I o a n n e z.
ru »issabo», und das Kloster St. Vincentl'us er,bauen. Er blühete um >070.
Joanne; (Ferdinand) S Mannes.
I 0 annis (Peter). S. den Art. p. F. Cianoro.
Joconde (Frater Johann). S. VNonfignore.
* Jode (de), aus diesem Geschlecht sind ver-
schiedcne berühmte Künstler enstanden. 1) * Ar-nold/ Peter des jünger» Sohn, Kupferstecher,arbeitete zu London nach Titian, Correggio , vanz>yk, Fouquieres, Lely, u. s. f. und lebte umstM. — 2) Cornelius, ein treflicher Erdbe-
schreibet und Kupferstecher von Antwerpen , durch-reiste viele Lander, und kam auch in Spanien ,wo er großes Geld verdiente; da aber dieses baaraus dem Lande zu führen verboten war, machteer sich daraus einen göldnen Panzer, welcher ihmeine Verkalkung zuzog, woran er ikvo. im 02 Jahreseines Alters zu Mons im Hennegau starb; seinePrüder ließen ihm daselbst in der Kirche St. Wal-purgis ein Grabmal aufrichten. — 3 )
* Gerard, großer Meßkünstler, Formschneiderund Kupferstecher, brachte einige Zeit in DienstenKaiser Carl V. zu, die er aber verließ und sich einzigden Künste» wiedmete. Er gab verschiedene geogra-phische und historische Werke in Kupfer- Gerardarbeitete zu Anrwcrpen, und starb daselbst i 5 gi.80. I. alt. Man kennt unter seinen Stichen 2g.Bildnisse der Pabstc, die er i 585 . 4°. herausgab,und einen römischen Triumph auf 12 Blättern nachM. Hemskerken. Der berühmte Abraham Ortelius hielt ihn sehr werth. — 4 ) S- . de Jode. Un-ter diesem sonst unbekannten Namen findet manin dem Kabinette des Hauses Avogadri zu Brescia einige Landschaften, die mit einem geistreichen undkecken Pinsel gemalt find; aber die Farbe ist ganzunnatürlich, und die Schatten sind kohlschwarz,(ocüm III. 2äo. — 5 ) * Derer, der alte, Ge-ralds Sohn, ein sehr geschickter Kupferstecher,lernte die Anfange seiner Kunst bey Heinrich Gol-zins, und gieng darauf in Italien , wo er verschie-dene Blätter nach dasigen Künstlern verfertigte.In 1H01. kam er nach Antwerpen zurück, arbeiteteeinige Zeit mit seinem Sohne Derer zu Paris fürden Kunsthändler Anton Boncnfant) starb aber zuAntwerpen 1634. Er zeichnete richtig, und seineStiche sind weniger gemaniert als seines Lehrmei-sters. Basan zeigt seine beßten Blätter an, dieer nach Titian, F Vanni, Rubens , I. Cousin,Sprauger, rc. verfertigte. — 6) * Derer, derjüngere, des nächst vorhergehenden Sohn, wardz» Antwerpen rtz«6. geboren. Er that es in eini-gen seiner Blätter den beßten Meistern selbiger Zeitz»; einige andere aber sind schlecht und seiner Kunstunwürdig. Sehr vieles arbeitete er nach Rubens und van Dyk. Man findet von den guten einVerzeichniß in Basans Dictionaire. Seine undseines Vaters Arbeit wird auf 370 Stücke geschätzt.Man findet ihre Zeichen bey Christ S- 90. und 94.Gandrarr I. 35 /-
Joergersen (Magnus). S. den Art. A.Wogrer.
Johann (der bärtige), Beyname von I. C.Venneyen.
Johannes; ein Milesischer Baumeister. S.Jfidorus.
* John (Augustin), Miniaturmaler, Kupfer-stecher und Stahlschneider von Dresden , arbeitetein Preußen und in Polen , wo er König SiegmundIII. mit seiner Familie abschilderte. Zuletzt begaber sich „ach Hamburg , wo er 1678. 76. I. alt nochlebte. Sandrarr II. 78.
* Johnson (Johann), englischer Kupferste-cher, von welchem man viele Schwarzkunstblätternach französischen und engkichen Malern hat; alsnach E. Coypel, F. le Moine, I. Andrews, L-Gibson, u. s. f. Er biühcte um 1760. Sara».
