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K I i
s s e I. 15 r du n d
e märte ji.
28
Gattung.
7 . N e p h r i t.
a. Gemeiner N.
Farbe.
(55)
Krystallform.
b. Beilstem.
8 . Schaalen-Tallc. ( 54 )
Dunkellauehgrün, meistins Blaue ziehend, auchdem Grünlichgrauen ’
'sich 11 all er ml, und nichtselten so ' lichte undblafs, däfs es bald insOlivengrüne, bald insGrünlich- und Bläulich-weifse sich verlauft; sel-ten gras-, schmaragd- u.spargelgrün.
Lauchgriin, lichteroder dunkler,, theils insDunkelgras- , theils insOliven- und Spargel grü-ne übergehend.
CG
9 . Serpentin,
a. Gemeiner S.
b. Killer S. (55)
■ aa. Muschiicher S,
lh. Split tri ger S.
10 . Scllillerstein. (56)
Lauchgrün, theils ins-Berg- und Schmaragd-grime ziehend, theilsdurch das Oiivengriinebis ins Schwefelgelbesich verlaufend.
Dtmkelschwiüzlick-griin, ins Grünlich- undRabenschwarze sich ver-lautend; lauch- u,berg-grün, ins Grünlich- undBlaulichgraue ziehend;Oliven- u. Spargel- , sel-ten zeisiggrüu, deinSchwefelgelben u. Gelb- ,lieh- u. Grünlichgrauen isich nähernd; blut :r ,fkarmin-, koscheniil- , jScharlach- , pfirsich-1bliith- u. braunliciirotli,; fröthlicli- und .gelblich-!braun; stroh -u. orange-!gelb. Meist wechseln au Ieinem Stücke mehrereI Farben in streifigen, ge-bleckten , aderigen, wol-kigen , wellenförmi-gen, geflammten undpunkurten Zeichnungenab.
Grünlichshwarz, demRaben- und Sammet-,sliwarzen sich nähernd;duukeffaucli-selten berg-und spangrün; kosche-niil- und braunliciirotli
I
Läuchgrün; meistinsDunkle, sich ziehend unddem Schwärzlichgrünennahe zuweilen auch insBerg- und Licliteoelgrü-ne übergehend.
I f
Berggrün , ins Oli-ven-, Apfel-, Lauch- u.Schwäiz)ichgiüne sichverlaufend u. bis insMessinggelbe ziehend;Muteifarbe zwischenspeifs- u. messinggelb,zuweilen ins Silberweis-se übergehend.
1 Sechsseitige Tafel i?) 1 sfeb
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;• uunn-
t ,
Uebrige
äussere
Gestalten.
Derb, ringesprengt,, Und
a 1
Oberfläche
und
Glanz.
stumpfeckigeStücke. *
Gewöhnlich glatt..Starkschimmernd,"aus we uig Glanzen-de griiirzend. ■— In-nen ' matt und nurzuweilen, durchM fremdartige, beige-meiigte, Theilchen!schimmernd. , • 1
ft teil - IJHflBruch- gesonderte■ Stücke.
Derb, zuwei-len stumpfecki-ge Stücke. ... ,
Derb, einge-sprengt, angefio-gen u. aderig.
Innen starkschim- imernd , meist dem |Weniggjäuzendensich nähernd.
Längebrlstimmtscirgim Grofslich schart-schiefrig , g, nur zuvvei-Kieinen b §cheibenför-grob -. bäkleinsplittridas zu wer
ins Fasersich vftrlärGuerbvuclieben., eben,llöcj
fednsplittrig.
Uebt igeäussereKennzeichen.
Mehr oder
weniger
Glatt. Starkglän-zend. Innen glän-zend. Bei dendunkleren Farben rig,
‘ Schiefrig, keibeüf 011 * 1 £
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Grofsen. 1
Kleinen
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Vollkomni stil "®] e e dicUund njeisf s —krummblätt |lfltallt = , un-
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bejuahe ha] bmetalli- ; weilen ins Jp cjl Wie-sel i er, bei den lieb- I serigesich ve),’ u )\ ’ s el te “>
durchscheinend, in dunnen Stücken oft halb-durchsichtig. — Hart,zuweilen nur halbhart..— Spröde. — Leicht zer-sprengbar. — Etwas fettu nd em wenig kalt imAnßibien.
