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hellesten Beleuchtung eines Feuers, über welches ein Topf von Lavezstein in Ketten schwebte.Kembr ant mit seiner Zauberey von Helldunkel und Lichteffekt hatte nichts Schöneres geliefert,
als diese Küche war-schön freylich im Auge des Malers, aber hässlich für den Müden, der
nach der Reife Ruhe und reinliche Wirthschaft sucht. Eine leiterartige Treppe führte uns ausder Küche zu einem Winkel verschlag unter den Dachdielen, Welches unser Schlafzimmer hiess.
Der erste von der Reisegesellschaft, der erwachte, rief die übrigen aus unruhigem Schlum-mer auf. Noch leuchtete der Mond mit schwachen Stralen durch die Rizen der Wand, als wirunser kleines Gefängniss verliessen und zu dem schönen-Gasthause: hinausgiengen. Noch schliefendie Vogel auf allen Bäumen, und nichts unterbrach die Stille um uns her,- als das Murmelnkleiner Bache, welche in den ruhigen See hinabfielen. Längs dem Ufer führt ein Pfad, balddurch liebliche Haine, bald auf kleine Anhöhen. Endlich kam der Tag, und die Sonne be-leuchtete eine Gegend, die für Maler und Zeichner von dem reichhaltigsten Stoff ist. Bald sindes Laubengange zwischen Maulbeerbaumen, an welchen die Weinrebe nachlässig Von StammeZu Stamme sich hinüberschlingt; bald überrascht die offene Aussicht auf den See; jezt schliesstsich die Gegend, und hohe Wallnussbaüme bilden ein heiliges Dunkel. (S. Tab. 1711.) Dortrieselt eine Quelle aus moofigtem Fels heraus, die durchs Gemische blühender Kräuter und man-nigfaltigen Grases abstielst; der Hollunder oder der Nussstrauch wölben sich drüber hin undspielen in hüpfenden Schatten über der klaren Quelle; oder ein rauschender Wasserfall sprudelt