Tab.lV.Fig. s-
Fig. 6 .& Fig. 7.
Fig. 8 -
Fig. 9.& Fig. 10.
Fig. u.
Fig. iL.
Fig. 13.
5 - 92
12
CAPUT III.
§. 92.I'olar-Uhr.
, §.9).
Det i’olar-Uhr Name.
§. 94.Weiser-Stel-lung der ?v-lar- Uhr.
§.95.
Ii ienul- Uf>r.§. 96 .
Oricntal-U^r
Rame.
§.97.Weiscc-Stel-!ung der On-ental-Uhr.
F. 98.
Occidrntal-
Uhr.
$. 99.DerselbenName.
$. 100.Weiser-Stel-lung der Oc-cidental- U^r.
§. 101.
Septcntrional-
Uhr.
§. 102.Deren Be-nennung.
§. 103.Weiftr-Stel-lung der
Septentrional-
is.
§. IO4.
Septcntrional-
Uhr ist imWinter nichtbrauchbar.
§. ios.?olaie inte-rius.
$. 106.Weiser-Stel-lung.
§. 107.
Jin Winterunbrauchbar.
§. 128.Die Weiserlaufen paral-lel mit öec AxiMundi.
Fig. s. ist eine Polar. Uhr, welche auf die Seite h m 1 i. ingleichen auf die Seitek n. gehöret. Fig. I.
Den Namen Polar hat sie deßwegen, weil ihre Flache mit der Axi Mundi, wel-che von einem Pol zu dem andern gehet, parallel lauft, und also nach beyden Poliszu stehet.
Der Weiser bekommt die Gestalt, wie Fig. 6. oder wie die 7te Fig. zeiget, undwird auf der 12. Stunden-Linie Winckelrecht eingesteckt, dergestalt, daß die Linie soda weisen soll, als hier a b. Fig. 6. und a b. Fig. 7. so weit von der 12. Stunden-Linie abstehen muß, als die 12. Stunden-Linie von der zten oder 9ten Stunden-Linie abstehet, wie dann a b. von c d> Fig. 6. wie auch a b. von c d. Fig. 7. eben soweit ist als die von der Linie ft oder von der Linie Z. Fig. 5.
Fig. 8. stellet eine Oriental-Uhr vor, welche auf die Seite Fe i l b c k n. ge-macht wird. Fig. 1.
Orkntal- Ufyr heisst sie, weil ihre Flache gerade gegen Morgen lieget.
Der Weiser kan die Gestalt bekommen, wie Fig. 9. oder wie Fig. io. zeiget,und wird auf der 6. Stunden-Linie Winckelrecht gesetzt, daß die Linie, so da weisetvon der 6. Stunden-Linie so weit abstehet als % von j. oder ß. ist.
Fig. 11. ist eine Occidental-Uhr und wird der Oriental-Uhr gegen über aufdie Seite g d h m a. &c. der 1. Fig. gesetzt.
Occidental- Uhr heisst sie, weil ihre Fläche gerade gegen Abend liegt.
Die Einrichtung des Weisers ist eben wie bey der Orienral-Uhr, daher der97.§.hier zu conFeriren ist.
Fig. 12. ist eine Septentrional- Uhr, welche aufdie Seite ck. Fig.i. gehöret.Septentrional heisst sie darum, weil sie gegen Mitternacht lieget.
Der Weiser wird in den Punct a. über die Perpendicular- Linie a b. so einge-steckt, daß das lab. III. Fig. I. entworfene Fundamenral-Dreyeck sich von oben hermit seiner HypotenuFa accurat unter den Weiser schieben lasst, in Fumma er wirdeben so wie der Weiser der Meridional-Uhr nur umgekehret eingerichtet, nehmlichauf der Meridional-Uhr stehet der Weiser runterwcrts, und bey der Septentrional-Uhr muß er aufwerts stehen, wobey der 88. $. zu conFeriren.
Nota. Die Septentrional-Uftr ist nur zur Sommers-Zeit brauchbar, wennder Tag über 12. Stunden lang ist, und wenn die Tage am längsten sind, bleibt dieSonne des Morgens bis um 7. darauf, und des Abends ist sie um y. Uhr auch schonwieder da.
Fig. 13. ist ein Horologium polare inFerius und gehöret auf die Seite k n. der1. Fig.
Der Weiser wird auf die Linie a b. eben so eingesteckt, wie bey dem HorologioPolari Fuperiori §. 94. angezeiget worden, und bekommt der Weiser die Grölst wiebey jenem, wenn man hier die Mittel-Linie ab. so ansiehet, wie dort die 12. iLtun-den-Linie.
Nota. Diese Uhr ist auch nur im Sommer brauchbar.
Bey allen denen eingesteckten Weisem in der i. Fig. kan man ganz deutlich se-hen , was $. yo. gesagt worden, daß alle Weiser mit der wessenden Linie sich nachdem Pol richten, und mit der Axi Mundi parallel laufen müssen. „
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