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Dupuis.
nen Zeitgenossen, in Vergleichung gesetzt. P. Drevethat nach ihm das Bildniß von Leopold, Herzogenvon Lothringen gestochen. 6 «e«ckcr-i//s III. 164. —Ein andrer psiclaus Dupuis ist in dem Art. CarlDupuis zu suchen.
Dupuis (Peter), ein Früchte» und Blumen-maler von Montfort- Lamaury gebürtig, ward i66Z.Mitglied der königlichen Acadeniie zu Paris « Er st.daselbst 1682. 74. I. alt. p. 222.
— — ( ) Bildhauer von Amiens , lebte
um 1760.
* Duraman 0 (Franz), ein Venetianer, lerntebey seiner Mutter das Blumenmalen, worinn er mitgroßer Meisterhaftigkeit und frischer Färbung arbei-tete. Er verfertigt« eine fast unzählige Menge Blu-men in Del - Fresco - und Wasserfarben überausfleißig, und so hurtig, daß er im Stand war,jeden Lag zwo Tafeln von drey Füssen zu malen.Seine Bilder wurden durch ganz Europa zerstreut.
* Durameau (Ludwig), französischer Ge-schichtsmaler, war um i, 65 . Mitglied der königl.Academie zu Paris . La-xontro» etc«
Durau (Joachim), Maler in Spanien , ver-fertigte für die Kirche S- S. Quaranta Martin zuRom eine Tafel, welche St. Johannes den Täufer vorstellt. Drtr.
Durand ( ), Bildhauer zu Paris um die
Mitte des XVII. Jahrhunderts. Von seiner öffent-lichen Arbeit ist nichts bekannt, als zwey Brustbil-der der H. H. Carolus Borrömäus und Franciscusvon Sales, welche in einem Saale des Hopital desInkurables zu Paris aufgestellt sind. Lncc. —* Durand; ein Geschichtsmaler zu Paris , war umi/öo. Mitglied der Academie von St. Luc. — Umgleiche Zeit arbeitete ein andrer * Durand alsSchmelzmaler in Diensten des Herzogs vonOrleans.Der Artikel Etnatl in dem Dicrionaire encyclo-pedique gedenkt seiner Talente mit vielem Ruhm«Dieser Künstler machte auch schöne Arbeit von Per-lenmutter.
— — ( ) ein Frauenzimmer, malte um
1767. zu Paris Bildnisse in Pastel.
* — — ( ) baute um 1770. das Rakhhaus
zu Chalons in Champagne . Man kennt davon fünfBlätter, die von Lagardette geetzt sind.
Duranea (Johanna). S. I. A- Diancch
* Duranre (Georg Graf von), einBrescia-ner, hatte eine besondere Neigung und Fähigkeit zurMalerey, und stellte zahmes und wildes Geflügelauf das natürlichste vor, womit er seine vertrautesteFreunde beschenkte. Dieser Herr hielt sich meist aufseinem Schlosse zwischen Bergamo und Brescia auf,wo noch Vieles von seiner Arbeit zu sehen ist. Erstarb zu Bellinzona um 1768. oder 1769. Seine Ge-mälde werden seither sehr theuer verkauft. Man sie-het seine beßten Bilder in der Galerie der GrafenZanei zu Bergamo « 6«a»ie»tr«
1 Dürer (Albrecht), eines * GoldschmiedsSohn von Nürnberg , lernte bey Michael Wohlge-muth. Er hatte ein großes Genie, welches zu allenKünsten aufgelegt war. In der Malerey, Bild-hauer-und Baukunst, auch im Kupferstechen undFormschneiden war er vortreflich, und besaß die Ma-thematik sehr gründlich. Dürer machte sich schonmit seinen ersten Werken berühmt; er arbeitete andem Hofe Kaiser Maximilian 1 . und ward von ihmgeadelt; auch bey Kaiser Carl V. und seinem Bru-der König Ferdinand war er sehr wohl angesehen.Mit den vornehmsten Künstlern seiner Zeit stiftete ergenaue Freundschaft; wie z. B. mitRaphael undLucas von Leyden . Seine Gemälde sind hin undwieder in den Kunstgalerien großer Herren zu sehen.Dieser vortrefliche Mann starb zu Nürnberg 1228.58 . I. alt, und ward in der St. Johannskirche be-graben. Man bewundert an seinen Werken eine leb-hafte und fruchtbare Einbildungskraft, erhabenes
Dusmann.
