Des'ubleo.
Desubleo. S. Sobkeau.
Derrianus. S. Demecrianus.
* Devaup (Theresia), französische Kupferste-chern' , arbeitete nach Grimoux u. s. w. — Ein an-deres Frauenzimmer dieses Namens malte um 1767.zu Paris sehr artig in Mignatur.
Deuchino. S- Duchmc».
Devincenti ( ), Obrist in Diensten desKönigs von Sardinien , gab die Zeichnung zu dem um,760. erbauten Zcughaufe zu Turin , 7lar/o/i I.
Deutsch (Manuel), Beyname von ssliclausManuel.
Dewailly. S. vailky.
Dexiphaues, Baumeister aus der Insel Cy-pern; blühcte in der'88 . Olympiade. Er baute aufUnkosten der Königin Cleopatra den berühmten Pha-rus zu Alexandria .
Deyanr (Franz). S. Derrand.
Depns (Jacob). S. Denps.
* Depnun, (Ioh. Baptist), geschickter Malerin Miniatur und Gummifarbcn, ward um 162c». zuAntwerpen geboren. Man hat von seiner Arbeitsowohl Bildnisse als Anderes, welches man beson-ders an deutschen Höfen und in Spanien , auch Eini-ges in seinem Vaterland antrift. D^cam/nII 297.
Deyster (Annade), Ludwigs Tochter,maltein dem Styl und der Manier ihres Vaters. Sieahmre seine Züge und sein Colorit in den Kopien,die sie nach desselben Gemälde verfertigte, so genaunach, daß auch die Kunstverständigsten kaum zuvcr-läßig entscheiden konnten, welches die Kopie» oderdie Originale seyen. Sie starb 'M. 5 o. I. alt.
— — (Ludwig dc), Maler von Brügge ,lernte bey Johann Maes, und hielt sich sechs Jahrein Italien auf. Er malte sehr schöne historischeStücke , die wohl gezeichnet und vernünftig zusam-mengesetzt sind. Man halt ihn für einen der bestenMaler seiner Zeit in den Niederlande ». Auch hatman angemerkt, daß, da bey seiner Zurückkauft ausItalic» wenig Liebhaber, und noch weniger Kunst-verständige sich zu Brügge befanden, habe Depstervermitteltst seiner beliebten Arbeit den Eifer vielerseiner Mitbürger rege gemacht, daß sie mit großen Un-kosten Kunstkabinette angerichtet. Erst. 17". 55 . 1 .alt. Man hat von ihm geetzte sowohl als in Schwarz-kunst gearbeitete Blätter. Seine Nadel ist leicht undnachläßig. Er suchte allein die Wirkung, welcherer oft das Richtige der Zeichnung aufopferte. k)c§-campxlft. ZZü.
Diacerro (Dionysius de), Goldschmied undgeschickter Zeichner zu Florenz , war des Ioh. FranzRustichio vertrauter Freund und brachte dem FranzRossi, genannt Salviati, die Anfänge der Kunstbey.
Dia da. S. Diana.
Diades. S. Cliades.
D' a inanre (Fraker), Maler zu Florenz , lerntebey Fr. Philipp Lippi, den er auch nachahmte. Ermalte in der Karmclitcrkirche zu Prato im siorentini-schen Gebiete verschiedene Werke, welche zu selbigerZeit für etwas Sonderbares gehalten winden Die-ser Künstler lebte um ifüo. füaLair II. 388 .
* Diamanrini (Johann oder Joseph), ausder Landschaft Romagna gebürtig, ließ sich zu Ve-nedig haushablich nieder, und malte für öffentlicheund Privatgebäude. Er arbeitete neben andern Künst-lern in der Kirche St. Moses, wo man die Anbetungder Weisen von seiner Hand sieht. Man findet indiesem Gemälde einen guten Ton, eine feste Manierund den Geschmack der vcnctianischrn Schule. Die-ser Maler erhielt wegen seiner Geschickltchkeit denRitterstand und blühere gegen das Ende des XVII.Jahrhunderts. Er har einige Platter nach seinen
Dienzenhofer. 199
eignen Erfindungen geetzt, in welchen man aber mehrGenie als Meisterhaftigkeit in der Zeichnung wahr-nimmt.
