Philesius.
philesius (Rigman), deutscher Formschnei-der. Von ihm kennt man ^ neben Anderm, eineLeidensgeschichte I. C., die i 5 o 8 . zu Straßburg bey Johann Knoblauch gedruckt ist. Diese Folge»st sehr selten und besteht aus 26. Holzschnitten, /'«-I. iLH.
Philipp (D.), Kupferstecher, arbeitete„m i6t)8. in Haag.
— — (Hans), geschickter Baumeister undBildhauer von Würzburg , arbeitete mit vielemRuhm in seiner Gcburtsstadt und in Franken,gandrart I. 35 s. Dieser ist vermuthlich I. p.preist.
— — (M.). S. peri Juan,
Philippus, treflicher antiker Baumeister,von welchem Grürer eine Grabschrift anführt, diezu Nismes in Languedoc soll gefunden worden seyn.
* Philips Jacobs; (Carl), ein hollän-bischer Kupferstecher, zeichnete und atzte um 176h.die Pforten der Stadt Amsterdam . Dann gab er1766. eine Sammlung von 28. artigen Landschaftenmit Jnnbegriff des Titelblatts, worunter eine aufZeichnungsart ist, nebst einigen andern von dieserletztem Gattung. Vermuthlich ist es der gleiche,der nach Mola u. s. w. in Schwarzkunst gearbeitet hat.
— (Joh. Caspar), ein Holländer, ar-beitete mit dem Grabstichel und in Schwarzkunstnach G. Lairesse u. s. w. Dann Vieles für die Buch-händler. S- 8^ Fokke, seinen Schüler,
— , Peter), holländischer Kupferstecher,arbeitete um das Ende des X Vli. Jahrh, in Haag.Man hat von ihm Bildnisse nach I. Mytens, I.de Danc u. s. w.
* — — ( ), cnglischerBildnißinaler,lebte
um i/go. I. Faber hat nach ihm in Schwarzkunstgearbeitet.
philiscus, antiker Künstler, stellte in einemseiner Gemälde die Werkstatt eines Wachsmalersvor, wobey ein Knabe das Feuer anbläst, /-Vmmrh. XXXV. L. 11. — Ein anderer philiscus,Bildhauer von Rhodus , verfertigte einige Statuenfür den Tempel des Apollo. /Vürmsl,. XXXVI. 0 , 5 .
phillerv ( ), der älteste achte niederlän-
dische Formschneider, besten Namen man weißt,blühete gegen das Ende des X V. Jahrh. Er ar-beitete zu Antwerpen . Murrs hiürnberglscheKunstgeschichte S. ib».
* Phils, antiker Baumeister von Bysanz,
ward vornehmlich durch ein Zeughaus, welches erzu Athen für tausend Schiffe erbaut hatte, berühmt.Er schrieb von diesem sowohl als von der Bauartder Tempel ein Buch, wodurch er unter den grie-chischen Schriftstellern eine ansehnliche Stelle er-hielt. Einige glauben, er sey der gleiche Phil»,der eine Abhandlung von Kriegsmasaiinen schrieb,von welcher man in der königl. franzvs. Bibliothekeine Handschrift siehet, die in dem Louvre gedrucktist. S. den Art. Viymphodorus. H. VII.
E. 37. — Ein anderer Phils machte sich in derBildhauerkunst berühmt. Er verfertigte die Statüedes wegen seiner Geilheit berüchtigten Hephäsiion.Vatramir.
philochares, antiker Maler, wird von pli-nilis angeführt. Derselbe gedenkt eines seiner Ge-mälde, in welchem er einen minderjährigen Knabenabbildete, der seinem alten Vater, mit beh. rigemUnterschied des Alters, vollkommen ähnlich war:Ein Werk, welches zu Rom sehr bewundert wurde.?ü,rm 5 H. XXXV. 0 .
philocles, ein Egyptier, wird, nebst demLleamhes von Corinthus, für den Erfinder derMalerey gehalten. Diese Kunst bestand anfänglichin bloßen Umrissen. H. XXXV. L. 5 .
philon. S. den Art. Bansn.
phil 0 pinax, antiker Maler. Seine brünstige
Liebe für ein von ihm verfertigtes Bild wird vonAristaenerus (I.. IV Lp. 10.) beschrieben. Eingleiches Beyspiel findet man in dem Art. des Bild-hauers Pygmalion
philorimus, antiker Bildhauer, wird vonpausanias (H. VI.) angeführt.