Starkdurchscheinend,in diinneu Stucken ofthalbdurchsiclitig. —Halbhari,aus Harte gr'än-jzend. — Nicht sonder-jlicli spröde. — Etwasschwer zersprengbar.
teren* Wachsglanz.
Derb, sehrselten eingesprengt, auchstumpfeckigeStücke und Ge-schiebe.
•laufen).
Innen matt , ' zu-fällig beigemengtefremdartige Theil-clien geben ihmzuweilen einigensein mm er.
Derb, u. ein-gesprengt.
’SÄirji-r-
feinem Korne Hg - a aba eselten grois- u\ t | £ii ck e -etwas flach-umschlich, dains Ebene sietverlauft. WGrofsen hat foft einige A»|lagen zunlSpintrigen.
Durchscheinend, anden Kanten oft demHalbdurchsichtigen na-he. —Blarsjjriinlichgrau-er Strich. —Etwas sprö-de. — Nicht sonderlichschwer zersprengbar. ■—Fühlt sich schon etwaskalt an.
r-
An den Kam en durch-scheinend, häufig auchganz undurchsichtig.—-Weich, demHalbüarlennahe. — Müde. — Nichtsonderlich schwer zer-sprengbar. — Etwas fett,zuweilen auch mage c u.wenig kalt im Anfiih-fen.
Innen matt.
1
Derb, u. ein-gesprengt , als
Üeberzun- u. ade-rig.
Eben , hänkj le j{ ) enfiif in> ^’figer sehr flachWilen auch u0 "muschlich. htimnitecki? ’scharfkantig
Innen nur schim-mernd, selten we-«igglänzend u. clän-zeuä. — Fettglanz.
T
en
Sechsseitige Tafel, (die Blatt cheh nehmen zuweil...diese Form an,) .sehr diinn, aber vollkommen; sehrniedrige sechsseitige Säule , entstanden aus der vori-gen Krystallform durch das A niemand erwachsen meh-rerer Tafeln mit den Seitenflächen. — Die Krystallemeist klein und nur selten mittelmäfsig grofs. — Ein-zeln, mit den Seitenflächen au f. , a uc h gruppen;; ei-se in- und durcheinandergewachsen.
Diinne Blätt-chen, auch grobund klein ein-gesprengt, inkleinen derbenParthien einge-wachsen , undals Geschiebe.
■Zart wellenför-mig gestreift. Glän-zend, auch nur we-nigglänzend. — In-nen glänzend, demStarkgläiizeudensich nähernd. —HalbmetaJJischerGlanz, durch ein ei-genes Schillern, das ;er (vorzüglich bei 1den grünen Abände-rungen) nach ver-schiedenen Rich-tungen gehalten,äussert, sich aus-zeichnen'd.
Splittrig.aüA ■ c Hg,mehr oder wf| i>h ^* i l mm ^ lial .f-
niger m.voC L ^“_ —j teIlkomm, musclik i at ,
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Bei dem
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neu Ab-ndttd unbest iiT.mtrungen sei« Fj nicbt son-deullich , b 1 'h’Jjnjj stumpf'den gelbeRdyJvollkommei' - s ‘gerat! blättrigscheinbar vw)einfachemDurcligange.
Durchscheinend. —Weich , ans Halbhartegränzend.—Wenig sprö-de. — Nicbt sonderlichschwer zersprengbar.
Mehr oder wenigerdurchscheinend, in dik-kenStücken, oft nur an d.Ranten.--Weitser Strich.^ Weich, bis ins Ilalb-parte. — Milde, zuwei-auch nicht sonder-lich spröde. — Leichtzevsprengbar.
Uebergelien. Spez, Schwere.
Nicht sonderlich)schwer.
Kirwan ,
2.977-
(Ostindischer.)Lichtenberg ,
. 2,655.
(Aegyptischer.)
Saussure ,
2,970--5,041.
(O ne u taiis ciier.)
