Lodi.
Lod, (Merlin da). S. Lodiggiano.
— — (Calixtus). S. Oiazza.
— — (Carl), geschickter Landschaftsmaler von
Bologna , lernte bey Angelus Michel Cavazzoni undbey Nuntius Ferajuolo. Er zierte mit seiner Arbeitden Speisesaal des Klosters St. Giacomo maggiore,in welcher die Figuren von Anton Rossi gemalt sind.Seine Landschaften sind sehr gesucht; man siehtvon denselben viele in den vornehmsten Häusern zuBologna, Rom, Mantua u. s. s. Er st. 1762.6-j. I.alt. xrttrice. III. 197.
* — — (Evangelist» oder Hermenigild), Ma-ler zu Cremona , geb. 1V18., lernte bey I. BaptistTrotti, genannt Maloffo, den er so genau nach-ahmte, daß man ihre Werke nicht leicht unterschei-den kann. Er arbeitete für etliche Kirchen seiner Ge-burtsstadt. 6«a»reutr.
* — — (Jacob>, von Bologna , lernte bey I.Ludwig Dalesio. Er wollte diesen in Allem nachäf-fen, nämlich als Scribent, Miniaturmaler, Dichterund Kupferstecher, welches er aber Alles ziemlichmittelmäßig verrichtete. Er lebte um 16Z0. C. Bas-sano hat nach ihm gearbeitet. H/a/rmLia II. i 54 -
* — — (Joh. Baptist), Maler von Cremona ,verfertigte für die dasige Kirche S- S. Egidio undOmobuono eine Tafel, worauf Maria mit demKind Jesus auf den Wolken, und auf der Erdedie H. H. Carolus und Abt Antonius abgebildetsind. Dieses Gemäld ist mit 1611. bezeichnet, öar-to/r 15 II.
* — — (Manfred), ein Cremoneser, malte fürdie Kirche des H. Abts Anton ein Altarblakt.Äarto/i N. II»
Lodiggiano oder da Lodi (Albertin),Maler von Mailand , arbeitete mit vielen andernKünstlern in dem herzog!. Pallaste. S. den Art. Am-brostus Bevilaqua. p. ,jo 5 .
Lodole (balle), Beyname von I. Franchiund Lallprus piazza.
Lodovisi (Bernhardin ). S. Ludovist.
Loeber (Joh. Friedrich), malte um 1700. zuWeimar überaus schöne Thiere und Geflügel. Sei-ne beßten Werke sind 1774. in dem Schloßbrandeuntergegangen. A- deutsche Bibliothek ( Anh.
XIII. - XXIV. B. erste Abtl). S. 479 -).
— — (Stephan), malte um 1/55. zu Regen-spurg in Miniatur.
Loefler (Gregorius), Kunstgießer, verfertigteum i 56 o. sehr viele Arbeit zu Jnspruck, von welcherin der tzofkirche 28. Slalüen die fürstlichen Perso-nen beyderley GefHlechts aus dem Hause Hab-spurg in der Größe von und 8^ vorstellen, undwegen ihrer schönen Arbeit die Bewunderung derNachwelt verdienen Der Künstler hinterließ fürsich und seine Ehefrau ein Grabmal von seiner Ar-beit in der Pfarrkirche zu Hettlingen . I. von Sper«ges S. 114 — * Von Ernest Heinrich Loef-ler s. den Art. G D Anton.
* Loemans (Arnold), Kupferstecher undKunsthändler, arbeitete im X VII. Jahrhundert nachverschiednen niederländischenMalern. Eretzke unterandern die Sinnbilder Philipps van Zescn. Lara».
* Loescher (Andreas), von Scharfenstcin,einem sächsischen Bcrgorte gebürtig, arbeitete eineZeitlang zu Venedig und zu Rom , wohin ihn G- deMareeS mitgenommen. Er worin seinen guten Zei-ten ein beliebter Bildnißmalcr, der an den Anspachi-schen und andre Höfe verschrieben wurde; im Kopi,«n sehr glücklich. Loescher setzte sich zu Augspurg,wo er 1762. 69. I. all starb. I. I. Hayd, T.Laub u. s. f. haben nach ihm gearbeitet, von Ster-ten Brief IX. — Man findet auch radirte Bild-nisse nach einem Maler * Jacob Loescher.
