Band 
Erster Theil.
Seite
779
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Soeckler.

Soeckler^I. M>), Zusatz x Cr arbeitete zu

München .

Sonin ( ), baute die St. Michaelskirche

zu Hamburg .

Spat (Georg Wilhelm), geb. zu Nürnberg >727., malte auf Glas, und verfertigte Glaser zuoptischen Maschinen. Mensel.

Spath ( ), Maler , arbeitete um 1778. zu

Bamberg ." Meusel.

G Pik mann (Heinrich), Zusatz: Er zeichneteund etzte neben Anderm zwölf Prospecte von demKennemerland.

Sp 1 ntlngen ( ), etzte 8. Blattker Studienvon Pferdsköpfen nach Zeichnungen von Wolmans.

Stahlbaum (Christian Ludwig), Kupferste-cher, geb. zu Berlin 1728. Erarbeitete in verschie-dene Bücher. Meusel.

Stein (A. L.), heißt August Ludwig. Zu-satz : Er war Unterlehrer bey der Kunstakademie zuLeipzig .

Sreinel (Procop), geb. zu Schediez in Böh-men 17Z2., malte zu Prag Bildnisse in Pastel undMiniatur. Meusel.

Srocklein (Christian), malte um 177b.Per-spektive zu Frankfurt am Main . Meusel.

Stoelzel, heißt Christian Friedrich.

Srran; ( ), malte um 177b. zu Berlin

viele Bildnisse. Meusel.

Sruber (Niclaus), Zusatz: Sein Bruder,Joseph, lernte die Freskomalerei) bey Joh. AdamMutier zu München , und arbeitete hauptsächlich anden Verzierungen des Hoftheaters zu München .

Sruren (Joh.Moritz), geb. zn Corbach iMWaldekischen, malte historische Stücke und Bild-nisse in Oel, Pustel und Miniatur. Er war um1778. Lehrer der Zeichenkunst bey der königl. Ritter-academie und dem adelichen Cadettencorps zu Ber-lin . Meusel.

Tessela (Anna), geschickte Malerin und Bild-schnitzlerin zu Alcmaer in Nord-Holland , wird vonBarlaeus in seinen Briefen angeführt.

Thiels (Joh. Gerhard Wilhelm), Maler, geb.zu Hanover 1728., lernte bey seinem Vater JustAnron und studirte auf der Akademie zu Kopenha-gen , wo er in den zwey ersten Jakren Preise erhielt.Er malte nach seiner Zurückkunft Geschichte, Land-schaften und Bildnisse. Meusel.

Torenburgh (Gerard). Der holländischeLiebhaber D. Marsbag besaß von ihm eine in Was-serfarben gemalte Winkerlandschaft ausser der StadtHartem mit Rennschlitten auf dem Eise. Vielleichtist es G. Terburg.

Traut mann (Joh. Peter), vielleicht Joh.Georgs Sohn, malte um 1778. zu Frankfurt amMain Nachtstücke. Er besserte auch alte Gemäldeaus. Meusel.

— — (Michel), künstlicher Wachspoßirer undBildhauer, arbeitete um 1778. zu Bamberg , seinerGeburtsstadt. Seine Arbeit bestand in Blumen undFiguren. Meusel.

Trebetzky (Jgnaz), geb. zu Wien 1727.,malte zu Prag Bildnisse in Miniatur. Meusel.

Treu (Christoph und Joh. Niclaus), der Ca-rharina Trüber. Christoph, geb. 1728., malteLandschaften. Joh. rJiclaus, geb. 172s., lerntebey seinem Vater Marguard, der vornehmlichProspecte und Küchenstücke malte, und selbst erst inseinem Achkundzwanzigsten die Kunst zu lernen an-

Walter.

gefangen hatte. 1.1)7. studirte auf Kosten der Uni-versität drey Jahre lang zu Paris bey Carl Vanloound Pierre, hielt sich auch einige Jahre außer Lan-des auf. Man stehet von ihm Altarblätter zu Würz,bürg, Solothurn u. s. w.

Trümperr ( ), war um 1778. HofglaA

schneider zu Berlin . Meusel.

Tyr 0 ff (Jacob), lernte das Kupferstechen beyseinem Vater Martin. Meusel,

V.

Vanloo (I. H.), malte Vögelstücke.

-- (Peter), Zusatz: Von ihm, oder voneinem andern Maler dieses Namens, stehet manBlumen und Frachtstücke.

venrorini ( ), malte um 1778. historische

Stücke zu Braunschweig . Meusel.

verschaffet, heißt perer.

viertmaper (Joseph), geb. zu München 1780-, ward K. K. Münzeisenschneider zu Prag .Meusel.

v il (I. den). Diesen Namen findet man aufschön gezeichneten Landschaften mit Figuren, mitOfenruß und chinesischer Dinte schatlirt.

Ulrich (Joh. Jacob), Maler zu Zürch , lerntebey Conrad Frieß. Man siehet von ihm neben An-derm ein Familicngemäld von drey in ganzer Sta-tur abgebildeten, lebensgroßen Figuren, welchesbey Kennern alles Lob verdienet. Er st. 1680.70.I. alt.

Unger (Joh.Georg), Formschneider, geb.zuGose unweit Pirna, verfertigte um 1768. zu Berlin viele Vignetten, die man in verschiedenen Büchernfindet. Meusel.

— — ( ), königl. preußischer Bauinfpec-

tor zu Potsdam . Neben Anderm hat er sieben Zim-mer, zwey Säle und zwo Galerien im vormaligenOrangerie-Haus bey Sanssoucy 1774. und 1778.angelegt. Meusel.

voch (LucaS), Civil- und Kriegsbaumeister,schrieb ein Werkgen, betitelt: Deutliche Anwei-sung zur Verfertigung der Baurisse, wiesolche ohne mündlichen Unterricht von selbstzu erlernen. 8. Augspurg 1778.

vogzelaer (Carl van). S. voglar.

Urlaub ( ), malte um 1770. Bildnisse zu

Würzburg . Meusel.

W.

waechter (Georg Christoph und Joh. Georg),Gebrüder, geb. zu Heidelberg 1729. und 1724.,machten sich zu Petersburg mit schönen Schaumün-zen berühmt. Meusel.

Wagner (Peter Alexander), geb. zu Kloster-Lhcres in Franken 1720., lernte die Bildhauerkunstbey seinem Vater, und machte verschiedene Reisen.In 1786. kam er nach Würzburg zu dem geschicktenBildhauer Aubera, und nach dessen Tode 1771.ward er Hofbildhauer. Man siehet daselbst sehrviele Arbeiö von ihm. Meusel.

— — ( ). S. C. w. E. Dietrich, im

Anhange.

Walter (Franz), Handelsmann undtreflicherZeichner zu Straßburg , wo er 1788. geboren ist.Derselbe verfertigte Landschaften, die in vorneh-men Kabinetten aufbehalten werden. Vermittelstzwoer derselben ward cr zum Mikgliede der königl.Academie zu Paris angenommen. Meusel.

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