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Gnonomica fundamentalis et mechanica, worinnen ... allerhand Sonnen-Uhren ... entworfen und mitgetheilet / von Johann Friedrich Penther
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Tab.XIII.

S.24Z.

34

CAPUT vir.

Rcclinirenbc Uhren.

Tab.XIII.Fig. i.Fig. r.

§. 2 - 43 *

RtclinitenfC

Meridiona)-

Uhr zu zeich-nen.

Fig.

Wenn auf eine Mauer die gegen Mittag läge , aber dabey reclmirte, eine Uhrsollte gezeichnet werden, wird gleichfals zu erst die Recitation durch den Quadrantengesucht, wie an der Mauer abcd. Fig. i. Tab.XIII. zu sehen. Hier wollen wirnun den Fall setzen, die Mauer läge 21. Grad zurücke; so macht man das bekandteFundamental- Dreck-Eck abc. Fig. 2. fetzt (Ul dessen Cathetum b c. aus c. aus-wärts einen Winckel b c d. nach so vielen Gradibus , als die Reclimrung gegeben,als alhier einen Winckel von 2l. Gradibus. Continuirt hierauf die Hypotenusama b. hinaufwarts bis sie die Linie L d in d. berühre. Hierauf zeichnet man aus einerHorizontal- Uhr AFig. 3. die Reclinirende Uhr B. dergestalt, daß die 12. Stun-den-Linie c a. Fig. 3. der Horizontal Uf)t so lang als die Balis des Fundamental-Drey-Ecks c a. Fig. 2 und die !2.Stunden-Linie derReclinirenden Uhrc d. Fig.z.so lang sey, als die Linie c d. Fig. 2. ist.

Fig. 4 .Fig. f-

§. 244 .Weiser zur1.rci>, iren«den ticsidio! >il Uhr.

Ist diese Uhr vom Papier auf die Mauer getragen, wird der Weiser im Cen-tro d Fig. 3 . über die i2.Stunden-Linie dergestaltgesetzt, daß er von derselben unter-wärts so viel abstehe, als der Winckel ade. Fig. 2. es erfordert.

! §.24s.

itcc/u»rende

JOritntal Uhk

zu zeichnen.

WennaufeineMauer, die gegen Morgen läge, undreclinirte, eineUhr sollte ge-macht werden, wie die Mauer Fig. 4. ist; so sucht man die Zurück-Liegung derMauer durch den Quadranten,welche alhier 30. Grad ausmacht. Dann macht man einrechtwinckelichtes Drey-Eck a b c. Fig. f. daß gleichsam dessen Balis a b. oben stehe,die Hvpotenula a c. aber mit dem Gathero b c. einen Winckel, von so vielen Graden,als die Declination der Mauer betragt, ausmache, welches hier der Winckel acb.von 30. Graden ist. Hierauf continuirt man die Linie a b. biä in d. und ziehet zuderselben aus c. dieFarallel-Linie ce. Ferner setzet man die Flevationem Foli (wel-.che wir allezeit 52^ Grad genommen) auf die Linie c e. etwan aus f. welchesdie Linie f g. ist. Von g. ziehet man die Linie g h. so lang, bis sie die Liniec e. berühre, dabey aber mit der Linie 5 g. einen rechten Winckel mache. Danncontinuirt Man den Gathetum c b. hinaufwarts bis in i. so lang, daß die Linie c i.so lang werde, als die Linie c a. ist. Weiter ziehet man aus i. zu der Linie b d. dieparallel-Linie i k. und aus dem Punct g. ziehet man die perpendicular-Linie g 1 .daß sie die oberste Parallel-Linie i k. berühre. Hierauf ziehet man aus I. die Liniel Fund aus h. wird durch den Punct I. die Linie h m. gezogen. Ferner ziehet man mitder Lange der Balls a b. aus 1 . den Bogen n o. nächst dem wird aus h. die Linie h q.dergestalt gezogen, daß sie den Bogen n o. in p. kaum berühre. Nachhero wird ausI. die Linie l p. so gezogen, daß sie mit der Linie h q. rechte Winckel mache> Unddiese Linie I p. wird die 6. Stunden-Linie in dem halben Circul q l r. der aus demGentro p. gezogen wird. Diesen halben Circul theilet man in den Puncten r st u. &c. in i2. gleiche Theile, und ziehet durch solche Functe aus dem Centro p.die Linien p w, py, pz. &c. daß sie die Linie h m. berühren. Aus diesen Punctenw y z. See. ziehet man die Linie f. y f. &c. welche Linien die Reclinirende Orien»tal-Uhr abgeben.

§.246.Weiset zur

^KccliniteN-den Oricnnl-

Uhr.

Will man die Aufstellung des Weisers haben, so lässt man aus dem Cenrrop. auf die Linie m h. eine perpendicular -Linie p X. fallen, und von X. ziehet mandie Linie x f. dieses ist denn die Linie, worüber der Weiser zu stehen kommt, dergestalt,daßermitders.Stunden-Linie einen solchen Winckel als alhier der Winckel acb. ist,mache.

Fig. 6.

I § 247.

Eine kt-clini.

rendeOc,;,-

dennl Uhr zu

machen.

Wer eine solche reclinirende Oriental-Uhr zu machen weis, wird auch leichteine Reclinirende Occidental-Uhr machen können, wenn er nehmlich die Operation,wie sie hier in der s. Fig. von der lincken zur rechten Hand zu vorgenommen , um-kehret , und bey der Occidental-Uhr von der rechten zur lincken Hand zu vornimmt.

. Aus der Lten Fig. ist solches ganz klar zu sehen, vornehmlich, da die Buch-staben in dieser Figur mit den Buchstaben in der sten Fig. überein kommen. DerHaupt-Unterscheid ist nur darinn, daß in der Occidental-Uhr andere Stunden ein-geschrieben werden, als in der Oriental-Uhr befindlich sind, welches aus der Figur'ganz deutlich erhellet. Ferner so kommen wir zu den

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