de aber iſt ein ſteter Anreitzer geweſen/ ſolche demſelben unter
Auggen zu legen/ wie ich dann bekennen muß daß dieſelbe mirbhiermnen wenig Ruhe gelaſſen/ und caͤglich ihren Endzweck
f zu erlangen gecrachcec. Der Ruhm Eurer Groſzmuͤtigen
Vorfahren/ inſonderheit aber die Tugenden Eures Surch-laͤuchtigſten Herzen Vacters ſel. haben ſich dermaſſen außge-breitet/ das Euer Geſchlechce unter den beruͤhmteſten ſtehee/und in dem noch allen borzuztehen/ daßz/ ob ſchon andere mitTapfferkeit/ Beichthum und Ir:diſchen Guͤtern/ ſich beſee-liget ſchaͤtzen/ ſo lan doch Eure Hochheit mit der Rroͤm̃igkeitals einem ſehr ungeme ien elemod prangen/ und den Vor-zug behaupten. Es iſt zwar nicht ohne/ daß weltliche Augenwoelcliche Dinge hoch halten/ allein wann ſie derſelben ber-gaͤnglichkeit erblicken/ ſo koͤnnen ſie ſolche nicht ohne berdrußz
Fiuruͤcke ziehen. Es iſt nicht ohne/ daß die Welt einem un-
kuhigen Alexander Ghren⸗Saͤulen auffuchtet/ die doch einſanffemuͤtiger Veſpaſtanus beſſer erdient haͤtte. Es iſt end-lich nicht ohne/ daß ihrer biel die Wele ſchrecken/ und ſich zu
Goͤtteren machen wollen/ da ſie doch nicht wiſſen konnen/ wer
ſie zu ſtuͤrtzen ſuche zallein wer dieſen Schatz/ welchen Ener
SDiurchleucheigleit erblich erlanget/ beſtzt/ der iſt bel glückſe-
liger und viel hoͤher zu ſchaͤtzen/ je weniger er dieſe Hochhal-
tung zu erlangen erachtet. Vnd dieſes iſt auch niche die ge-
ringſte Vrſach geweſen/ die caͤglich zu meiner Neigung newe
Anxeitzungen herfuͤr geſuchet/ die Begirde hac niemahls un-
derlaſſen/ ſolche durch eyferige bemuͤhung an den Tag zu ge-
ben/ wie ich dann auch hiezu mittel und wege gefunden/ undzwar durch gegenwaͤrciges Buch/ welches ich zu EuererDurchleucheigleit Puͤſſen lege.
eee eee0 aſſer
Die Arbeit eines gluͤckſeligen ſucht auch eines Gluͤckſell-gen Guuſt/ und meine Neigung eines Groſzmuͤtigen Ge-wogenheit: das Vertrauen aber erwartet eine angenehme Ge-
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