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bald jhre Schiffe belad n in dem Hafen da dieWaar verkauft werden ſolle ankommen/ ſeyndſie genohtigt/ fur den von den groſleren jhrenUnderhandlern angebottenen Preiß ſchleunigzu verkauffen/ um ein Capital zu ſamlen; das
für die Wagar ſo ihre Schiffe wieder mit neh-
men/ entlehnte abzuzahlen; und für das fol-gend Jahr Credit zu finden.Welches dann zu der Verſtanddnuß zwi-ſchen jhren Befehlhabern und Underhandlernmit den Kauffeuten Anleitung gibt/ als die jh-nen ſolche nohtwendigkeit zu verkauffen derge-ſtalten zu Nutzmachen. In deme daß dieſer ei-
gen Nutz der Compagnie Gewinn ſchwaͤchen
und guten theils deſſen in den klareſten Mitlen/die Intereſſe des droben gemeld aufgenomnenGelts/ zuentrichten/ verzehren thut/ denn dieſerIntereß belauft ſich von einer geit zur andern/jetzt mehr jet weniger/ nachdem die Befelhaberund Underhaͤndler ſolchen belauffen machen.Da hingegen die Frantzoſiſchen Sehiff der-Guter Vor⸗ gleichen Wagr als die Hollanbe. berfuͤhrend;ſchlan. über das auch baars Gelt den Arbeitern ſo inden Landſchaften die Waar machen/ auch einen
GroſſerNachtheilder Compag-Ne.
Theil auf den Belauf der Wagren für das fol-
gende Jahr vorzuſchieſſen/ mitbringen werden.Ver mitels dieſes Vorſchuſſes/ wird die Com-pagnie ſo groſſe Intereſſe der 2. uñ iy. pro cento wie die Hollander zubezahlen/ uͤberhobenſeyn/ und ſchoͤnere Waar auch in billichermPreiß bekommen. Alle Handwercksleut wer-den lieber fur die Compagnie in Betrachtungdes baaren Gelts/ arbeiten/ die Gegenladungder Schiffe wind bereit ſeyn/ ehe dieſelben in denHafen eingeloffen. Und weil ſie ſehleunig wie-derum geladen/ koͤnnen ſie die bequeme Zeit derWiderkehr in obacht nehmen/ und ſich derenbedienen. Die Compagnie wird nicht genötigtſeyn/ drey oder vier groſſieren die den Gewerbin jhren Gewalt gebracht/ um ein Spott zu er-auffen/ weil jhre Underhandler der frembdenKaufleuten welche die Waaren abzuholen kom-men/ erwarten; oder ſolche ſelbſten an die Ortda ſie verkauflich/ werden ſchicken koͤnnen.Noch iſt zu mercken/ daß mehr Nutzen dasGold und Silber in ſtaͤnglein oder Stuͤckena Als in gemuntztem Gelt in Indien zu bringen/dean gelt weil das Gelt in Indien allein nach ihrem5 Schrot uñ Korn gangbar und jederzeit wegender Muͤntz Unkoͤſten auf dem gemuntzten GeltAbgang iſt. 12Wann der Underhaͤndler untreu/ kan der-ſelbe auch mit den Müntzmeiſtern des Mogolswelche in dem Hafen beſtelt/ einen Verſtandder deen haben/ und das Gelt oder Gold und Silber inMb. Stanglein auf einen geringern Schrodt/ alsder Halt iſt/ ſetzen; dem Befehlhaber/ und deſſenNaht vorbringend/ daß in der Prob ſo in derMuüntz gemacht/ ſolches nur von ſolchemSchrodt hefumden worden.
