zusammengesetzt. Fig. 1. Eunotia granulata?. Diese Form- zeigt zwar die Sculptur nicht, gehört aber doch wohl dahin, weil siean Fragmenten daneben oft erkannt wird. 2. E. gibba, 3. Fragilaria Venter, 4. a. b. Dieselbe, 5. Cocconels lineala, 6. Discoplea peruana,7. Pinnularia viridula, 8. Campvlodiscus vulcanius, Fragin., 9. Synedra Ulna, 10. Surirella ovata, 11. Lithodontium Platyodon(rostratum?), 12. Spongolithis acicularis. Oberhalb der Mitte dieser Spongolithis steht eine Seitenansicht der Discoplea peruana,der Discoplea Mammilla des patagonischen Tuffs ähnlich.
Die von Ilrn. Alexander v. Humboldt mitgebrachte, von Klaprotii chemisch analysirte, Moya des verwüstenden Erdbebens von Pelileo 1797.Eine mikroskopische Massen-Ansicht ist im oberen Halbkreis, im unteren Halbkreis und ausserhalb des Kreises sind andere ein-gestreute Formen dargestellt. Fig. 1. (rechts ausserhalb) Pinnularia viridis? Fragm., 2. P. borealis (Mitte des Kreises), 3. Eunotiaainphioxys, 4. E. —? (links ausserhalb), 5. 6. E. —? (St. Antonii, vergl. Tafel XXXIV), 7. Synedra Ulna, 8. Stauroneis amphilepta(Semen?), 9. Gomphonema? (ist hier zugefügt), 10. Trachelomonas laevis?, 11. Chaetotyphla saxipara?, 12. Gallionella distans?,
13. Epidermis einer Graminee, 14. Lithodontium furcatum (links oben ausserhalb), 15. L. nasulum, 16. Lithostylidiüm Amphiodon,17. L. Serra (Mitte), 17.* L. laeve (oben), 18. L. bicorne (rechts ausserhalb), 18. a L. comtum (rechts unten), 19. L< Clepsammidium(unten), 20. L. Bidens (rechts), 21. L. Crystallus (links oben), 22. L. Rajula (links oben), 23. Kleiner nierenförmiger Same, 24. Ficbten-Blüthenstaub, 25. Blassgrüne Crystallprismen (Mitte), 26. Bräunlichgrüne Crystalldruse, grösserer Zwillingscrystall, vielleicht Labrador-Crystall (unterhalb).
xvi. TEUFELSREITBAHN-TUFF VON ASCENSION. ATLANTISCHER OCEAN. AFRIKA .
Siehe Text S. 267.
Die „Teufelsreitbalm“ genannten verschieden gefärbten Tuffringe am inneren Rande des eine halbe engl. Meile im Durchmesser haltendencirkelrunden „Old Volcano“ auf der Insel Ascension , welchen L. v. Buch 1825 mit für ein Merkmal eines wirklichen Vulkans daselbsthielt, den aber Charles Darwin später ohne Anspruch auf vulkanischen Charakter fand, bestehen aus Pbytolitharien-Conglomerat.Der obere Halbkreis giebt hier die mikroskopische Massen-Ansicht, im unteren Halbkreise sind verschiedene Charakterformen derMischung dargestellt. Fig. 1.2. Pinnularia borealis a, 3. Stauroneis amphilepta?, 4. St. Semen, 5. St. amphilepta?, 6. Gallionellacalligera, 7.8. Gallionella distans, 9. Trachelomonas laevis, 10. Chaetoglena saxipara, 11. Assula Polystigma, 12. Lithodontiumrostratum (Milte), 13. L. furcatum (oben), 14. L. Scorpius? (neu hinzugefügt), 15. L. ornatum (Lithomesiles), 16. LilhomesitesPecten, 17. Lithostylidiüm Amphiodon (oben links), 18. L. polyedrum (oben links), 19. L. Clepsammidium, 20. L. clavatijm (Milte),21. L. Formica (unten), 22. L. biconcavum (Mitte), 23. L. constrictum, 24. L. quadratum (links), 25. L. Rajula, 26. L. Ilirundo(26 in der Mitte ist 36.), 27. L. Piscis, 28. L. Taurus, 29. L. irreguläre, 30. L'. oblongum (links oben), 31. L. Serra (Milte),32. L. unidentatum (oben), 33. L. scalare (neu hinzugefügt, rechts oben), 34. L. Oligodon, 35. L. Spalhula? (rechts oberhalb, neubinzugefügt), 36. L. laeve. Daneben (in der Mitte) L. Trabecula!, 37. L. curvalum.
xvii. HEKLA -ASCHE VON ISLAND, 2. SEPTEMBER 1845. NORD AMERIKA .