In gemei-nen Nephrit.
I11 verhärte-ten Talk , zu-weilen auchscheinbar inSpeckstein.
Nicht sonderlichschwer, (in höhe-rem Grade als dievorhergehendeArt).
Lichtenberg,3,007.
Gerhard ,
3. 5 9Ö-
Physische Kennzeichen,und
chemisches Verhalten.
Bekannte
Mischung.
Vor dem Lötlirohre verliert er seine Farbe,und nach Dolomieu und Lelievre schmilzt erhier für sicfi, wiewohl schwer. Inder tiauer-stoffgashitze ist er leichter schmelzbar. Im Th.T. lietert der V. d. Karpathen (nach Gerhard) eingrüngelbiiches, mitEisenkörnern besetztes Glas,im K- T. eine graulicliweifse, eisenschüssigeSchlacke; im Kreide-T. schmilzt er nicht, son-dern hängt nur an demselben an. D’Arcet konnteihn dagegen im Porzellanofeiifeuet nicht inFlufs bringen (?). Säuren lösen ihn in derWärme gröfstentheils und mit schwacher Effer-Veszenz auf.
Erzeugnifs
und
Vorkommen,
Tli eil weise unbekannt,scheinbar den Urgebir-j gen angehörig. In Mäh’" ren u- Deutschland findeter sich partliieenweiseim Serpentine eiwge-wachseil.
Gerhard,
;3oTalk-, 5o Kiesel-,12 Thonerde, 5 Ei-senox. V-3(?).
Nicht sonderlich■scii wer.
Kirwan ,2,56 o.
(Dunkelrötliljch-brauner V. Zöblitz -)
d 2,574.
(D u 11 k eis ch war z-lichgruner daher.)
Humboldt,
184^ — 2,o3o.(Polarisirender.)
Chaptal,
2,40 — 2 , 65 .
Brisson ,
2,2645— a, 6885 .
Undurchsichtig, undjyur zuweilen an denJtan' en schwaclufurcli-i-- ; .'end. — Grünlich-Strich. — Weich,J -. —Etwas bieg-Der grüne we-gelbe c -—
Kanten scscheinend,grauer Stri.t- Milde.
der
Nicht sonderlich
schwer*
Nach der von uns mit dem Schaalentalke vonHof angestellten Prüfung vor dem Löthrolue,ist er bei anhaltender Hitze für sich unschmelz-bar, und leidet überhaupt weder im Glanze,noch im Gefüge eine Veränderung ; seine Farbewird aussen bläulich grau und grünlicliweilsjinnen hält sie das Mittel zwischen lasur- undschmalteblau mit lichten Streifen. Der Mag-net wirkt nach dem Glühen schwach auf ihn.G. V. 0,06. Borax verglast ihn blos auf derOberfläche und nimmt die Farbe des Fossilsan, nur ist er lichter und zieht etwas insBläuliche. Phosphors, amm. Natron löst ihnnicht auf, sondern er bleibt als lichteblaulich-grauer, matter Kern im Salze zurück- NachKirwan wird er bei dem Rothglüheu grau u.härter, und bei ij.7 0 W. bildet er eine graue,lockere Porzellanmasse.
Einiger beunruhigt die Bussole, anderer zeigtselbst in den kleinsten Fragmenten, eine starkePolarität (Hambold). Einiger phosphoreszirtauch beim Reiben im Dunkeln. — Vor demLötlirohre ist er für sich unschmelzbar. Beieiner Hitze von i36° W. wird der schwära-lichgrünevon Zöblitz hart und röthiiclibraun ;bei i5o° graulicliweifs und zu einer lialbver-diehteten porzellanartigen Masse umgeiindert,der dunkelröthliclibraune schmilzt bei i65°unvollkommen zu einer Porzellanmasse , dieaussen mit einer grauen opaken Emaille be-deckt: ist (Kirwan). In der Lebensluft fliefster leicht zu einer verschieden gefärbten Ku-gel. Der schwärzliche von Zöblitz wird nachKlaproth im K. T. hart gebrannt, aussen miteiner Eisenhaut und Eisenkörnern bedeckt,im Bruche splitterig, matt und grau. G- V-0,12. Im Th. T. hart, aussen eisenscliwarz,bis ins Kupferrotlie, schimmernd, zum Theilglasirt, im Bruche an den Seiten ebenfalls ei :senschwarz, in der Mitte lichtegrünJicbgi au,eben und matt. — Säuren lösen ihn zum Tlieil,jedoch ohne Efferveszejiz auf.
