ans Piech zu geben bewogen. Meme fuͤrnehmſte Sorge iſtgeweſen/ in allen Eaͤndern/ die ich durchzogen/ Eurer Maſe-ſtaͤt ſonderbahre und ungemeine ſeltſamkeiten bekant zu ma-chen/ und die Wunder Euers Beichs auſtzubretten/ und ein
hollkommenes Bildnuß Eurer Macht fuͤrzuſtellen/ darinnen
man ſehen koͤnne/ wie weit Eure Vnderehanen an Much undleißz allen anderen Nationen der Welt vor zu ziehen ſepen.Ich wil diß mahlen Eurer Maſeſtaͤtt nicht borcragen/ dieHertzhafftigleit mit welcher ich ſolches bernichcec/ und zwarmit ſo gluͤcllichem fortgang/ dergleichen keine anderen/ auchnicht die allergeſchickteſten in ihren Beſchreibungen gehabehaben. Ich kan mich ruͤhmen/ daß heucheley mir ſehr zu wider ſeye/ alſo daſz ich mich vielleicht gar zu frey auſßzgelaſſen
under ſo bielen Nationen, welche uns unſere Gluͤckſeligkeitmißzgoͤnnen/ und uns ſo biel moͤglich berleumbden und ber-
kleineren/ nur damit ſte unſere Verrichtungen gaͤntzlich hin-
tertreiben koͤnnen. Ich habe mein Gluͤck und Leben oͤffters
in Gefahr geſetzt/ wann ich Eure Mafeſtaͤt uͤber alle Puͤr-ſten in Europa, ja ſelbſt über die Oriencaliſche Koͤnige in jh-rer gegenwart erhaben. Dennoch aber habe ich auß aller di-ſer Gefahr/ diſen Vorcheil gehabe/ daß ich die hoch haltungEures Namens dem Gemuͤhte aller Barbaren eingedru-tet. Durch hilffe diſes/ wegen Groſzmuͤtigkeit/ und Qapffer-leit/ hoͤchſtberuͤhmten Namens/ welchen die gantze Welt eh-ret/ bin ich uͤber ſechtzig tauſend 10 eilen zu Eande mit boll-loffiener Sicherheit gereiſet. Ich habe zu ſechs underſchiedli-chen malen Cürckey/ Perſien und den beſten Cheil Indiens
becrachtet/ und mich underſtanden/ die beruͤhmte Demanc-
Gruben zu beſuchen. Ja ich bin ſo gluͤcklich geweſen/ daß
die koͤſtlichſten Perlen/ ſo ich mit mir gebracht/ der KronEurer Majeſtaͤt zu einem Jierꝛaht haben dienen koͤnnen:noch gluͤckſeliger werde ich mich ſchaͤtzen/ wann Eure Mae.ſtat die Anmerckungen/ die ich uͤber meine Naͤiſen an allen
Orten