* philoxenus, Maler von Erilria, lerntebey Nicomachus, den er in der Fertigkeit nachahmte,auch bequemere und kürzere We^e hierzu zu g-ian-gen erfand. Unter seinen Gemälden werden dreymit einander prassende Satyren angezogen.
H. XXXV. L. 10.
phscas, antiker Edelsteinschneider, Man fin-det seinen Namen in einen schönen Hyacinth einge-graben, der einen Athleten vorstellt. Werner/
D- VII. Bad. 27. 2.
pboebuö oder Apollo; Bentname vonF»de Mir.
* Phoenix, Bildhauer und Schüler des Ly-sippus, wird auch unter die Baumeister gezählt. ZÄ-UM I,. XXXIV- c. 8.
— — Beyname von Egidms Sadeler undLVinrer.
* phradmon, antiker Bildhauer von Argos,
dessen Werke mit des Polycletus und Agelades gleichgeachtet wurden. Er verfertigte zwölf Kühe vonErzt, die von den Thessalien! als eine Beute entführtund am Eingänge eines Tempels aufgerichtet wur-den, I.. VI.
* phragmon, Bildhauer, lebte in der 87.Olympiade. Seine Arbeit erhielt in dem Temvelder Diana zu Epheso den fünften Rang. /Ämurh. XXXIV. 0 . 8.
* phrygillus. Den Namen dieses griechi-schen Künstlers findet man auf einem Carniöl, wo-rin das Bild eines sitzenden Cupido eingegrabei, ist,NUnkeliriann (( 7 . ck. s. äe Xtoscü p. 137.) schließtaus der Arbeit, daß es eines der ältesten Stücke indieser Art, auch sowohl wegen der Zeichnung undAusarbeitung als wegen seines Alterthums sehr hochzu achten sey.
phryIus, Maler in der 90. Olympiade, Erund seine Zeitgenossen, Aglaophon, Cephissodorusund Ephenor waren zwar schon geschickte Künstler;gleichwohl konnten ihre Werke einem nach der Voll-kommenheit strebenden Schüler nicht zu Musterndienen. H. XXXV. L. g,
phrynou, antiker Bildhauer, wird von pli-nius (H. XXXIV. L. 8.) unter des PolycletusSchüler gezählt.
phy-ias. S. phidias.
ph plomachus od, Php rornachus, an-tiker Bildhauer, verfertigte die Statüe eines Pria-pus, von welcher ein griechisches Sinngedicht be-kannt ist. In der Stadt Pergamus war ein be-rühmter Acsculapius von seiner Arbeit, ^irtüo/a-H. IV. E. 13 -
phyros. S. den Art. zJpmphsdorus
phyreus. S pyrheus.
piacentlno (Domiuicus) und Franz par-migiono, zwey geschickte Künstler in eingelegter Ar-beit von verschiedenen Gattungen Holz. Sie ziertengemeinsamlich die Cdorstuhle der Kirche Et. Justinazu Padua .
* — — (Julius) verfertigte alle Gemäldeund Skuccoarbeit in einer kleinen Kapelle der KircheSr. Giacomo degli Spagnou, arbeitete auch in derKirche St. Maria degli Angcki alle Lerme zu Rom .T'iti.
— — Beyname von I Baptist rJarali undvon I Paul paniiliil
piacenza (Joseph). Baumeister zu Turin ,besorgte eine neue Ausgabe d - : Xonrus 8s Pro-fessor! ckel Oise ^iio des B-oinricci, die er mitAnmerkungen, Ausätzen u. s, f. begleitete, und gab
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