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Thurnier-Buch : von Anfang, Ursachen, Ursprung, und herkommen, der Thurnier im heyligen Römischen Reich Teutscher Nation...
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Der erſt Thurnier/

Wie man den Albendtantz anfieng/ ond die

Daͤnck außgab. 6

berüfflier iheun

le C.geleg.ügkeit

graue

Hetze

s nun alle Thurnier geſchehẽ waren/ vnd jr end erreicht hetten/ wald Hetzeauff den Donerſtag nach Wittag biß gegen dem Abend vil gereñt vigeſtochen/ darnach alo der Tantz angieng/ da ſchickten ſich Frauen v DJunckfrauwen mit hoͤchſtem fleiß/ daß ſie all vnd ein jetzliche beſonder( bwol zuglauben iſt) nach Adelichem ſitten/ vnd mit dem zierlichſten angethahvnd bekleidt waren. Alſo fieng man an zutantzen vnd die Daͤnck gußgebelvnd gab man den vier neuwerwelhten Thurniervoͤgten die erſten Daͤnck.

FNDer vier Thurniervoͤgt Daͤnck. D

Dos erſten Danck gab ein Graͤuin von Schwartzburg Friderichel bon EGrauen zu Helffenſtein/ Herrn an der Filß/ der ließ ſeinen Thurn wageberuͤffen gen Rauenſpurg/ vo dem nechſten Sanct Jacobs tag uͤber drey ſaldeß jars neunhundert ein vnd viertzig. en Er

Den andern Dauck gab Graue Rudolphs Gemahel von Werdenber Ochmgeborne von Acheln/ Grauen Thibotto von Andechs/ der ließ ſeinen Thunier beruffen gen Regenſpurg an die Donaw/ von dem nechſt beruffne Brau,Thurner vor /m über drey jar nach aller Heiligen tag/ deß jaro neunhundel Aieſievier vnd viertzig. 2