Diana (Benedict), Maler zu Venedig , arbei-tete neben den Bellini in der Schule St. Ioh. Bap-tist«, und stellte die Mitglieder dieser Gesellschaftvor, wie sie Geld an die Armen austheilen. In derKirche del Earmine malte er St. Lucia zwischen zweyandern Heiligen, und in der Sakristei) der Scrviten-kirche die schöne Altartafel. Aus seinen Werkensiehet man, daß die Malercy schon zu seiner Zeit,nämlich um den Anfang des X Vl. Jahrh, sehr merk-lich zugenommen habe. 1. 24.
— — rnc'löebat; bedeutet die Kupferstecher!»
D- Gb.si.
* D-auri (Ioh. Franz), Maler zu Ferrara ,folgte der Manier seines Mitbürgers, des DossoDossi . Er st. 1676. tTmrrie«tr.
* Diburades; ein Hafner zu Corinthus, wirdfür den Erfinder der Bildhauerkunst gehalten. SeineTochter Corinrhia zeichnete den Schatten ihres Ab-schied nehmenden Liebhabers an eine Wand, nachwelchem der Varcr aus Leimen ein Bild formte, undin dem Ofen hart brannte. /ÄnW ü XXX V. L. 12.
Drchicl oder Dick. S. Dfck.
Diciani. S. D'Ziaui.
D i ckm a u n. S den Art. Abraham wogrer.
Diciai; Bcyname von I. Franz Surchi.
Didier( ), Keschichts-und Bildnißmalerzu Paris , war um 1750. Professor Adjunctus der Aka-demie von St. Luc. ^Imanaok üo tjeanx-TLrts.
— (Johann), Medailleur. Man hat vonihm neben Anderm eine Schaumünze aufdenDichterJohann Milton. Löhlec X. ' 55 . giebt davondie Abbildung.
Didiiii (Jacob), Maler zu Bologna und Schü-ler der Carraches, wird von Malvasia I. 58 i.angeführt.
* Dr'ede ( ), Baumeister, legte 1772. zu
Cassel vor der Orangerie oder dem Carlsbade, überdie sogenannte kleine Fulda , die aus einem einzigenDogen bestehende steinerne Brücke an. Sie ist 5 oVlang und i 5 ^. hoch; in der Mitte ist sie 2(V. und anden äussersten Enden breit. Dieses Werk istwegen der verständigen Anlage und der Festigkeit desGewölbes sehr geschätzt. Frankfurter gelehrteAnzeigen 1775. S. 129.
* Diefenbrunner (Georg), geb. zu Mit-tenwald in Bayern 1718 ein guter Geschichtsmalerin Fresso und Ocl, arbeitete um 1765 zu Augsburg ,von Sterten Brief X.
Diego (Fra), Laybruder Benedictinerordens,aus den Herzogthum Mailand gebürtig, von welchemman in einer Kapelle seiner Klosterkirche St. Fran-cncus a Ripa zu Rom ein aus Holz geschnitztes Kru-zifix siehet 7 fti.
« D-enrar (Nathanael), geb. in Berlin '7ä5.lernte bey King und Moeller. Er malte schöne Bild-nisse in Miniatur und Email um 1768. Beschrei-bung von Berlin S- 282.
Dienzenhofer (KiliaM, geb. zu Prag 1690.lernte bey seinem Vater Christoph, und zu Wien bey Palier. Er durchreiste '707- die vornehmstenStädte von Italien, Frankreich nud England, zeich-nete Palläste, Kirckcn und Klöster, so daß er nacheiner zehnjährigen Reise mit einer Menge architeclo-nischerRisse und noch mehrern Kenntnissen bereichertnach Prag zurückkam. Er baute und zierte in diesergroßen Stadt sehr viele öffentliche und Privatgc-baude; eben so hin und wieder in Böhmen , und st.1722. pelze! ll. 17). — Ob Christoph Die»-zenhofer und Leonhard Dinzsiihofer etwas Ge-meinschaft oder Lcrwandschaft mit ihm oder untersich gehabt, ist unbekannt.