler zu Gouda ,durchreiste Frankreich und Italien , wo er die Ge-wohnheit hakte, in jeder Stadt, die er besuchte,ein gemaltes Fenster von seiner Arbeit zu hinterlassen. Seinen Bruder * Theodor soll er sowohl in derZeichnung als in der Farbe übertroffen haben. Walsrher war zu kleinen und großen Bildern gleich ge-schickt , und arbeitete mit ungemeiner Fertigkeit.Man findet von ihm in der berühmten St. Johannes-kirche zu Gouda vier gemalte Fenster. Theodor ar-beitete für die gleiche Kirche. Diese Künstler bin-heten um i 56 c>. Die übrigen Maler, welche zuAnfang des X VII. Jahrhunderts an den Fenstern dergemeldten Kirche arbeiteten, waren Claes'Jansze,Cornelius Block von Leyden, Cornelius Luffeus,Wilhelm Thibour, Adrian de vrye und Theodorvan Zyl. Verschiedene von den Schülern der Ge-brüder Crabeth werden in dem Art. Jacob Caanangeführt, von deren Werken aber einige ganz ver--muthlich dem jünger» * LDalther Crabeth zugchösren. Dieser, des obigen walthers Cohnssohn,lernte bey Cornelius Kettel. Er reiste in Italien ,hielt sich iZ. Jahre zu Rom auf, und kam 1628. nachGouda zurücke. Dieser Künstler malte in deut St.Georgen-Schießhause die damaligen Vorsteher aufeine große Tafel, und in einer Kapelle die Himmel-farth Maria. Er folgte mehr der italienischen alsder niederländischen Manier. D»ca«/» I. 12 s.u. 278.

Crabettie oder Brak; Beyname von Joh.

Asselyn.

Crac (Anton), alter deutscher Formschneider,wird von Papillon I. i 35 . angeführt. Er ist ver-muthlich der gleiche, den er S. 126. Crache nennt.Man hat von ihm Cavalcaden, u. s. w.

Craemer. S. den Art. David Heschler.

Craen (Luc Met von), dieser ist vermuthlichLucas Müller von Cranach.

Craes (Caspar), S- Crayer.

* Craesbeke (Joseph van), geb. zu Brüssel 1609 war anfänglich ein Beker. Er machte Bekannt-schaft mit Adrian Brouwer , und weil sie beyde gleicheNeigung zu einem unordentlichen Leben hatten, wur-den sie bald die vertrautesten Freunde. Dem Craes-beke gefiel Brouwers Arbeit, und er ward dessenSchüler: Ja er nahm bald in der Kunst so zu, daßer es seinem Lehrmeister beynahe gleich that. Erwählte sich meistens die schlechtesten Auftritte desLebens zum Gegenstände seiner Gemälde; als Ta-backstuben, Schlägereyen, berauschte Soldaten, u.s. w. Sich selbst stellte er öfters mit einem Pflasterauf dem einen Auge und mit den abscheulichsten Ver-zierungen des Gesichts vor. Im Saale der Brü-derschaft der Fechter zu Antwerpen , sieht man eineVorstellung, wie sich die Vorsteher, deren Köpfenach dem Leben gemalt sind, in ihrer Kunst aufeinem öffentlichen Platze dieser Stadt üben: Eingut kolorites und ausgeführtes Bild dieses Mei-

Creeten.

siers. Er st 16.41. B-isan, Beauvarlet u. a. haben»ach ihm Kupfer gestochen D»ra«/,5 II. 1Z8.

Cramer ( ), Maler zu Leyden , lernte bey

Wilhelm van Mieris und Carl von Moor . Er maltenach dieser letzten« Manier Bildnisse und Gesell-schafsstücke, und lebte mit denselben beständig inguter Verständniß und Freundschaft. Seine artigenGemälde werden in Holland und in Deutschland auf-gesucht. Er st. 1710. 40. I. alt. Da» L?oo/ l. Z ji.

Cranach , oder Tranks (voiD, Beynamevon Lucas Müller, Vater und Sohn.

Cranichfeld. S. den Art. Sculrer vanUnfried.

Cransse (Johann), Maler von Antwerpen ;kam i 52 Z. in die dastqe Künstlergeselkschaft. Er maltefür die Cathedralkircbe dieser Stadt eine Fußwasschung, welche von Carl van Mander gerühmt.Wird. D»camp§ I. 22

Crasso (Horaz ). S. Grafso.

Craftona (Joseph). S. Christona.

Crarerus. Diesen Namen findet man aufeinem Carniol einaegraben, welcher die ephesischöDiana von mittelmäßiger Arbeit, vorstelltLe/marr» Dst-met ch- Lai'orr ste Xtoxcü p 78.

antiker Bildhauer, wird in dem Art.Aphrodisrus angeführt.

Crarinus oder Crarerus; besaß eine son-derbare Geschicklichkeic in komische» Gemälden. Erarbeitete in dem Pvmpeon zu Athen , einem öffent-lichen Gebäude, welches zur Zurüstung feyerlicherCeremonien und Geprängen diente. /Ämr» V.XXX V. L. il. Ein andrer Crarinus, Bild-hauer von Sparta , verfertigte die Statüe einesKnaben, weicher über andere im Ringen den Siegerhielt. /Änr.maL ll. VI.

Cr aro, von Sycion; war einer der ersten, welcheden Schatten der Figuren an die Wände malten.

DtüennAo-M.

* Cray er (Caspar de>, Maler von Antwerpen ,lernte bey Raphael Coxcie, den er schon übertraf,ehe er ihn verließ. Er machte eine Auswahl vonden beßten öffentlichen Gemälden zu Brüssel , nachwelche» er studirke und die Natur dabey zu Rathzog, aus welchen er folglich seine schöne Manierbildete. Crayer malte mehr als hundert Altarblät-ter , wie man denn allein zu Gent 21. zählt. Manrechnet ihn unter die beßten Maler in Flandern ; undob er gleich weniger Feuer besaß als Rubens , so isthingegen seine Zeichnung zuweilen regelmäßiger.Seine Compositionen sind vernünftig, und bestehenin wenigen Figuren, da er alles überflüssige aus-wich, und sich nur an große Parrhicn hielt, welcheer mit großem Fleiß ausarbeitete. Er setzte seineFiguren künstlich zusammen, und gab ihnen ungemeinnatürliche Stellungen. Seine Gewänder habenviele Abänderungen, und die Falten sind ungekünstelt.Das Eoloril besaß er sehr wohl, und in Mischungder Farben ist er vortrefflich. Man kann ihn mitVandyk vergleichen,indem seine historischen Gemäldemit eben dem Fleiße und zierlichen Färbung ve> fer-tigt sind , als jenes Bildnisse Er st. zu Gent 1669.87. Jahre alt, und ward in der Kapelle St. Rosader Domlnicanerkirche begraben P. van Schup-pen, P. Pontius, P. Jode u. s. f. haben nach ihmgestochen. D»cm/r/» 1. 220.

Creara (Santo), Maler zu Verona , lerntebey Felix Ricci. Er arbeitete sehr viel für Kirchenund Privathäuser seiner Geburtsstadt nach der vor-trcflichen Manier seines Lehrmeisters Dieser Künst-ler blühete um den Anfang des XVII. Jahrhunderts.

98.

Crebbk (Franz). S. Crabeth.

Crecolini. S. Cricolini.

Cred» (di), Beyname von Loren; Sciar-pelloni.

Creeren (Carl). S. Screea.