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antike Köpfe. Dieser Künstler lebte noch 1780. undunterwies seinen Sohn Johann in dieser Kunst.6i«/ia»e//i p. 142.
Fabius, römischer Ritter, war in den Rechtten und in vielen Wissenschaften erfahren, auch eintreflicher Maler, daher seine Nachkommenschaft denBeynamen Picror bekam. Er blühete um 45 ». nachErb. d. St. Rom, und malte den Tempel der Göt-tin Salus.
Fahr,' (Jacob), ein Denetianer, malte De-korationen für die Schaubühne. Er arbeitete um1742. zu Berlin; von da gieng er nach Kopenhagen ,wo er gestorben ist. Aachr. von Rünftl. I. 42.
* — — (Johann) von Bologna , etzte nachL. Pasinelli die H. Maria Magdalena , Halbfigur;nach M. A. Franceschini den Tod des H. Pflegva-rers Joseph, und nach I. A. Calvi das Bildnißvon Hieronymus Emiliani , der 1767. zum Hei-ligen erklärt wurde. In 1761. fieng er an, nachden Zeichnungen von D. M. Fratta die berühmtenGemälde der Carraccischen Schule in dem KlosterSt. Michele del Dosco bey Bologna in Kupfer zuetzen. La-rcie/Zürr.
— — (Peter), Maler zu Mantua , verfertigtefür die dasige Kirche St. Maria della Carita einBild, welches die Reinigung Mariä vorstellt, undfür eines seiner besten Werke gehalten wird. Qrck'o/r.
* Fabriano (Gentilis da), Schüler des Jo-hann Angelico von Fiesole , war um 1425. PabstMartins V. Hofmaler. Er arbeitete auch zu Siena »Florenz und Perugia . Gentilis malte in dem gros-sen Rachssaale zu Venedig , welche Arbeit ihm einJahrgeld nebst der Erlaubniß den Patrijierhabit kra-gen zu mögen, zuwegebrachte. Michelangelo rühmtesolches, und verglich es mit des Malers Taufname.Er starb in seinem Vaterland« 80 I. alt. /?rsto/st l. 2Z.
Fabrice. S. den Art. Abraham Wogrer.
Fabrique (la), französischer Maler, der sichum 1680. zu Paris aufhielt. Er hatte eine sehrschöne Manier Vögel, vornehmlich aber Köpfe zumalen, welche er so natürlich ausarbeitete, daß seineWerke a» den vornemsten Höfen in Europa beliebt,und ihren Verdiensten gemäß belohnt wurden. Lud-wig XIV. fand eines seiner Bilder würdig, in sei-nem Cabinet aufbehalten zu werden, welches erauch königlich bezahlte. Ungeachtet der angegebenenVortrcflichkeit dieses Malers, ist doch Flsrenr leLomre (lll. 17b-) der einzige Schriftsteller, derihn kennt.
* / abr 1 tius (Carl), berühmter Perspectiv-und Bildnißmaler, geb. zu Delft um 1624. büßtefrühe 1554 - sein Leben durch Zerspringung eines Pul-vermagazins ein, durch welches sein Haus um-stürzte, und er samt allen in demselben sich befin-denden Personen zerschmettert wurde.
lll. 178.
* — -- (Kilian), kunstreicher Landschafts-maler und Zeichner zu Dresden , arbeitete um 1660.in churfürstl. Diensten Seine historischen Zeichnun-gen werden von den Kunstliebhabern und Kennernstark gesucht. Augustin John hat nach ihm die Ge-schichte des Nicodemus geetztz ein Blatt, welchessehr selten geworden ist. ^aFeao»--rx. 225. Xot. (9.)
Fabrizio (Monsu), Bildhauer zu Bologna ,vermuthlich französischer Nation. Man findet vonseiner Arbeit irrden Kirchen Madonna della Garda,St. Maria della Vita, und St. Michele in Bosco.
* Fabrizzi (Anton Maria,, Maler von Pe-rugia , lernte bey Augustin Carraccio. Er malte inden Kirchen seiner Vaterstadt nach der Manier seinesLehrmeisters sehr gut auf frischen Mörtel, starb1649. ungefähr 70. Z alt, und ward in Vor KircheSt. Franciscus begraben, /wco/r p. r88.
