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Erster Theil.
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Ever-yk.

sehr selten, und werden theuer bezahlt, weil er nurfür sein Vergnügen arbeitete- Daneben war er einerder beßten Sachwalter in seiner Vaterstadt, undst. i 656 . S. den Art. Abraham wogrer. Oe§-campr II. Z 5 o.

*Everdyk (Cornelius), stammte von einervornehmen Familie aus Torgoes, und ward zu sei-ner Zeit für einen guten Geschichtsmaler gehalten.Man findet einige Bilder von ihm bey seinen Erben.Er lebte um i 65 v. De-campr II. Ig2. — SeinSohn Wilhelm, ein geschickter Bildnißmaler, ar-beitete in Seeland . Eine deutliche Probe seinerKunst findet man an einer großen Tafel in demSaale des Schießhauses zu Middelburg , woraufer einige Bürgerofficiers in Lebensgröße und in völ-liger Statur abbildete. Th. Matham, I. Suy,derhoef u. s. f. haben nach diesen beyden gestochen.^r» 6uo/ l. 4ä.

* Evesque (P. C. l'), französischer Kupfer-stecher, arbeitete um 1 / 65 . nach C- le Brun, de Troy,C. und M- Vanloo, Pierre, Deshays u. s. w.

Eu gram mirs. S. den Art. Euchir.

Euhadus. S. Evodus.

Evirascandali (Cesar), ein Römer, hattegroße Kenntniß in der Baukunst, und lebte um 1660.Er schrieb verschiedene zur Architektur dienlicheWerke. Marr^vLir Lrb/iot/rrca romana.

Eulfr. S. Ulst.

Eulhofer (Jgnatius von) und AnronLeonino, zwey vortrefliche deutsche Bildschnitz-ler in Elfenbein, arbeiteten, nebst vielen andernKünstlern, um den Anfang des XVIII. Jahrhun-derts an dem churfürstl. Hofe zu Düsseldorf . Mansiehet Vieles von ihnen in dortiger Galerie. Der-

caurxn III. Zu.

Eumarus, antiker Maler zu Athen . Er warder erste, welcher in seinen Werken Männer und Wei-ber von einander unterscheidete. /Ä»i«§ I.. XXX V.

Eumelius oder Eumelus, vortreflicherantiker Maler, dessen Helena würdig geachtet wurde,auf dem Marktplatze zu Rom aufgestellt zu werden.FV. /'üi/o-tratur.

Eunicus. S. den Art. Ariston.

Evodius, antiker Bildhauer, verfertigte dieStatue der Pallas, welche der Kaiser Augusius ausder Stadt Alea in Arcadien nach Rom bringen ließ.Winkelmann G. d. R S. agi. Anm-(6.)

* Evodus, ein Freygelaßner, Edelsteinschnei-der, von welchem man in dem Schatze des KlostersSt. Denis einen mit seinem Namen bezeichnetengroßen Beryll zeigt, in welchen dieser Künstler dasBrustbild der Julia, Tochter des Kaisers TitusVe-spasianus geschnitten. Blainville ( 1 '. 5 . I.. 4.)giebt diese Nachricht, nennt aber den Künstler Eu-hadus. §torcü ZZ.

* Eupalinus, berühmter Baumeister vonMegara, lebte um die 20. Olympiade. Er arbei-tete zu Samos. /ftroäotur I.. 111. 0. ho.

Euphenor. S. Evenor.

Euphorion, antiker Silberarbeiter, wirdvon plinius (h.. XXXIV. 0 . 8.) angeführt.

* Euphranor , einer der berühmtesten Malerund Bildformer zu Athen , lernte bey Aristides undblühete in der 104. Olympiade. Er verfertigte rie-senförmige Statüen, marmorne Tafeln und Trink-geschirre; über Alles war er gelehrig und arbeitsam,in allen Theilen vortreflich und sich selbst jederzeitgleich. Er scheint der erste gewesen zu seyn, welcherdie Helden würdig vorgestellt, und das Ebenmaaßbehörig gebraucht habe; indessen waren doch seineFiguren schlanker, die Körper aber und Gelenke stär-ker als sie gewöhnlich zu seyn pflegen. Er schriebauch Bücher von dem Ebenmaaß und von den Far-ben. Von seinen Gemälden sind folgende bekannt:Eine Feldschlacht des Epaminondas zu Pferde;zwölf Götter; ein Theseus, von welchem er sagte:

Exschau.

