Band 
Erster Theil.
Seite
769
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Hoesoinckel.

in Holz, Stein übd Marmor, zeichnete auch schöneArchitectur. Meusel

Hoesoinckel (E. van), etzte 24. Landschaf-ten nach Hans Bol .

. Hoffmann (I. Daniel), Künstler zu Frank-furt am Mayn um 177b., malte vorzüglich Chai-sen, auf die er die französische Firniße zu applici-ren meisterhaft verstand. Mensel.

— — (Joh. Heinrich und Heinrich), Gebrü-der, waren in mathematischen und Architccturkün-sten und Wissenschaften sehr erfahren; letztererführte versch iedne schöne Gebäude nach der neuestenManier auf. Er trat um 171«). als Kriegsball-meister in rußische Dienste. Ersterer war Mitgliedder Königlich-Preußischen Societät der Wissen-schaften. — Ein älterer Heinrich Hoffmann,Professor der Mathematik zu Jena , war zugleichum ibiZ. Hof-Mathcmaticus zu Weimar , wo eineschöne steinerne Brücke nach seinem Angeben erbautwurde. Er baute auch zu Roda, einem Städchenunweit Jena , den Thurm mitten auf die Kirche,wodurch ziemliche Unkosten erspart wurden. Hoff-mann war sonst in Wassergebäudcn sehr berühmt.Marperger.

- - (I. P.), etzte Bildnisse.

Hofmann (Anselm), malte um 1778. zu

Frankfurt am Main auf frischen Kalk. Meusel.

Hogen (Leendert van der), niederländischerBildnißmaler, wird in D. Marsbags CatalogNo. 708. angeführt.

Hoger (P.). Don diesem Meister hat maneine von ihm selbst erfundene und radirte Darstel-lung im Tempel.

Holle (Wilhelm), Kupferstecher, arbeitete umabiä. zu London .

Hol;halb (Joh. Rudolf), Kupferstecher zuZürch in der Schweiz , arbeitete um die Mitte des

XVIH. Jahrhunderts meist für Buchhändler. Ad-rian Zingg war sein Schüler.

Homann(Joh Baptist), berühmterErdbesschreibe«: aus Schwaben, verfertigte einen zahlrei-chen Atlas, woran er selbst mit dem Grabstichelarbeitete. Man hat auch Bildliche von ihm. Erst. zu Nürnberg 172). 60. I. alt. N. Biblisch,schön. LViffenschafr. XXl. 2Z8.

Hooghenberg (Remigius), Kupferstecher,arbeitete im XVl. Jahrhundert in England.

Horemanns (Johann), Zusatz: Er st. 1789.perer war sein Bruder und Schüler. Derselbekam 1728. nach München , und malte daselbst kleineJagd - Gesellschafts - und Fruchtstücke. Er ist-700.zu Antwerpen geb. und lebte noch 1778.

Hormann (C. Friedrich), etzte eine Vorstel-lung der H. Dreyfaltigkeit.

H 0 rnick (Erasmus), Kupferstecher von Nürn-berg , gab um 1868. eine ziemliche Anzahl wohlgezeichnete Blätter. Man findet sein Monogrammbey Christ S. 170.

Horrinus (Julius Roscius), Name einesunbekannten Kupferstechers auf einem Blatte nachTitiatt, Diana und Calisto vorstellend.

Hosenfelder ( ), malte um 1778. zu

Berlin meist Pferde. Msusel.

Hosius (Fr.), etzte das Bildniß von GustavAdolph, König in Schweden mit dem Spruche:Lum Oeo st vistölsibus armis.

Hosspanyon (I.), Niederländer , etzte im

XVII. Jahrhundert Dildniße.

Houel (I.), Zusatz: Er, oder ein Andrerdieses Namens, wird für einen Niederländer gehal-ten, und malte Seestücke .

Hourden ( ), englischer Kupferstecher,

etzte »m 1770. nach I. Zoffani, die Bildniße vonGeorg 111 . König in England und seiner Gemahlin.