Fabro (Pippo da), Bildhauer, Schüler desJacob Tatst, genannt Sansovino , machte sich da-durch bekannt, daß er seinem Lehrmeister bey Ber,
Faenza.
fertigung der Statue eines Bacchus zum Modellediente, und sich in diese Stellung so sehr verliebte,daß, ungeachtet er im harten Winter ganz nackendstehen mußte, er dieses Ungemach geduldig ertrug,und allen Fleiß anwandte, die erforderliche Stel-lung wohl zu beobachten, wodurch er seine Jmagi,nation so sehr erhitzte, daß er darüber Verstand,Gesundheit und Leben einbüßte. Teman-xa p. 7.
Fabullus; ein Name, den eine alte Hand,schrist dem Amulius giebt.
* /accherri (Peter), Maler von Mantua ,arbeitete zu Rom unter der Regierung Pabst GregorXIII. Er war im Bildnißmalen so vortreflich, daßer selbst den Ruhm des Scipio Pulzone verdunkelte.Kein Fürst, Cardinal oder vornehmes Frauenzim-mer, war seinerZeitdaselbst, welche nicht ihr Bild,niß von ihm haben wollten. Er verstand besondersdie Zubereitung von allerhand schönen Farben, undst. 1612. 78. I. alt. LnF/iom p. 120.
Facchlnerri (Zacharias), Malte für die Kir-che St. Johannes Chrysostomus zu Venedig vierTafeln, welche die Geschichten dieses Heiligen abbil-den. ZNLsaAÜN.
Facchino (Julian del), Goldschmied undSchmelzmaler zu Florenz , lernte bey Anton Polla-juolo. Er war in diesen Künsten sehr geschickt, undblühet« um 1490. II. 4^7-
/acci (Franz), Maler von Verona , lernte beyFelix Ricci und st. rt>2». Dieses ist Alles, waspozzo N". 78. von diesem Künstler zu berichten weiß«
— — oder Romengardi (Lanfranc),Baumeister zu Modena , baute die dasige Domkirche,welche 1099. angefangen wurde, und für sehr schöngehalten wird. p. 14.
/acciare (delle), einer der Beynamen desBernhardin Bärbarello.
* /accinr (Bartholome), Maler zu Ferrara ,lernte bey Sebastian Filippi, malte in seinem Va,terlande verschiede Altarblätler und Bildnisse, undst. - 577 - 6mrrr'e»rtr.
/achter (Jacob). S. Fouquieres.
* /actnt (Peter), Maler zu Bologna , lerntebey den Carracci , wo er bann unter ihrer Anfüh-rung ein hurtiger und beherzter Zeichner wurde, wel,ches in ihm den Muth erweckte, mehr nach feinenEinfällen als nach den Regeln der Kunst zu arbeiten;hieraus entstanden zwischen ihm und feinen Lehrmei-stern, besonders dem Hanntbal, allerhand bittereWorte und Verdrießlichkeiten, so daß endlich/actniihre Schule verließ, und ihnen zum Trotz eine eigenemit großem Zulauf von Lehrlingen aufrichtete, wel-ches die Verbitterung nur vermehrte und zu gefahr,liehen Händeln zwischen beydseitigen Schülern aus,schlug. /actnt arbeitete für Kirchen und Privat,hauser. Man findet in seinen Gemälden seltsameErfindungen, eine große Verschiedenheit der Ge-sichtszüge, lebhafte Stellungen, starke und keckaufgetragene Farben. Er st. iv»2. 4». I. alt. SeinBild von der H. Calharina in der Kirche St. Fran-ciscus zu Bologna ist von sehr schönem Colorit,welches des Barozio seinem gleichet, aber es ist ge,manirt und unrichtig gezeichnet. Man findet darinsehr wohl gemachte und mir vieler Natur gefärbt«Genien. I. Ludwig Valesio hat nach ihm gestochen.Ma/l/an'n l. 563 .
Fadino; Beyname von Thomas Aleni.
Faentini ( ), zwey Drüder, Maler, ar-
beitete« in der Kirche St. Joh Daplista unter demDom, nnd in der Pfarrkirche gleiches Namens,zu Siena . ^ercr.
Faenza (Figurino da), Maler, wird vonvasari (lll. 229.) unter die besten Schüler des Ju-li» Romano gezählt. Er blühete um i 54 ».
* — — (Jacob da), genannt Jacopone,lernte bey Raphael, und copirre viele Gemälde sei-nes Lehrmeisters, wodurch er selbst ein vortreflicher