Aber dieſen Betrug zu verhindern iſt leicht/
dafern der Befehlhaber aufrichtig/ und eineWiſſenſchaft hat zu 1 1 8 der ſelbe ei-nen Gold und Silberlauterer des Lands/ derenunſchwar zu finden/ und welche die Prob derMetallen ſehr wol verſtehen zů ſich komen und
Pro cento genieſſen; welches dann dee
Reisbeſchreibung in Indien.
die Prob in ſeiner Gegenwart machen laſſet,Das hat ⸗Herꝛ Wackenton, welcher Be-fehlhaber in dem Contor ſo die HolländiſcheCompagnie zu Kaſein-batzar, von dannen ſel-be jahrlich 6. in. tauſend Ballen Seiden wegführen laſſen/ gethan. Er funde bey dieſer Prob/daß er von ſeinẽ Underhandler mit dem Munzmeiſter ſich verſtehend; um 1. oder a. pro ceto auf dem Halt des Golds und Silbers/ ſo ſh-me auß Japon, es ſeye in ſtaͤnglein oder⸗ſtuckenoder gemüntztem Gelt gebracht wurde; und)hiemit die Compagnie um namhafte Summabetrogen worden. 75Derlinderhaͤndler kan
jenigen/ welcher das Gold und Silber in Stalt-gen oder Stucken gemüntzt oder in Pulfer/ ab-wigt; allzuſchwaren Gewichts oder Wag dienicht juſt iſt/ ſich bedienend.Dieſen Betrug zu verhindern/ iſt auch leicht/wann der Befehlhaber mit Beyſtand ſeinesRahts in Gegenwart mit gefochtenen Gewichund Wag dieer in ſeinem Loſament haben ſolle/ abwegen laſſet.Eines welches das allerwichtigſte bengantzen Gewerb der Compagnie und zu rechteOrdnung ihrer Contorn in obacht zunemendieſes/ u verhindern/ daß die Kauf⸗ und Undei-kauffeut die Ober⸗undlnderſchauer/ welche 100Befehlhabern und Underhaͤndlern undergebeoder guch dieſe zween Vorgeſetzte/ für ſich iſonderheit keinen Gewerb treiben; dann weiledieſelben mit allen Arbeitern bekant/ und aul 5den Correſpondentz⸗ Schreiben/ der anderSomorn den Bericht welcherley Waaren befolgende Jahr guten a gang haben werde/ ſhen koͤnnen/ ermanglen dieſelben nicht für J)Rechnung deren einzukauffen/ und in der Copagnie Schiffe mit adrellierung an Ihreſpondentẽ die mit jhnen den Gewin theilen/ 11che einzuladen/ der Befehlhaber entweder 1. leſeines eignen Nutzens willen/ oder auß ndurch die Finger fehend/ geſtattet Ihnen die 7Vortheil zu ſuchen/ under dem Vorwand örer geringen Beſoldung. Der Schiff P öhat mit ihnen ein Verſtand/ weil er hein 7auch/ damit er die Ein⸗ und Außladung zu ebe/ einen Nutzen bekomt/ und weilen dieBeamte/ kein Capital/ wollen dieſelben, derJuruckfunft des Schiffes den Velauf; 7Waaren gern wiederum haben; und zu
Ende ſchreiben ſie jhren Carneſtendemen ce
fert
in 10. pro cento wolfeiler zu verkauffe/ drun-dieſelben wol thun koͤnen/ ſintemalen wie beden gemeldt werdẽ ſolle/ ſie weder zusurat⸗ lenzu Gomron feine Koͤſten und Zol beich 26.und hiemit einen Vortheil von ungefah m-
u-pagnie/ und ſonderlich außlandiſchen Ne 1ten ein mercklicher Machtheil bringen lutle/„Wider dien Mißbrauch z wich umuß man den Fehler der Hollände m diNutz machen/ und thun wie ſie/ nac
ſelben den Schaden durch viel jahrige El 10
rung erkannt/ gethan haben. Dann, 2 5
Befehlhaber iſt nicht unbekandt/ wieviel 2
rl ferner betriegen wat daer einen Verſtand mit dem Muntzmeiſter oder geuſch
dem Gale