Genie, meisterhafte Pinselzüge, sehr fleißige Aus-arbeitung , und richtige Zeichnung; daher zu wün-schen wäre, daß er eine bessere Wahl in den Gegen-ständen, welche ihm die Natur zeigte, getroffenhätte; daß seine Ausdrücke edler, sein Geschmack inderZeichnung weniger steif, seine Manier etwas an-genehmer, und daß er endlich die Luft-Perspectiv inBrechung der Farben besser beobachtet hätte SeineLandschaften find wegen ihren angenehmen und selte-nen Lagen beliebt. Seine Kupferstiche und Holz-schnitte sind ebenfalls in hoher Achtung; die erstemverdienen die Bewunderung der Kenner wegen derFeinheit seines Grabstichels, zumal sie als die erstenArbeiten einer neuen Kunst anzusehen sind. In An-sehung der Holzschnitte, einer Kunst, die er vermuth-lich bey W. Pleydenwurf lernte, muß man sich wun-dern , daß dieser alte Meister so viel Ausdruck undHaltung, so viel Charakter in den Köpfen anbringenkonnte, und daß alles so gut ausgeführt ist. Einigevon diesen letztem sind in Helldunkel gearbeitet, undgeben an Schönheit der Arbeit des Hugo da Carpinichts nach. Seine mit dem Grabstichel verfertigteBlatter werden auf 9/,. Stücke geschätzt; 4. stach-erin Zinn , und 6. sind geetzt- Ueberdas findet man262. Holzschnitte, die mit seinem Namen bezeichnetsind. Einige andere sind von verschiedenen Meisternin Kupfer gebracht, die aus Copien nach seinen Ku-pferstichen , Zeichnungen und Gemälden in mehr alsLoo. Stücken bestehen. Endlich schrieb Dürer aucheinige Bücher über die Geometrie, die Perspectiv,die Fortifiication und Proportion des menschlichenCörpers. Man zeigt auch von ihm Schaumünzen.Doppelmayr giebteinen Stich von B. Pirkheimersund Dürers eignen Bildnissen, und Roehler (XX.40.) D. Martin Luthers Brustbild von 1626. Arendsund Gchoeber haben sein Leben beschrieben, undgeben ein Verzeichniß von seinen Gemälden sowohlals von seinen Kupferstichen und Holzschnitten. Dü-rers Werk, aus ungefähr 420 Blättern bestehend,ward aus pssariette's Verlassenschaft um 1820.kiv. verkauft. Die Italiener heißen ihn gemeinlichDuro. — Sein Bruder *Iohann, geb. 1478. ar-beitete als Hofmaler bey dem König in Polen , undlebte seit 1602, in seines Bruders Hause. SandrareI. 222.
Dürst (der kleine Albert), Beyname vonAndreas Andreant.
* Dürer (Peter), gab um 1622. eine Samm-lung von Bildnissen berühmter Franzosen und Frem-den, in Kupfer. Vermuthlich ist es Darer.
— — (P-), junger französischer Kupferstecher,arbeitete um 176h. zu Paris . Man hat von ihmBlätter nach Ruysdael, E. van der Neer, P. Wou-wermans, Vcrnet u. s. f.
Dürr (Ernest Caspar), Medailleur zu Dresden ,»n 1680 Er unterwies M. H. Omeis und ChristianWermuth in dieser Kunst.
* — — (Johann deutscher Kupferstecher.Man hat von ihm viele Bildnisse von Gelehrten, dieer um 1620. gab.
D»ru ( ), Maler, welchen d'Argensville
unter die Schüler des F. van der Meulcn zahlt.
Du rufe. S. Druse.
Durur, Medailleur; heißt vermuthlich Dubur.
Dury ( ), Baumeister und Professor der
Academie zu Cassei , arbeitete um 1768. an den Ge-bäuden seines Landesherrn. Beschreibung derSradr Lasse! S. n 5 .
D"sarr (Cornelius). S. Sarc.
Duscher (Marc). S. Tuscher, und den Art.Abraham wogrer.
Dusi (Anton), Künstler von Brescia , vonwel-chcm,man in den dasigen Kirchen einige historischeGemälde in Oel und Fresco sieht,
Dusmann (Cornelius), Maler von Amster-dam, hielt sich seine meiste Lebenszeit zu Vicenza auf.