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nicht in die Vorhalle des Acheron versezt? Kein Wunder, wenn in der Vorzeit die Einbildungs-kraft des einlhmen Hirten, oder des erschrekten Wandrers, diese Felsen wüste mit bösen Dämonenbelebte! Gerade da, wo die Gegend am scheußlichsten ist, erscheint mit einmal die Teufels-brüke, ein graubemoostes antikes Werk. Die Geschichte weiss keine Data von ihrer Erbauung;daher kam ihr die Tradition der Aelpler zu Hülfe. Indess sind die übrigen Braken in den Schül-len en eben so gewagte Werke wie die Teufelsbvüke, obschon sie zuverlässig die Arbeit kühnerMenschenhände sind. Aber die Kluft ist schauerlich, die sie umgiebt. Mit rasender Wuth stürzthier an der Seite des Wandrers die Reuss herab, und ihr donnerndes Gebiiille, das an den Fels-wänden widerhallt, benimmt jedem die Sprache; und wenn man jenseits der Brüke bey höhermSteigen znrüksieht, so überschaut das Auge mit einmal den ganzen grauenvollen Abgrund. End-lich führt die Straffe zu dem hohen Felsen, der die scheußliche Gegend schliesst, und wo Kunstund Gewalt einen Pfad durchgebrochen haben, der aus derselben endlich herausführt.
DAS URSERN-THAL
Wunderbar sind hier die Abwechselungen der Natur innerhalb einem Raume von wenigenStunden. Aus lieblichen Hirtengegenden in die fürchterlichste Wildniss geführt, staunt der Wand-rer, und denkt dem Ausgang des verwikelten Plans nach. Noch zittert Schauer und Betäubung