Nicht sonderlichsc liwer.
Kopv',2,8750.
(Sch wärzlicli grüner
|aus dem Genuesi-schen.)
Der von . Kontvsberg verändert, nachSchumacher, vor dein Lötlirohre blos die Far-be, wird weifs, ist aber, selbst an den dünn-sten Kanten, unschmelzbar. Borax löst ihnnicht auf, «r wird weifs, ohne di« Perlefärben.
Wahrscheinlich auf ILagern in Ur- u. nament- jlieh, in Serpentingebiy« <gen. |
.Auf demFichraJgebir*
ge eigene beträchtlicheLag;er n. Höhen im Ser*pentiugebirge bildend.
ICnochf^5 Kiesel 33 T.illf-»o,5 Thon-, 6,26 koh-lensaure Kalkerde,Eisen, o-,25 salz.Talk*er de u- Wasser.(Solcher,dessen spez.G. 2,684 war.)
Clienevicc,
28 Kiesel-, 23 Tbon-,
34.5 Talk-, o,5 Kalk-erde, 4,5 Eisenox.,
10.5 Wasser. Ueber-schnfs 1.
Baycn will im S.Salzsäure entdeckthaben. Bose a. Rich-ter fanden Chromim säclis. Serpentine ;Klaproth (der keineThon erde aus dem-selben erhielt) bestä-tigte dieseErfahrung.
Gehört den Urgebir«gen au, u. erscheint, ifieilsin ganzen, mein- od. we-niger zusammenhängen-den Gebirgen, tliei s jr;Lagern von verschiede-netMäcluigteit lrpGjieu-se , Glimmerschieferund Thonsohiefer. Mitihm brechen die mei-sten, zur Talk- und Sei-fenstein - Sippschaft ge-hörigen, Fossilien ein,auch führt er hin upd,wieder Erze; vorzüglichfinden sich aber dieEp’Cbei ihm im letzteren unddie übrigen Fossilien im
ersterwähnterenVerhalt-nifs seines Vorkommens.
Nicht sonderlichschwer.
Kirican,
2,882.
(Mit etwas anlxäng-endem Serpentine.)
Kapp ,
5,oooo.
(Krystallisirter von)der Baste.) *
Vor dem Lötlirohre bleibt er für sich un-verändert, mit Borax flielst er, ohne Aufwal-len, zu einer harten grünlichen Perle. \ t:r-' 1 schmolz er in Lam -
,L W, ..
- _ __ _ ilichen Perle. Ver
mittelst der LebensluYt schmolz er in Lam pad. Vers, nach g“ vollkommen unter einigemgeringen Blasenwerfen zu einer schwarzen, er-digen, dem Magnete folgsamen Kugel. Bei1 4°° W- erhärtet er zu einer Porzellanmasse.
lleyer,
5a Kiesel - , 23,33Thon - , 6 Talk -, 7Kalkerde, 17,5 Eisen-ox., Ueb- 5,83.
Gmelin , ' -.
43,79 Kiesel -, 17,91Thon-, n» S.5 Talk-erde, 23,75 Eisenox.,V 3 , 3 . '
Setzt nie ganze Gebir-ge , sondern meist mitKalkstein gemengte, La-ger im Gneifs- u. Gliro-merschieiergebirm zu-sammen. Ihn begleilenSpeckstein, Hornblende,Asbest, gemeiner Granat,u. d. gl., und unier denmetallischen Fossili' nvorzugsweise Arsenik-’ ies und Bleig'anz.
Im Serpentine, angeb-lich auch im veriulitermTalke, einge prengt undin gröfseren und kleine-ren 'Parthieen einge-waclisen; auch (angeb-lich) ebenso im Grünsteinschieier.
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