Loewen (Ludwig van), niederländischer Ma-
Loli. Z77
ler, wird von vasari III. 867. unter dem NamettLovano angeführt. Lernte bey Roger van der Wy«deund Haveffe. — Der gleiche Schrifsteller gedenktauch unter den niederländischen Künstlern einesDuinti'n und eines Theodor van Loerven; dererste ist ohne Zweifel Messis.
Loewen Haupt (Gräfin von) Von dieserDame zeigt man in dem Kabiuet Salzdahlum dasBildniß eines Gottesgelehrten, welches sie um 1700.soll gemalt haben. Uffenbach l. 356 .
Loewenstern (Christian Ludwig, Freyherrvon), geb. zu Oarmstadt 1702. hatte keinen andernMeister, als sein eignesGenie, und bracht' es so weit,daß er kriegersche Gegenstände und eigne Einfällemit gutem Erfolge mal-n konnte. Er st. 1755.Br'bl. d. schön, wissensch. ll. 277.
* Loggan (David), Kupferstecher von Dan,zig, lernte bey Wilhelm Hondius und Crispin duPaas, und arbeitete um 1670. in England. Man hatvon ihm: Oxonis Lambristzia illustrat», nebsteinigen andern Werken. Sandrarr III. 83 .
Loini. S- Luinl..
*Loir (Alepis), Goldschmied und Kupferstecherzu Paris , war in diesen beyden Künsten vortreflich.Man hat von ihm viele Blätter nach verschiedenenMeistern, die Basan in seinem Dictionair anzeiget.Er befliß sich besonders, den Styl desjenigen Mei-sters, den er kopirte, genau auszudrücken. Seineschönste Arbeit ist der Kindermord nach le Drun.Loir ward 1678. Mitglied der königl. Academie,und st. 1712. 70. I. alt. Da»ch^ Haräo». ll. siö.
* — — (Niclaus), des Alexi's Bruder, lernt«die Maleret) bey Sebastian Dourdvn und bey Carlle Brun Er bemühte sich besonders nach den Wer-ken des Niclaus Poussin zu studireu, und ahmt«dieselbe mit solcher Kunst nach, daß man Mühe hat,solche vor den Originalen zu unterscheiden Loir legte sich vornehmlich auf das Colorit: er besaß eineleichte Erfindung, vielen Geschmack in der Zusam-mensetzung, und eine reinliche Ausarbeitung. StintZeichnung ist richtig; die Figuren sind in den Stel-lungen verschieden und zierlich. Er war in weibli-chen und Kinderstguren vortreflich. Dieser Künst-ler malte mit gleicher Geschicklichkeit Geschichte,Landschaft, Architekturen und Verzierungen Mansieht von seinen Bildern in den königl. Pallästen derTuilleries, zu Versailles , und in einigen Küchen derStadt Paris. Ludwig XIV. schätzte ihn hoch, undbegnadigte ihn mit einem Gehalt von 4 cxw. Pfun-den. Er selbst radirte 109. Blätter; hinwieder hatman nach ihm in Kupfer gestochen. Sein ganzesWerk wird auf 239 Stücke gerechnet Loir starbals Rector adjunclus der königl. Academie 1679.55 . 1 . alt. s'^rKe»rin//e. - Von diesem Geschlechtkennt man auch: Einen Medailleur, der an der Hi-8toire mettilllgut! 8e I-ouis XIV. gearbeitet Er istvielleicht Alepis Loir. — Ferner einen ziemlich un-bekannten Bildhauer, von welchem man in der Ab-teykirche zu St. Denis ein silbernes Basrelief sieht,worin die Anbetung der Hirten abgebndet ist. Arrchdieser gleichet obgemeldkem Alexis Loir.
* — — ( ), ein Frauenzimmer, malte daS
Bildniß der berühmten Gabriele Emilie de Breteuil,welches von Petit gestochen ist.
* L 0 l i (Lorenz), genannt Lorenzino del Sig-nor Guido Reni , weil er dieses westlichen Kunst,lers liebster Schüler war. Sein Meister nannte ihnim Scherze seinen Kammerjunker Loli siudirte auchin der Schule des Joh Andreas Sirani, verfertigteeinige öffentliche Gemälde, und radirte nach G.Reni , I. Andreas und Elisabeth Sirani u. s. f. Ltblüheke um 1620. M-r/oana.
— — (Marcel), ein Edelmann zu Siena ,malte zwey Tafeln zu beyden Seiten des Hauptalstars in der Kirche St. Gio. Battista decollato dieserStadt. /'-c-i.
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