l- Hauptstück. »yz
der Ibis, der Hund, und wie gemischt mit andern;wie ist hier die Sprache der Bildnerey, und dieSprache der Bilder so eigenthümlich in Verbindunggetreten; und so, daß Thiere und Pflanzen und Werk«zeuge in Verbindung treten.
Um dem geneigten Leser noch eine Ansicht überdiese Bildnerey und Bilder zu geben, möge hierein Auszug folgen, eines ganz sonderbaren Werks,das unbekannten Ursprungs, unbekannter Zeit, unterder Aufschrift: Horapollo's Hieroglyphik, in Umlaufist. Es ist in zwey Büchern gefaßt, wovon das erste7o, das zweyte i,y Bilder enthält, sie sind aus allenGebieten genommen und ohne besondere Ordnung ge->reihet. Ursprünglich ägyptisch, von einem unbekann-ten Philipp in's Griechische übcrsezt. Vieles stimmtmit den Bildern, wie wir sie noch in Ägypten sehen,anderes mit alten Schriftstellern, vieles ist gemein,manches gesucht und als Hieroglyphe kaum denkbar,anderes schwer zu deuten. Die Philosophie aber, dieder Verfasser bey der Deutung entwikkelt, ist nicht be«sonders alterthümlich, wie das Beyspiel der Schlan-ge zeigt; endlich sind fast die meisten aus der Thier-welt; wie aber Elephanten in diese Sammlung kom-men, ist nicht ganz klar; eben so wenig, wie man ei-nen Donner » Buch 29, und den thauenden Him-mel r, 37 . als Hieroglyphe darstellen kann; worausAstrol. Taschen». »8'S. >2