* Joli (Don Anton), Perspectiomaler vonModena , war um 1766. Mitglied der Künstleraca-demie zu Venedig. Er arbeitete seither zu Neapel ,
Jenes. IZ7
wo er Baumeister der Schaubühne bey St. Carlwar. Man sieht von ihm ein Gemäld, welchesdie berühmte jährliche Procession der Kirche St. Ma-ria de Piedigrotta vorstellt. Er kopirte einige Ge-mälde aus der Königlichen Sammlung im SchlosseCapo di Monte, welche ehmals die berühmte Gal-lerte der Herzogen von Parma ausmachten, /^o-st'rm Ba-rcair e» /ta/re VI. i 5 i. et 178.
*IoHain (N. R.), malte Geschichte undLandschaften zu Paris um 1720. Er war Profes-sor der Academie St. Lucas. Ludwig l'Empereurhat nach seiner Zeichnung das emblematische Bild-niß des Herrn Belloy, Verfassers des Schauspielsvon der Belagerung Calais , gestochen. — Einanderer JoUain, Kupferstecher zu Paris , arbei-tete gegen das Ende des XVII. Jahrhundertsnach H. Testelin, H. Säle, u. s. w.
Jollar ( ), französischer Formschneider,
arbeitete Vieles für die Buchdrucker seines Zeital-ters nach den Zeichnungen des Peter Wociriot, undkopirte Albert Dürers Holzschnitte. Papillon führtverschiedene Bücher an, die derselbe mit seiner Ar-beit geziert; unter diesen befindet sich ein anatomi-sches Werk von 58 . Blättern. Jollar soll auchmit dem Grabstichel gearbeitet haben Er starb inhohem Alter um die Mitte des X VI. Jahrhunderts./Ä7M0« I. iho.
Joly (Don Anton). S- Zoll.
* — — (Johann), Bildhauer von Troyes inChampagne, arbeitete um 1695. zu Paris , undverfertigte einige Statüen für den KöniglichenGarten zu Versailles . Man findet davon Stichein Simon Thomassins Sammlung Joly ver-fertigte mit Coyzevoy und dem ältern Couftounach C. le Bruns Zeichnung das Grabmal desMarschalls von Crequi in der Jacobinerkirche zuParis . ^rice.
— — (Loren;), französischer Kupferstecher,arbeitete nach I. A. Sirani, u. s. f.
— — ( ), französischer Frescomaler, ar-
beitete zu Nancy in Diensten des Königs Stanis-laus. Nach desselben Tode kam Joly 1796. nachParis, wo er diese in Frankreich wenig bekannteGattung Malerey ins Aufnehmen zu bringen suchte.Er malte Architekturen und Perspektive, mit wel-chen er Säle, Decken, Treppen u. s. f. zierte.
Ion; griechischer Bildhauer, blühete «n der n 4 .Olympiade. I.. XXXIV. C. Z.
I 0 nas ( ), deutscher Bildhauer, arbeitete
um 1768. an dem fürstlichen Hof zu Cassel. Be-schreibung dieser Sradt S. ir 4 - — Don einemRitter Jonas siehet man in der Gallerie zu Salz-dahlum einen Leichnam Christi mit einigen Umste-bcnden, in lebensgroßen Figuren gemalt.
Joncosa. S. Juncosa.
* Ion es (Jnigo d. i. Jgnatius), berühmterenglischer Baumeister, von welchem man viele sehrschätzbare Zeichnungen siehet. Er ward bey Auf-richtung der wichtigsten Gebäude zu Rath gezogen.Man zählt vorzüglich unter seine Werke den präch-tigen Saal des königlichen Pallastes in Whitehast.Dieser trefliche Künstler war König Carl I. Liebling,auch deswegen verfolgt, und 1646- um 54 »- PfundSterling gebüßt. Er vergrub sein Geld, aber esward entdeckt, und dieser Verlust grämte ihn zuTode. Er st. 1662. 80. I. alt. Der große Brandzu London hat sein Grabmal in der Kirche St. Be-nedict verwüstet. Jones hat Anmerkungen überdie IV. Bücher des Palladio geschrieben. Vartyund Kent gaben einige von seinen Zeichnungen inStichen. Man hat auch von ihm r 653 . ein Buchgedruckt, betitelt: 8tone Hen^e restores. 7 l-o-«a/ckrm p. 33 o.
— (Thomas), geschickter englischer Land-schaftsmaler, war 1771. Mitglied der KöniglichenAcademie zu London . I. R- Smith bat nach ihmgearbeitet. <J. Bibliothek schöner Wissenschaf-ten XIV. 6r.
U n