Derjenige, den Parrhasius gemalt habe, scheinemit Rosen, seiner aber mit Rindsfleisch gespiesenzu seyn. Zu Ephesus verwahrte man von seiner Ar-beit einen Ulysses, welcher aus verstelltem Unsinneinen Ochsen mit einem Pferde an das gleiche Jochspannt; zwey tiefsinnige Weltweise; einen Feld-herrn , der sein Schwerdt einsteckt u. s f.

1.. XXX V. e. n. — Einen andern EuphranorS. Democrirus und Aymphodorus..

Euphronides, Bildhauer, lebte in der iHo.Olympiade. 1.. XXXIV. 0 . 8.

* Eupolemus, antiker Baumeister von Ar-gos, baute zu Eubea einen der Juno geweihetenTempel. Erwirdvonpausaniasich. u.) angeführt.

*Eupompus, berühmter Maler von Sycion,lebte mit Timanrhes, Parrhasius und andern vor-treflichen Künstlern. Er malte einen siegenden Käm-pfer mit dem Palmzweig in der Hand. Derselbestand in solchem Ansehen, daß, da zuvor die Ma-lerey in zwey Schulen, nämlich die griechische undasiatische abgetheilt war, man zu seiner Zeit diesel-ben in die Ionische, Sycionische und Atheniensischeeintheilte. Als er gefragt wurde, welchen unterseinen Vorfahren er nachahmte ? deutete er auf einenHaufen Volks und sagte: Ein Maler mäße die Na-tur, nicht aber die Künstler nachahmen. /Amus

1 .. XXXV. 0 . 9.

Euripides, geb. zu Salamine 7 V K 1 .2004. war anfänglich Maler, hernach schrieb erTrauerspiele, ämäar.

* Euryalus und Hyperbius, Gebrü-der, von Athen gebürtig, waren die ersten, weicheGebäude mit gebacknen Steinen aufführten, ^ii-«rr» 1.. VII. L. öd.

Eurycion wird als ein berühmter antikerGoldarbeiter von virgil angeführt.

Eusterio (Marianus von), Maler zu Peru-gia , von welchem man heut zu Lage wenig Bildermehr siehet. Man kann aber aus einer Tafel in derKirche St. Dominicus, welche die H. H. Mariaund Laurenlius vorstellt, deutlich erkennen, daß erseine Kunst gründlich verstanden und eine gute Fär-bung besessen habe. Er starb um i^> 7 "- ungefähr70. I. alt. /ÄLco/r p. 82.

Eurhelidas. S. den Art. Chrisostemis.

* Euthyches, Dioscorides Sohn, ein Edel-steinschueider, von welchem man das Brustbild derMinerva , in einen weißen Ametist gegraben, kennt.ä'to§c/r Lj.

Eurhycrates, Bildhauer in der 120. Olym-piade, lernte bey seinem Vater Lvfippus, den ermehr im Fleiß als in der Zierlichkeit nachahmte. Erzog in seinen Werken das Ernsthafte dem Scher-zenden vor. plinius nennt einige Stücke von ihm.Er arbeitete auch in Gesellschaft mit Lephisodorus./Mir» 1.. XXXIV. 0 . 8.

Eurhymedes. S. den Art. Aristobulus.

Eurigrammus oderEugrammus. S.den Art. Euchir.

Eurychides, Bildhauer von Mileto , gabHoffnung von sich, den Ruhm des Praxiteles zu er-langen; er starb aber bloß 16. I. alt.x. 1147. 2. — Ein andrer Eurychides, Bild-

hauer zu Sycion, blühete in der 120. Olympiade,und lernte bey Lyfippus. Seine Arbeit wurdehochgeschätzt. 1 .. XXXIV. L. 8- — Ein

dritter Eurychides, Maler, wird in dem Art.Euclides angeführt. I.. XXXV. V. 2.

Eurychus, antiker Maler, von welchem einSinngedicht scherzt: Er habe zwanzig Kinder; da-her sey nichts daran gelegen, wenn man schon keinegemalten Bilder von ihm zu sehen bekomme,ioFia I.. II. 11 t. 19.

Euyenidas, antiker Maler, und Lehrmeisterdes Aristides. /Ä«r«r T.. XXXV. 0 . 10.

* Ep schau ( ), holländischer Kupferste-

cher , lebte im XVIII. Jahrh. Man hat von ihm