Monatsberichte der Berliner Akademie der Wissenschaften 1845 S. 398. 1846 S. 149.
Die Massen-Ansicht im oberen Halbkreise zeigt Obsidiansplitter und oft kleine Crystalle einschliessende Glassplitter samrnt kurzzeitigenBimsteinsplittern, darunter Polygaslern und Phvtolitharien. Im unteren Halbkreise sind die übrigen darin beobachteten Hauptformendargestellt. Fig. 1. Navicula affmis, 2. N. Semen, 3. N. constricta, 4. Achnanthes —?, 5. Pinnularia borealis, 6. P. stiliformis?,7. P. pachyptera, 8. P. chilensis, 9. P. viridis, 10. Amphora Semen, 11. Eunotia granulata?, 12. E. amphioxys, 13. E. gibberula?,
14. E. Zebra? (oben), 15. E. gibba (rechts), 16. E. Monodon, 17. Stauroneis Semen, 18. Cocconels borealis?, 19. Gomphonemaclavatum, 20. G. Augur, 21.22. Tabellaria trinodis?, 23. Fragilaria pinnata?, 24. Gallionella distans, 25. Pinnularia mesogongyla?,26. Synedra lunaris (nicht linearis), 27. Lithostylidiüm denticulatum (oben), 28. Glassplitter mit Crystallen, 29. Grüne Crystallprismen.Links oben grobzelliger Bimsteinsplitter.
xviii. PALAGONIT-TUFFE DER GALAPAGOS-INSELN . SÜD-AMERIKA . STILLER OCEAN.
Monatsberichte der Berliner Akademie der Wissenschaften 1853 S. 178. Text S. 349.
Die linke Hälfte des Kreises zeigt ein 300 mal vergrössertes Theilchen des gelben Palagonits mit den augenartigen Morpholith-Bildungenvon Nr. 760 des Textes. Mehr oder weniger Ringe finden sich um glasartige rundliche Kerne. In der rechten Hälfte des Kreisesund ausserhalb sind die verschiedenen in der Palagonitmasse Nr. 759 beobachteten Formen dargestellt. Fig. 1—3. Spongolithis
acicularis, Fragm., 4. Lithostylidiüm rüde, 5. L. angulatum, 6. Lithodontium9. 10. Lithostylidiüm lacerum?
-?, 7. L. laeve?, 8. Lithosphaeridium irreguläre,
xix. BIMSTEIN VON LIPARI . - LEUK0GÄISCHE ESSBARE ERDE VON PUZZU0LI. ITALIEN .
Monatsberichte der Berliner Akademie 1846 S. 207. 1850 S. 351.
Der Bimstein von Lipari (vergl. 1846), welcher in Europa im Handel weit verbreitet ist, hat feine lange Zellen oder Röhren und ist hierin seinen Bruchstücken zur Vergleichung dargestellt. Solcher Bimstein ist bisher stets in Verbindung mit Obsidian und Trachvterkannt worden. Organische Einschlüsse hat der von Lipari noch niemals gezeigt. Deshalb ist der luirzzellige, häufig Einschlüssezeigende, als Schaumstein 1845 abgesondert worden.
Die Leukogäische Erde von Puzzuoli war die zur Zeit des Kaisers Octavianus Augustus vor Christi Gehurt berühmte und käufliche Erde,welche die Capuaner zur Bereitung des hochgepriesenen römischen Getränkes Alica benutzten, das unserm Bier vergleichbar ist. S. 1850.Die kleine Massen-Ansicht zeigt Bimstein Splitter und Polygastern mit Phytolitharien. Fig. 1. Gallionella procera, 2. Lithostylidiümlaeve, 3. Kurzzeilige Bimsteinsplitter, 4. Langzellige Bimsteinsplitter. Noch andere Formen sind 1850 schon genannt.
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