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I. Hauptstück.
derbare Nachrichten über den Ibis, von der Längeseiner Gedärme, von seiner Sichselbstbegattung, vonseiner Erfindung des Klystirs, von seiner Feindschaftund Verfolgung der Scorpione, von der Zauberey,die auch nur eine Feder desselben auf das Krokodilausübt, von den Diensten, die dem Moses bey fei-nem Zug nach Äthiopien die von ihm aus Vorsichtmitgenommenen Ibis leisteten, wie Josephus berichtet;dieß sind theils undeutliche Sagen, theils wohl Miß-verständnisse, oder Übertreibungen; und nicht einmaldas bestimmte Ergebniß, ist uns geworden von demIbis als einer Hieroglyphe des Mondes. — Wir wen-den uns zu einem Thier entgegengesehen Wesens, denunterirrdischen Mächten geweiht, mehr den dunklenSchatten und der Finsterniß ergeben, unfreundlicher,ja feindseeliger Lebensart, dem Wolfe. Daß er eineHauptrolle unter den heiligen Thieren spiele, schlie-ßen die Gelehrten daraus, daß er einstimmig von denAlten aufgeführt wird. In seiner Deutung mischensich Naturgeschichte, Geschichte des Volks, und heili-ge Sagen auf die bekannte Weise; die einzige astro-logische Spur oder Element darin findet sich fürWahrsagerey oder Hcxerey. — Don der Physik desWolfs sprechen die Alten sehr deutlich. Es ist einblutdürstiges, hungriges, unersättliches Raubthier,scharfen BAß in der Dämmerung, in der Nacht und