Hribernick, Beyname von Bernhard Ber-ger.

Jenkel. 769

Huber (Joh, Heinrich), Zusatz: Man findetauch von ihm Bildniße von Frankfurtlschen Prvrfeßoren in ZecmM»/ Xotitia Oniversitatis krancof.

Hubert ( ), Genfer, verfertigte um die

Mitte des XVIll. Jahrhunderts ausserordentlicheKunststücke, die er mit der Scheere aus Pergamentschnitt. Er machte darus große malersche Compo-sitionen, die ohne Farben die Gegenstände sehr leb-haft vorstellen.

Hubner (Bartholoms), Zusatz: Das Titul-kupfer der Galerie von Düßeldorf , nach einer Zeich-nung von N. Guibal, ist ein sehr schönes Blattvon der Hand dieses geschickten Meisters.

— — (Carl Wilhelm), malte um 1778. an demBerliner - Hof Armaturen und Fahnen. Meusel.

Hugens (Christian), Maler, nach welchemCornelius Bischer ein Manns - Bildniß mit der Auf-schrift: Eonstanter, gestochen hat.

Hugnin. S. Grive.

Hulerr(J.), Kupferstecher, etzte im XVII-Jahrhundert Bildniße in England.

Hülsen (Esajas van), Zusatz: Er war vonMiddelburg in Seeland gebürtig, und arbeitete zuStuttgard. Christ giebt sein Zeichen S. 177. —Friedrich van Hülsen, ein Kupferstecher, ist ver-muthlich ein näher Anverwandter von Esajas.Man findet sein Zeichen bey Christ S. isi.

Huinble (Georg), Kupferstecher, etzte in Eng-land Dildniße. ie to»rw III. Vor.

Hkpschinann (I.), Kupferstecher, ist durchBildniße bekannt.

Hus (Peter), Kupferstecher, arbeitete in A>iaMonrani's: liumanas 8aluti8 iVIonumsnta, die1781. zu Antwerpen bey Plantin gedruckt sind«Christ giebt sein Zeichen S. Z07«

Jacobs (Johann), Schwarzkunststecher, ver-ferrigle um 1770. schöne Bildniße zu Wien . Eilernte daselbst bey Jacob Schmuzer, und war Mit-glied der dasige» Academie.

Jacobs (Cornelius), guter Maler von Delft ,wird von vermander unter die Schüler von Cor-nelius Cornelisz gezählt.

Jagen (Corselis van), Kupferstecher, arbei-tete zu Amsterdam .

Iahn (Joh. Quirin), Zusatz: Geb. zu Prag 1709. Er war Mitglied der K. K. Academie zuWien, arbeitete auch in Oel und auf naßen Mörtel.

James (P.), Engländer, etzte um 1778. eineAllegorie auf den französischen Staatsminister Her-zog von Choiseul.

Jamson (Thomas), Engländer, etzte Bild-niße. 6ancie//i«i.

Janera oder Janota, heißt I. G.

Jans (Joh. Jacob), geschickter Tapezierer vonBrügges, arbeitete zu Paris aux Gobelins. Sr-rce.

Jansens (H.), etzte Goldschmiedszierrathen,Musivarbeiten, u. s. w.

Jarden (Ludwig Heinrich und Niclaus Hein-rich) königliche Hofbaumeister, waren 178^. Pro-fessors der Künstleracademie zu Kopenhagen , letz-terer auch Mitglied der Academie zu Florenz undBologna . Daurv S. 112.

Jeay (Johann le). Von diesem sonst unbe-kannten Künstler findet man in den Kabinetten derKunstliebhaber sehr ausführlich mit der Feder gezeich-nete italienische Landschaften mit Figuren geziert.S. Geay.

Jehner(J.), Engländer, etzte Bildniße nachI. Reynolds, u. s. w.

Jenkel (Balthasar), wird von Christ S. 12/j.als Kupferstecher mit seinem vermuthlichen Zeichenangeführt.