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Astrologisches Taschenbuch für das Jahr ... / herausgegeben von J.W. Pfaff
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254
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25 » Hieroglyphik und Astrologie.

ue Mündungen ins Meer neues Sumpfland an,schwemmt; von allen andern Seiten ist dieß Land mitBerghügeln und Sandwüsten umgeben, die durchSchluchten Strömungen von Wind hereinlassen. Da,bey ist ein heißer wolkenloser Himmel einen großenTheil des Jahrs verbunden mit Mangel an Wäldernund erquikkende Kühlung sendender Bäume. Durch gro,ße Anstrengungen, durch denkwürdigen Aufwand vonwissenschaftlicher und wohlgeleiteter Gesammtkraft hatsich dieß von allen Seiten umschlossene und beschränk,te, und durch ursprüngliche Neigung vielleicht, wohlauch durch staatsthümliche Rüksichten, dem Vermittleraller Bestrebungen, dem Meere, fremd unfreundlicheVolksthum in hohem Wohlstand befunden, währendsiezt Pest, Krankheit, Armuth und Herabwürdigungunter dem Scepter des barbarischen Sultans Entsezenerregen. Man muß die neuesten Berichte der Fran,zosen lesen, um diesen Contrast zu fühlen. Also umdie Zeit der Sommer- Sonnenwende (berichtenuns die Reisenden) fangen an die Nord-West-Windesich zu rühren, sie dauern fort bis Ende November,dem vollendeten Austritt des Nils; gemäßigt und wohl-thätig mildern sie die Hize und führen Dunstwolke»nach Äthiopien , vorn Mittelmeer sammelnd, dort bil-den sie mit die Regenzeit, und die Urstüsse des Nilsfangen an ihn aufzuschwellen. Diese Winde folgen